Ernährung für Hunde mit Nierenproblemen
Vor allem ältere Hunde haben häufig Nierenprobleme und brauchen dann eine spezielle Ernährung. Was genau Ihr vierbeiniger Freund benötigt, kann Ihnen nur der Tierarzt sagen. Doch worauf Sie grundsätzlich achten sollten, erfahren Sie hier.
Wenn Hunde Nierenprobleme haben, sollten sie möglichst wenig Phosphor zu sich nehmen. Darüber hinaus sollte die Ernährung leicht verdaulich sein und der Hund muss ausreichend trinken.
Nierenprobleme beim Hund: Vorsicht mit Phosphor
Phosphor ist zum Beispiel in Knochen, Fischgräten, Innereien, Eigelb und Milchprodukten enthalten. Diese Nahrungsmittel sollten Sie daher nur in kleinen Mengen verfüttern, wenn Ihr Hund an Nierenproblemen leidet. Bei bestimmten Gemüsesorten wie Erbsen, Artischocken, Pastinaken oder Brokkoli sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein und Ihren Tierarzt um Rat fragen.
Salz beziehungsweise Natrium ist ebenfalls in größeren Mengen zu vermeiden, wenn Hunde Nierenprobleme haben. Des Weiteren kann Salz entwässernd wirken und das ist für nierenkranke Vierbeiner nicht gesund. Ganz verzichten müssen Sie darauf nicht, doch insbesondere bei zusätzlichem hohen Blutdruck sollte der Salzanteil reduziert werden.
Nierenkranke Hunde brauchen leicht verdauliche Ernährung
Damit Ihr Liebling mit allen benötigten Nährstoffen versorgt wird, sollte seine Ernährung trotzdem vielseitig ausfallen, selbst wenn er Nierenprobleme hat. Wählen Sie vor allem hochwertige Zutaten aus, die leicht verdaulich sind und überlegen Sie, ob Sie das Hundefutter selber kochen können. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt helfen dem tierischen Patienten, die Nahrungsmittel besser zu verwerten.
Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, daher sollte Ihr Hund stets eine Schale frisches Wasser neben seinem Futternapf bekommen. Trockenfutter ist für nierenkranke Vierbeiner nicht gut geeignet und sollte möglichst gemieden werden.
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Ernährung für nierenkranke Hunde
Ähnlich wie beim Menschen kommen auch bei Hunden Nierenerkrankungen vor. Bei Hunden zählt Niereninsuffizienz sogar zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Verursacht werden Nierenleiden beim Hund durch verschiedene Faktoren. Welches konkrete Leiden auch vorliegt – gewöhnlich führt eine entsprechende Erkrankung dazu, dass die Nieren langfristig nicht mehr ausreichend in ihrer Funktion als Entgiftungsorgane arbeiten.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Nierenerkrankungen beim Hund: das chronische und das akute Nierenleiden. In beiden Fällen werden die Nieren des Hundes stark in ihrer Funktion beeinträchtigt. Um eine zunehmende Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden, muss die Ernährung des erkrankten Hundes daher unverzüglich auf möglichst leicht verdauliche Kost umgestellt werden.
Nierendiät für Hunde
Niereninsuffizienz kommt hauptsächlich bei älteren Hunden vor. Die häufigsten Formen, die bei Hunden auftreten, sind das akute sowie das chronische Nierenversagen, angeborene Nierenleiden und genetisch bedingte Nierenprobleme wie Nierensteine und Harn- bzw. Blasensteine.
Die individuell möglichen Behandlungsmaßnahmen hängen ab von der Art der Nierenerkrankung, dem Alter des Hundes und der Ernsthaftigkeit der Erkrankung. Doch egal, für welche medizinische Behandlung Sie sich zusammen mit Ihrem Tierarzt entscheiden, sobald die Diagnose „Niereninsuffizienz“ vorliegt, müssen Sie die Ernährung Ihres Hundes augenblicklich auf eine angepasste Nierendiät umstellen.
Die richtige Proteinmenge
Stellen Sie sicher, dass das Futter, das Sie für Ihren Vierbeiner auswählen leicht für Leber und Darmtrakt verdaulich ist. Tierärzte empfehlen im Falle eines Nierenleidens grundsätzlich proteinarmes Hundefutter, da einige Nierenprobleme durch Proteinablagerungen in den entsprechenden Gefäßen verursacht werden.
Bei speziellen Nierenleiden, kann unter Umständen auch genau das Gegenteil empfohlen werden, eine an Proteinen hoch dosierte Ernährung nämlich. Eine solche Hochprotein-Diät ist leicht aus rohen oder gekochten Futterbestandteilen unter Zugabe von Ei herzustellen.
Ein dauerhaft proteinarmer Futterplan hingegen ist etwas schwieriger zu erstellen. Diesbezüglich sollten Sie unbedingt mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens reden und sich von im beraten lassen.
Natrium und Phosphor
Eine weitere Art der Nierendiät für Hunde ist die natrium- und phosphorarme Ernährung. Wenn Sie gewöhnlich fertiges Dosenfutter füttern, lesen Sie bitte gründlich die Inhaltsangaben und stellen Sie fest, wieviel Natrium und Phosphor im jeweiligen Futtermittel enthalten sind. Sind die Werte zu hoch, sollten Sie auf Diätfutter ausweichen. Zwei Wege führen hier zum Ziel: Entweder können Sie gesundes, natrium- und phosphorarmes Hundefutter selbst zu Hause herstellen oder auf natrium- und phosphorreduziertes Fertigfutter zurückgreifen. Ihr Tierarzt kann Ihnen passende Hersteller und Produkte empfehlen.
Doch auch wenn Sie für Ihren nierenkranken Vierbeiner das gesündeste und bekömmlichste Futter bereitstellen, achten Sie besonders bei einem nierenkranken Hund darauf, dass das Tier über den Tag verteilt ausreichend trinkt.
Und denken Sie daran: Auch bei einer Nierendiät muss der Hund nicht übermäßig geschont werden. Ein paar handfeste Aktivitäten jeden Tag fördern Gesundheit, Wohlbefinden und Lebenslust.
Trockenfutter
Noch eine Kleinigkeit sollten Sie Ihrem nierenkranken Hund zuliebe meiden: Trockenfutter. Im Handel erhältliches Standardtrockenfutter ist nicht für nierenkranke Hunde geeignet, da verschiedene Inhaltsstoffe Nierenleiden begünstigen.
Auch sagen verschiedene Testberichte und Studien aus, dass Trockenfutter bei Hunden mit Nierenproblemen zur Austrocknung führen kann. Sie sollten daher in der täglichen Diäternährung ihres Hundes lieber ganz darauf verzichten.
Statt dessen können sie dem Futter Nahrungsergänzungsmittel für Hunde oder auch speziell angereicherte, nahrhafte Hundesnacks beifügen. Solche speziellen Futtermittel gibt es wahlweise angereichert mit Omega 3, Omega 6 Fettsäuren, Fischöl, mit Vitamin B-Komplex oder auch mit Vitamin C
Hausgemachtes Hundefutter
Die gesündeste und somit beste Art, den nierenkranken Hund zu ernähren, ist hausgemachtes Hundefutter. Alles, was der Hundebesitzer dafür benötigt, findet er gewöhnlich in der heimischen Vorratskammer: Reis und Kartoffeln, gekocht und mit rohem Fleisch vermischt, dazu gekochtes Gemüse oder Eier – fertig.
Wichtig ist lediglich, dass das Futter aus frischen Zutaten frisch hergestellt wird. Auch dürfen keine Gewürze, künstlichen Geschmacksstoffe, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe verwendet werden. Ein wenig Fett darf enthalten sein, allerdings sollten Sie besonders bei einem nierenkranken Hund stets auch den Fettkonsum im Auge behalten.
Das selbstgemachte Hundefutter wird in kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt gefüttert, immer in Begleitung einer Schüssel frischen Wassers. Die Gesamtfuttermenge pro Tag sollte ungefähr zwei bis drei Prozent des Gewichtes des Hundes entsprechen.
Mit frischem, selbstgemachten Hundefutter in der richtigen Menge versorgt, bekommt der Hund genau das, was er benötigt. Probieren Sie ruhig einmal ein paar proteinreduzierte Kochrezepte für nierenkranke Hunde zu Hause aus.
Wem das zu aufwändig ist, der kann natürlich auch auf proteinreduzierte Fertigprodukte zurückgreifen. Ihrem Hund zuliebe sollten Sie allerdings wirklich nur Futter verwenden, das Ihnen Ihr Tierarzt empfohlen hat.
Angepasstes Futter, reichlich Wasser und ausreichend Bewegung – zusammen mit den Medikamenten, die Sie vom Tierarzt bekommen, sorgen dafür das Ihre nierenkranker Hund optimal versorgt ist.



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2 Kommentare
Mein Hund ist eine ältere Malteserhündin und hat jetzt .mit der Leber und Nieren zu tun
die Leberwerte sind nicht so gut sowie auch ist der Hahnsteinwert ist zu hoch bei ihr,
ich koche selbst sie bekommt Pute und Hähnchen mit Reis und Karotten gekocht.
Soll ich ihr das Fleich roh geben ? Ich gebe ihr für die Leber Mariendistel ach ja sie hat auch im Magen und Darm viel Luft ,das war zu sehen auf dem Röngenbild.Für den Magen -Darm gebe ich ihr Symbio Flor 2 jeden mittag 5Tr.zwichen der Mahlzeit.Jetzt aueinmal möchte sie nicht mehr von selbst Fressen und Trinken ich gebe ihr jetzt
Babybrei mit der Spritze und auch wasser ,Wasser trinkt sie selbst auch mal aber nicht mehr so viel wie vorher,Wir waren vor drei Wochen beim Tierarzt und müssen bald wieder hin zur Blut-untersuchung.
Gegeben hatten die mir nur Wasser-Tabletten und Schmerzmittel – und etwas für die Leber.Aber nichts fürn Magen. Obwohl sie immer nach dem Essen in sich hinein hörte
und abwartete was da kommen mag – so kam es mir vor.
Mit Freundlichem Gruß
Hallo, mein Hund ein kleiner Münsterländer,hatte auch immer Probleme mit der Verdauung und dem Magen,hat auch immer nur irgendwelche. Tabletten bekommen .nun hat er beginnendes Nierenversagen,weil er nicht richtig behandelt wurde.Habe den Tierarzt gewechselt,nun bekommt er Infusionen,weil er auch nur selten trinken mag.Ich würde ihnen empfehlen,den Tierarzt zu wechseln,und eigentlich wenig Proteine und eiweiß zu füttern,aber das ist ja von Hund zu Hund verschieden,sprechen Sie ihren Tierarzt darauf an.Wünsche ihnen für ihr Tierchen alles Gute.
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Hundefutter für nierenkranke hunde
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Fütterung des Hundes bei chronischer Niereninsuffizienz
Lange Jahre ist man davon ausgegangen, dass Hunde, die unter chronischer Niereninsuffizienz leiden, unbedingt so proteinarm wie nur möglich ernährt werden müssen. Und nicht nur das! Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass proteinreiche Rationen die Erkrankung sogar herbeiführen oder begünstigen würden . Letzteres ist schlichtweg falsch. Und die Fütterung nierenkranker Hunde müssen wir wie so vieles - differenziert betrachten.
Proteinreduktion: Ja? Nein? Ein klares Jein.
Denn tatsächlich kann es bei dem einem Hund sinnvoll sein, proteinreduziert zu füttern, während es einem anderen schaden könnte. Bekommt ein nierenkranker Hund eine proteinreduzierte Ration, so wird sich sein klinisches Bild daraufhin verändern. Die Harnstoffwerte werden sinken und die mit ihnen verbundenen Beschwerden (gastro-intestinale Beschwerden, Apathie und Schwäche, Durst und vermehrter Urinabsatz . ) sich verbessern. Ist die chronische Niereninsuffizienz bereits fortgeschritten, kann sich also eine Reduktion des Eiweißes positiv auf das Allgemeinbefinden auswirken. Hierdurch wird sich aber das Forschreiten der Erkrankungen nicht verhindern lassen, die Nieren werden durch diese diätetischen Maßnahmen nicht geschützt.
Andererseits: Füttern wir proteinreduziert, so droht logischerweise ein Proteinmangel, da der Körper zugeführtes Eiweiß nicht speichern kann. Das führt zum Abbau von Muskeln und Gewebe, und schwächt den Hund noch zusätzlich. Der Organismus verfügt jedoch über eigenes Eiweiß, das nun verstoffwechselt wird, um die Unterversorgung zu kompensieren. Die Harnstoffwerte werden sich nicht unbedingt verbessern, denn das Protein aus der eigenen Körpermasse muss ja ebenfalls abgebaut werden. Doch eine angemessene Proteinzufuhr entspricht den Anforderungen an einer artgerechten Ernährung. Darüber hinaus stoßen herkömmliche proteinreduzierte Diäten bei Hunden auf wenig Begeisterung. Diese leiden bereits unter Appetitmangel und verweigern nun die Nahrungsaufnahme, was gravierende Folgen hat.
Ein vernünftiger Diätplan für einen chronisch nierenkranken Hund lässt sich nicht mit festen mathematischen Formeln rechnen. Hier geht es nicht darum, von vornherein drastische diätetische Maßnahmen zu ergreifen, in der Hoffnung dass die größte Strenge auch die besten Erfolge herbeiführen möge. Die Fütterung muss ganz sorgfältig und individuell angepasst werden und der Hund soll nun soviel Protein bekommen, wie für ihn verträglich ist. Dabei ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass er hochwertiges Eiweiß bekommt. Hochwertig ist das, was ein Hund aufgrund der Beschaffenheit seines Verdauungsapparats am besten verdauen kann: Fleisch! Die Verdaulichkeit von frischem Fleisch beträgt 98%, im Vergleich liegt die Verdaulichkeit von Fleischmehl bei 90%, die von Sojaextraktionsschrot bei 84%. Eine hohe Eiweißqualität weisen auch Milchprodukte und Eier aus.
Kehren die Symptome (Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust, Abgeschlagenheit) zurück, wird die Proteinmenge stufenweise reduziert. Diese Methode der ständigen Beobachtung und Anpassung ist natürlich nicht so bequem wie eine von vorneherein strenge Reduktion, weil man sich immer wieder bis zur individuellen Toleranzgrenze des jeweiligen Hundes hinarbeiten muss. Diese Form der Diät entspricht jedoch viel mehr der artgerechten Fütterung des Hundes und wird i.d.R. im Gegensatz zu den herkömmlichen Fertigdiäten - auch gerne gefressen. So können wir der Abmagerung und dem Muskelabbau entgegenwirken und dem Hund eine gute Lebensqualität bieten.
Die Eiweißreduktion geht nicht zwangsläufig mit einer fleischreduzierten Fütterung einher. Wird fettes Fleisch gefüttert, so kann die ursprüngliche Fleischmenge erhalten bleiben und die Versorgung mit Protein ist automatisch reduziert: Je fetter das Fleisch, umso weniger Protein enthält es. Universitätskliniken schlagen deshalb gerne eine Schweinefleischdiät vor. Deutschland gilt inzwischen Aujeszky-frei, um kein Risiko einzugehen, kann das Schweinefleisch gekocht werden. Wenn man es mit Milchprodukten und Eiern kombiniert und auch Kartoffeln und Gemüse zufüttert, kann man beispielsweise die von Meyer/Zentek empfohlenen Werte[1] erreichen. Dabei stellen tierische Erzeugnisse immer noch 70% der Ration dar.
Und wie sieht es mit Phosphor aus?
Bei einer chronischen Niereninsuffizienz ist es sinnvoll, phosphorarm zu füttern. Laut Meyer/Zentek sollte die Phosphoraufnahme nicht 60 mg/kg Körpermasse übersteigen. Richtige Phosphorbomben sind Knochen: Die sollten aus dem Fütterungsplan gestrichen werden. Phosphorarm sind beispielsweise Blättermagen und Pansen (die enthalten günstigerweise verhältnismäßig viel Calcium) sowie fette Fleischsorten und fette Fische. Reis und Hirse z.B. enthalten viel Phosphor. Ggf. können auch Phosphatbinder eingesetzt werden.
Ganz wichtig ist, dass die Hunde immer ausreichend zu trinken haben, auch wenn die Erhöhung der ausgeschiedenen Menge zu zusätzlichen Spaziergängen führt! Wenn der Hund (zu) wenig Appetit hat, sollte die Gesamtration auf mehrere kleine Portionen täglich aufteilt werden. Je nach Diät muss auch überlegt werden, ob bestimmte Mineralien, Vitaminen und Spurenelemente der Ration zugefügt werden müssen.
Keineswegs! Diese können ganz einfach aus eiweiß- und phosphoramen Zutaten gebacken werden, z.B. Kartoffelmehl, Gemüse (Möhren, rote Beete, Petersilie), Schweineschmalz, fein gewürfelten Speckstückchen. Wichtig: keine Hefe, die sehr viel Phosphor enthält. Aus diesen Zutaten und etwas Wasser wird ein Teig gerührt, der sich auf ein gefettetes Backbleich streichen lässt. Nach 20 Minuten im Backofen Streifen und Stücke schneiden. Diese können noch bei 50° getrocknet werden, so halten sie sich länger.
Zusammenfassend sollte betont werden, dass auch eine sehr strenge Diät eine chronische Niereninsuffizienz nicht rückgängig machen kann. Es geht also in erster Linie darum, dem kranken Hund auf lange Sicht die höchstmögliche Lebensqualität und zu bieten. Hierzu lohnt es sich, die Fütterung Schritt für Schritt auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes abzustimmen. So wird einerseits die Verbesserung der Beschwerden erreicht und unser Hund frisst seine Mahlzeiten weiterhin gut und gerne!
Meyer, Helmut/Zentek, Jürgen: Ernährung des Hundes Grundlagen, Fütterung, Diätetik. Parey Buchverlag Berlin
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Eine geringe Proteinmenge im Hundefutter ist wichtig, um den von der Nierenerkrankung beeinträchtigten Stoffwechsel von Abbauprodukten zu entlasten. Deshalb verringert futalis den Fleischanteil im Nierenfutter. Um Mangelerscheinungen durch die reduzierte Proteinzufuhr vorzubeugen, ist das verwendete Fleisch von ausgesprochen hoher Qualität und spezielle Aminosäuen werden supplementiert.
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Wissenschaftliche Studien
Brown SA, Crowell WA, Barsanti JA, White JV, Finco DR. Beneficial effects of dietary mineral restriction in dogs with marked reduction of functional renal mass. J Am Soc Nephrol. 1991;1(10):1169-79.
Geddes RF, Finch NC, Syme HM, Elliott J. The role of phosphorus in the pathophysiology of chronic kidney disease. J Vet Emerg Crit Care (San Antonio). 2013;23(2):122-33.
Polzin DJ. Evidence-based step-wise approach to managing chronic kidney disease in dogs and cats. J Vet Emerg Crit Care (San Antonio). 2013;23(2):205-15.
Polzin DJ, Osborne CA, Stevens JB, Hayden DW. Influence of modified protein diets on the nutritional status of dogs with induced chronic renal failure. Am J Vet Res. 1983;44(9):1694-702.
Roudebush P, Polzin DJ, Adams LG, Towell TL, Forrester SD. An evidence-based review of therapies for canine chronic kidney disease. J Small Anim Pract. 2010;51(5):244-52.
Vom Kochtopf
Selbstgekochtes für den Hund
Selbstgekochtes schmeckt den meisten Hunden, es eignet sich hervorragend als Ergänzung zum Fertigfutter, kann aber auch als alleinige Frischfütterung dienen oder eine Alternative zum BARF (Rohfütterung) sein.
Die Gründe, seinen Hund zu bekochen, sind daher vielfältig und genau das macht die bunte Hundeküche aus. Das Augenmerk liegt auf bedarfsgerechter, individueller Ernährung des Hundes, Kochen berücksichtigt Vorlieben, Verträglichkeit und rassetypische Faktoren.
Hunde waren Kulturfolger und je nach Verwendung und Haltung wurden sie auch unterschiedlich gefüttert.
Wie auch bei der Rohfütterungsvariante ist beim Kochen ein wenig Grundwissen darüber, was Hunde brauchen, sehr wichtig, um längerfristig keine Mangelerscheinungen zu provozieren.
Ist man sich unsicher, sollte man sich von Ernährungsexperten in der Tiermedizin einen individuellen Futterplan erstellen lassen, ganz besonders gilt das für kranke und nahrungsempfindliche Hunde.
Allerdings geht es beim Kochen für Hunde um Nahrungsmittel und nicht um Zahlen. Als Grundgerüst darf man allgemeine Ernährungsempfehlungen für Hunde heranziehen, auf der anderen Seite sollte beachtet werden, dass kein guter Ernährungsexperte eine pauschale, allgemeingültige Empfehlung für alle Menschen oder Hunde abgeben würde. So kombiniert man das Basiswissen mit Erfahrungswerten und berücksichtigt dabei den individuellen Lebensstil und Bedarf des Hundes, weshalb der Koch kein schlechtes Gewissen zu haben braucht. Die verschiedenen Vitalstoffe kommen aus der Zusammenstellung vieler Komponenten und durch Abwechslung in den Hundekörper.

Bekannte Mythen rund ums Kochen:
Hunde sind Wölfe – sie brauchen daher nur ganz wenig pflanzliche Kost?
Ausnahmen bilden Hunde, die in einer menschlichen Umgebung lebten, in der wenige Feldfrüchte zur Verfügung standen. Deshalb sind Schlittenhunde oftmals schlechtere Stärkeverwerter als viele andere Hunderassen. Damit die Stärke auch verwertbar ist, ist das Kochen der stärkehaltigen Nahrungsmittel unabdingbar. Ganz wie beim Menschen auch.
Das heißt natürlich nicht, dass ein jeder Hund nun ein körnervertilgender Vegetarier ist, doch halte ich persönlich eine ausgewogene Mischkost für gesund, die eben Aktivität, Rasse und das Individuum berücksichtigt.
Meine japanischen Hunde bekommen daher Futter aus ca. 50% – 60% Fleisch (Innereien eingeschlossen), 20% – 30% gekochtes Gemüse/Obst und 20% – 30% Kohlenhydrate. Dies ist nur eine kleine Hilfe und kein Muss.
Kochen bedeutet „Denaturierung“: Die Nahrung wird vitalstoffarm?
Mineralstoffe können selbst bei starker Hitze nicht zerstört, sondern lediglich „herausgewaschen“ werden, weshalb eine Grundregel beim Kochen für Hunde lautet:
Das Kochwasser bzw. der Sud wird nicht weggeschüttet. Auch Kartoffelwasser ist meiner Meinung nach nicht "giftig" für Hunde – obwohl es auf diversen Seiten vermerkt ist. Solanin befindet sich auch bei der Kartoffel vornehmlich in grünen, unreifen Stellen, das Fuchtfleisch ist solaninarm. Wer ganz sicher gehen möchte, der kann die Kartoffeln extra garen, nimmt einfach übbriggebliebene, gegarte Knollen seiner eigenen Mahlzeit oder ersetzt sie durch gegarte Pastinaken.
Es empfiehlt sich, alles nach Garzeit in einem Topf zuzubereiten, um dem Hund die wertvollen Nährstoffe zuzuführen.
Für Hunde, die keine suppigen oder soßigen Menüs mögen, sollte beim Kochen selbst mit wenig Flüssigkeit hantiert werden, damit der Sud nicht im Abguss landet.
Die Verwertung von pflanzlicher Kost ist gekocht um ein Vielfaches besser als roh – erst durch das Kochen können die Nährstoffe überhaupt verwertet werden. Zudem vertragen die meisten Hunde gekochtes Obst/Gemüse besser als rohes. Bei Getreide ist das sogar noch eindeutiger. Ich persönlich koche alles in "einem Topf" und beginne mit den stärkehaltigen Nahrungsmitteln. So ist gewährleistet, dass am Ende der Kochzeit diese Komponente wirklich sehr gut durch ist.
Natürlich ändert sich beim Kochen von Fleisch dessen Proteinstruktur, das ist der gewünschte Effekt beim Erhitzen. In kochendem Wasser „verfestigt“ sich das Eiweiß des Fleisches außen sofort und das Fleisch wird fein gegart. Dabei behält es weitestgehend seinen Geschmack. Wer für sich selbst kocht, kann das überprüfen. Der Vorgang wird anschaulich, wenn man Steaks brät. Durch die nur anfänglich hohe Hitze gewährleistet der Koch, dass das Steak innen schön saftig bleibt und das Fleisch sein Aroma nicht verliert.
Was eignet sich für die Hundekost?
Alle Fleischsorten, die der Hund verträgt, sind erlaubt. Auch Schweinefleisch (Wildschwein ebenso)! Durch das Kochen wird der sonst für Hunde gefährliche Aujeszky-Virus unschädlich gemacht und das Fleisch kann bedenkenlos verfüttert werden.
Gares Fleisch enthält natürlich weniger Nährwert als kurz angedünstetes oder rohes. Ich selbst gare allerdings jede Fleischsorte, durch eine ausgewogene Mischkost kann der Verlust durch das Garen ausgeglichen werden. Auch die Art der Temperaturzufuhr entscheidet über den Verlust der Nährstoffe. Niedriggarverfahren schont das Fleisch. Mineralien sind, wie schon erwähnt, davon unberührt, weil sie hitzebeständig sind. Verträgt der eigene Hund rohes Fleisch, kann auch überbrühtes oder rohes im Wechsel angeboten werden.
Auch Speisefische und Meeresfrüchte dürfen verwendet werden, allerdings sollte bei Seefisch auf die Schadstoffbelastung im Fisch geachtet werden. Nicht jeder Hund mag oder verträgt Fisch gut, weswegen man in kleinen Mengen probieren sollte.
Knochen sind wichtig für den Kalziumhaushalt des Hundes. Kann oder möchte der Hund keine Knochen zu sich nehmen, empfiehlt sich die Zugabe von Knochenpulver.
Tipp: Hunde lieben nicht nur knorpeliges, sehniges Fleisch mit Haut, sie brauchen das auch für ihre Gesundheit. Deshalb beim Metzger des Vertrauens ruhig nach Abschnitten fragen. Diese sind kein minderwertiger Abfall, sondern einfach das, was Menschen ungern im Essen wollen. Für den Hund ein wahrer Gaumenschmaus und es schont noch dazu den Geldbeutel. Es handelt sich hierbei nicht um Schlachtabfälle, sondern um hochwertiges Muskelfleisch, das einfach für die Auslage nicht mehr schön aussieht (dunkle Druckstellen, durch Aufliegen des Fleisches), zu fettige und sehnige Stücke, die viele Kunden ungerne kaufen.
Sauermilcherzeugnisse (Joghurt, Dickmilch, usw.) oder Käse sind deshalb gut verdaulich, weil sie durch ihre Herstellung fast laktosefrei sind.
Zu anderen Michprodukten sind meist auch laktosefreie Alternativen erhältlich. Meine Hunde vertragen besonders gut Schafsmilchprodukte.
Meine persönlichen Favoriten sind daneben Kürbis, Petersilienwurzel, Sellerie, Kohlrabi, Brokkoli und Rote Bete sowie Tomaten.
Nachtschattengewächse sind besser als ihr Ruf: Das giftige Solanin befindet sich in den grünen Teilen von Kartoffeln und vor allem in unreifen Tomaten. Schöne, sonnengereifte Tomaten dürfen dagegen gerne im Hundenapf landen, sie sind nicht schädlicher als eine geschälte, gekochte Kartoffel. Im Gegenteil: Aufbereitete Tomaten sind reich an Lycopin, einem Radikalfänger.
In meinen Standardmenüs finden sich auch oft Äpfel und Birnen, die gekocht besonders schmackhaft sind. Auch Waldbeeren werden gerne angenommen. Ab und zu landet auch Banane im Topf.
Ergänzt wird die Hundeküche bei uns durch Feldsalat, auch andere Blattsalate werden gekocht gerne genommen. Spinat darf auch verarbeitet werden, ebenso Wirsing oder Kohl.
Hülsenfrüchte als pflanzliche Eiweißlieferanten dürfen sehr gut gekocht ab und zu in den Napf, am besten von der Schale befreit bzw. mit einer Gabel zerquetscht.
Übrigens habe ich nach eingehender Recherche zu der ein oder anderen „Essenslegende“ herausgefunden, dass Avocado für Hunde nicht so gefährlich ist wie behauptet. Das Fruchtfleisch der Avocado enthält kaum Persin, das für die toxische Wirkung verantwortlich ist. Schale und Kern sind besonders persinhaltig. Anders als Nagetiere und Vögel kommen die meisten Hunde mit der Menge im Fruchtfleisch klar. Diese „Urban Myth“ (Großstadtlegende), die auf fast jeder Ernährungsseite für Hunde ohne eigene Recherche verbreitet wird, wurde aus einem einzigen Todesfall in den USA erdacht. Dieser Hund hatte Unmengen an Avocados zu sich genommen und verstarb daran.
Natürlich ist die Avocado kein Muss im Hundenapf, allerdings ist die Hysterie nicht haltbar.
Wer sich unsicher beim Verarbeiten einer bestimmten Sorte von Gemüse/Obst ist, sollte sie lieber weglassen.

Ich verwende sehr gerne Hirse, Hafer und Reis.
Natürlich soll es dem Hund damit gutgehen und ist dies nicht der Fall oder möchte man aus anderen Gründen darauf verzichten, gibt es genug Alternativen. Sogenanntes Pseudogetreide wie Amarant, Buchweizen und Quinoa zum Beispiel, das sehr viele Hunde gut vertragen, besonders als Flocken (da diese von der Schale befreit sind und der Körper sie so in der Regel besser verwerten kann).
Wer nichts „Körniges“ geben möchte, kann auf die Kartoffel oder die Süßkartoffel zurückgreifen. Auch einige andere Gemüsesorten sind so kohlenhydratreich, dass sie als gute Quelle dienen, wie die gegarte Pastinake.
Auch Kichererbsen und Bohnen sind natürlich reich an Kohlenhydraten.
Nudeln fressen die meisten Hunde gerne, ich verwende normale Eiernudeln, Hartweizennudeln oder Dinkelnudeln. Gerade dann, wenn sie beim menschlichen Verzehr übrig bleiben.
Kräuter, Gewürze und weitere Zusätze:
Nierenkranke Hunde benötigen ohnehin eine besondere Diät, ansonsten brauchen Hunde Salz! Ich verwende Meersalz.
Jegliches wertvolle Pflanzenöl wie Leinöl, Olivenöl (beide sind wegen ihrer leichten Bitterkeit nicht bei allen Hunden beliebt), Kürbiskernöl, Hanföl, Kokosöl, Walnussöl sowie Sesamöl kann das Futter ergänzen. Ich mische eines der Öle unters lauwarme Essen.
Oregano, Majoran, Thymian und andere Kräuter in kleinen Mengen haben wie beim Menschen qeine positive Wirkung und geben einen feinen Geschmack.
Wer Heilpflanzen therapeutisch verfüttert, sollte sich aber genau belesen, das kann und will ich gar nicht abdecken.
Eierschalenmehl, das man auch selbst mörsern kann, ist ein gutes Helferlein, um den hohen Kalziumbedarf des Hundes zu decken.
Kümmel unterstützt die Verdauung und ich gebe ihn vor allem dann zu, wenn ich neue Kompositionen verfüttere. Ab und an gebe ich einen Löffel Honig und geriebenen Ingwer in die Menüs – sie bieten dem Hund dieselben Vorteile wie dem Menschen, ganz besonders bei Erkältungen. Wer möchte, darf auch andere Zusatzmittel aus dem BARF-Bedarf verwenden, sollte sich aber vorher kundig machen, wie diese Mittel dosiert werden.

Rezeptsammlung
Die Rezeptesammlung wird nicht nur aus Menüs bestehen, welche immer genau die richtige Menge an Nährstoffen beinhalten, die der Hund täglich braucht. Auch für Hunde abgewandelte „Menschenrezepte“ sollen ihren Platz finden. Es werden keine Mengenangaben zu finden sein, da diese vom Gewicht, Alter, der Aktivität und Gesundheit des Hundes abhängen.
Ergänzungen und Verbesserungen zu diesem Eintrag werden sehr gerne entgegengenommen. Kochen für Hunde lebt von dem gesammelten Wissen und Erfahrungen verschiedener Leute.
Was tun gegen die Fressunlust bei nierenkranken Hunden?
Hunde mit einer Chronischen Niereninsuffizienz sind im Vergleich zu gesunden Tieren doppelt so häufig inappetent und verweigern die Nahrung. Oft ist es nicht schwer für betroffene Tiere eine Nierendiät zu finden, schwierig ist es jedoch, die Vierbeiner dann auch für die Aufnahme der Diät zu begeistern. Auch wenn betroffene Hunde bisher immer „gute Fresser“ waren – bei einer Niereninsuffizienz ändert sich dieser Aspekt oft dramatisch.

Zahlreiche Faktoren bestimmen, ob die Nahrung Ihrem Hund „passt“ oder nicht. Individuelle Vorlieben hinsichtlich Textur, Krokettengröße, Geruch und Aussehen spielen ebenso eine Rolle wie die Frische des Produktes, Nährstoffprofil, genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und die Gesundheit des Tieres selbst. Insbesondere der Geruch der Nahrung lässt den Hund über „Pro oder Kontra“ entscheiden.
Wussten Sie schon, dass gerade ältere Tiere schlechter fressen?
Die Geruchzellen sterben ab und der Geruchssinn lässt allmählich nach. Bei einem nierenkranken, alten Hund erschweren also zwei Faktoren (Alter und Erkrankung) die Begeisterung für die Futteraufnahme. Legen Sie deshalb Wert auf Nahrung von besonders hoher Akzeptanz, besonderen Kroketten sowie hochverdaulichen Eiweißen (Proteinen), um altersbedingter Abmagerung zu begegnen. Ursache können auch Zahnprobleme sein. Schauen Sie einmal ins Maul Ihres Vierbeiners. Sind die Zähne sauber oder erkennen Sie Zahnstein und bemerken üblen Geruch? Sitzen die Zähne noch alle fest? Falls Sie Abweichungen feststellen, so lassen Sie Ihren Tierarzt unbedingt eine „Sanierung“ des Gebisses vornehmen.
Nachfolgend kommen hier nun ein paar Tricks, um die Nahrung für Ihren Hund trotzdem besonders attraktiv zu gestalten:
Füttern Sie mehrmals am Tag kleinere Portionen.Vielleicht ist Ihr Hund auch von der Kombination von Trocken-und Feuchtnahrung begeistert? Erwärmen Sie die Nahrung etwas, z.B. im Ofen. Durch die Wärme treten die natürlichen Duftstoffe und Aromen deutlicher hervor.Geben Sie geringe Mengen (max. 1 Teelöffel) Öl über die Nahrung. Öl macht die Nahrung attraktiver, denn "Fett schmeckt". Wenn es die Tiere nicht zu viel stresst, kann man sich bei mehreren Hunden den Futterneid zu Nutze machen. Andere Hunde wiederum fressen besser, wenn ihre dominanten Artgenossen "außer Sichtweite" sind. Probieren Sie einfach aus, was bei Ihrem Hunde eher Erfolg verspricht.Grundsätzlich sind zusätzliche Leckerlis und Snacks für nierenkranke Vierbeiner tabu! Trotzdem gibt es eine Ausnahme, die vielleicht dabei helfen kann die Begeisterung Ihres Hundes für die Futteraufnahme zu steigern: Mit EDUC von ROYAL CANIN existiert eine gesunde Belohnung mit weniger Phosphor und nur geringfügig mehr Protein als in der Nierendiät RENAL, so dass es ohne Probleme möglich ist, einem nierenkranken Hund täglich 10 g (= ca. 12 Stück) davon als Leckerli zusätzlich zu verabreichen.


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Kranke Hunde
Gegenwärtig hält der Handel ein großes Angebot an Hundefutter / Krankenkost für Hunde bereit. Für fast jedes gesundheitliche Problem der vierbeinigen Gefährten ist die entsprechende Diätnahrung erhältlich. Mitunter beeinträchtigen Übergewicht, Hautkrankheiten, Nierenkrankheiten, Harnstein und Allergien die Qualität des Hundelebens. Von solchen Beschwerden können die Hunde mithilfe von Spezialnahrung befreit werden. Das ist ein Futter, das so zusammengesetzt ist, dass es den Hunden besser gehen wird, wenn sie sich von ihrer gewohnten Nahrung auf die neue Kost umgestellt haben.
Die meisten der Gesundheitsnahrungsmittel für Hunde werden sowohl als Trocken- als auch als Feuchtfutter angeboten. Lediglich Futtermittel, die der Vorbeugung von Zahnstein bei Hunden dienen, sind nur als Trockenfutter erhältlich.
Hundefutter & der kranke Hund
Diätfutter für übergewichtige Hunde gehört zu den bekanntesten Hundegesundheitsnahrungen. Dieses Futter zur Gewichtsreduzierung enthält weniger Fett als herkömmliches Hundefutter und stattdessen mehr Ballaststoffe und Kohlehydrate.
Diätnahrung, die dem Hund bei Hauterkrankungen helfen soll, ist dagegen meist reich an essentiellen Fettsäuren die ausreichend B- und E-Vitamine enthalten.
Die Spezialnahrung für nierenkranke Hunde hat nur einen sehr geringen Gehalt an Eiweißen und Phosphaten, was die Nieren entlastet.
Ebenfalls eiweißreduziert und zudem nahezu frei von bestimmten Mineralstoffen ist die Nahrung für Hunde mit Harnsteinproblemen.
Futtermittel, die für Hunde mit Allergien hergestellt werden, enthalten nur Proteine aus ausgewählten Quellen, die selten oder nie allergieauslösend sind.
So gelingt die Nahrungsumstellung
Nicht wenige Herrchen und Frauchen machen sich nach dem Kauf der teuren Spezialnahrung Sorgen, dass ihr Hund dieses Futter nicht so lecker findet, wie die Mahlzeiten, die er sonst gewohnt ist. Die Hundebesitzer befürchten, dass dem Vierbeiner die Nahrungsumstellung nicht gefällt, sodass er immer weniger frisst und demzufolge nur schwer von seiner Krankheit genesen kann. Deshalb seien hier einige Tricks genannt, die dazu beitragen, den Hund leicht an die neue Kost zu gewöhnen:
Viele Diätnahrungsmittel finden bei den Hunden eine höhere Akzeptanz, wenn sie leicht angebraten werden.
Dem Hund kann zunächst eine kleine Menge der Gesundheitskost unter das gewohnte Fressen gemischt werden. Dabei soll sich bei jedem Mahl die Menge der neuen Nahrung zu ungunsten des gewohnten Futters erhöhen. So gewöhnt sich der Vierbeiner nach und nach an die neue Kost.
Die meisten Hunde mögen Babynahrung. Wenn etwas Babybrei aus einem Gläschen der Diätkost beigemengt wird, beginnt sie den Hunden zu schmecken.
Am besten ist es jedoch, wenn eine Krankheit gar nicht erst entsteht. Deshalb empfiehlt es sich, den Hund regelmäßig ausgewogen zu ernähren und artgerecht zu halten. Er sollte weder überfüttert werden, noch ab und zu einen Fastentag einlegen müssen. Die Gabe von Süßigkeiten ist, wegen der Stoffwechselkrankheiten, die sie verursachen können, nicht zu empfehlen.
Hilfe bei Magenverstimmungen
Auch Hunde leiden oft an Magenverstimmungen. Eigentlich haben sie einen robusten Magen, doch einige Hunden verschlingen jeden Unrat, den sie finden und manche fangen im Winter Schneebälle und leiden dann unter “Schneegastritis”. Gründe für Durchfälle können auch fehlende Impfungen bei Welpen oder Stress bei Diensthunden sein. Beim Deutschen Schäferhund kommen oft erbliche Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse vor.
Für Verstopfungen bei Hunden kann das Füttern von zu vielen Knochen der Grund sein.
Blähungen treten oft nach Mahlzeiten aus Hülsenfrüchten auf.
Der Tierarzt als Ansprechpartner
In allen diesen Fällen kann der Tierarzt helfen. Er verschreibt Magen-Darm-Diäten, die als fertige Hundeschonkost erhältlich sind. Er weiß, welches Produkt aus der großen Palette der angebotenen Krankenkost für Hunde welche Krankheit heilen kann. Der Tierarzt diagnostiziert die Ursache des Leidens genau und erklärt, wie die Nahrung zusammengesetzt sein muss, die den Hund genesen lässt. Zudem kennt er Rezepte zum Selbstkochen einer wirksamen Hundediät. Bei Verstopfungen empfiehlt er abführende Nahrungsmittel, wie Milch oder Milchzucker. Bei Blähungen kann eine Umstellung auf hochwertigeres Fertigfutter, oder das Zubereiten von leichtverdaulicher Nahrung mit Reis oder Kartoffeln, Linderung verschaffen.
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Leckerli bei Niereninsuffizienz
Nierenerkrankungen
Welche Leckerli sind für nierenkranke Hunde und Katzen geeignet? Dürfen nierenkranke Hunde Kauknochen bekommen? Lesen Sie hier, was Sie geben können, ohne die Nierendiät zu beeinträchtigen.
Dürfen nierenkranke Hunde und Katzen Leckerli bekommen?
Die Antwort hierauf ist ein klares "Jein!". Grundsätzlich sollten Tiere, die auf eine Nierendiät angewiesen sind, keine normalen Leckerli oder Kauartikel bekommen, da diese die Wirksamkeit der Nierendiät beeinträchtigen können. Der Gedanke, ihrem kranken Tier auch noch liebgewonnene Rituale und Belohnungen vorenthalten zu müssen, tut vielen Tierbesitzern jedoch in der Seele weh - und das muss auch nicht sein:
Wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen, können Sie Wege finden, Ihrem Vierbeiner ein Gutzi zu gönnen, ohne seine Gesundheit zu gefährden.
Leckerli für Nierenpatienten: Die sicherste Lösung
Die einfachste und sicherste Lösung ist, einen Teil der täglichen Futterportion als Leckerli zu verfüttern. Nierendiäten sind fettreich und schmackhaft (da viele Nierenpatienten nur mäkelig fressen). Da haben Sie also ein echtes "Naschi", das in diesem Fall auch noch die gesündeste Belohnung für Ihr Tier ist.
Wenn Sie finden, dass Ihr Tier mehr Abwechslung braucht, können Sie als Snack die Nierendiät eines anderen Herstellers einsetzen. Sehr gut geeignet sind zum Beispiel Royal Canin Renal, Hills k/d und die Nierendiät von Specific (CKD für den Hund bzw. FKD für die Katze).
Wer es etwas individueller möchte, kann auch selbst Kekse aus der Nierendiät backen. Dazu nehmen Sie entweder das entsprechende Dosenfutter der Nierendiät, oder stellen aus Trockenfutter und Wasser einen Brei her, den Sie zu Keksen formen können. So lassen sich sogar gesunde Weihnachtsplätzchen für nierenkranke Hunde und Katzen zaubern.
Backanleitung für nierengesunde Leckerli
- geeignet sind z.B. Royal Canin Renal oder Hills k/d Hunde- bzw. Katzenfutter
- Formen Sie aus dem Dosenfutter etwa 1 cm dicke Kekse und verteilen Sie sie auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech.
- Bei 180°C im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) sind die Kekse nach 30 min fertig.
- Bitte nach der Hälfte der Backzeit die Kekse wenden.
- Kekse aus Trockenfutterbrei sind evtl. dünner und deshalb etwas schneller fertig. Sie können aus dem Ofen heraus, sobald sie knusprig sind.
Die selbstgebackenen Kekse sollten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb einer Woche verbraucht werden. Da das Backen die Vitamingehalte etc. des Futters verändert, solten die Snacks nur einen geringen Teil der täglichen Futtermenge ausmachen.
Leckerli für Nierenpatienten: Worauf Sie achten müssen
Ausschlaggebend dafür, ob ein Leckerli für Ihr nierenkrankes Tier geeignet ist, sind
Die Wirkung einer Nierendiät beruht unter anderem darauf, dass sie sehr hochwertiges Eiweiß (hohe Verdaulichkeit, hohe biologische Wertigkeit) enthält und davon gerade nur so viel, wie unbedingt nötig. Der Sinn dahinter ist, dass bei Eiweißüberschuss in der Nahrung und bei Fütterung schlecht verwertbarer Eiweiße Abbauprodukte entstehen, die bei Tieren mit nur noch schlecht arbeitenden Nieren eine "Harnvergiftung" (Urämie) hervorrufen können. Außerdem enthalten Nierendiäten deutlich weniger Phosphor als normales Tierfutter, da bei einer Niereninsuffizienz die Phosphorausscheidung beeinträchtigt ist, sodass sich Phosphor im Blut ansammelt. Dies beschleunigt das Fortschreiten der Nierenerkrankung und kann zu Knochenerweichung und Organverkalkungen führen (osteorenales Syndrom).
Wenn Sie diese Punkte beachten, sind leider praktisch alle "normalen" Leckerli für Nierenpatienten ungeeignet - und sei es nur, weil Sie nicht erkennen können, ob sie geeignet sind oder nicht, denn:
- Bei Leckerli und Kauprodukten ist zwar ein Eiweißgehalt (Protein, Rohprotein) deklariert, doch sagt dieser noch nichts über die Eiweißqualität aus. Letztere ist das k.o.-Kriterium für alle gängigen Kauartikel wie Rinderhautknochen, Ochsenziemer, Kopfhaut, Schweineohr und Co, da sie viel zähes, bindegewebsreiches Material enthalten und somit große Mengen schlecht verdauliches Eiweiß.
- Der Phosphorgehalt ist in der Regel nicht deklariert. Sie können versuchen, ihn anhand der Zutatenliste einzuschätzen oder beim Hersteller nachzufragen. Als Faustregel gilt: Produkte mit einem hohen Fleischanteil (also vieles was Hund und Katze gut schmeckt) haben auch einen hohen Phosphorgehalt.
- Der Eiweißgehalt ist zum Beispiel in Produkten, die aus getrocknetem Fleisch bestehen, besonders hoch. Sie sind quasi ein Eiweißkonzentrat.
- Der Salzgehalt (Natriumchlorid) ist meist ebenfalls nicht deklariert und übersteigt häufig die Empfehlungen für Nierenpatienten.
Für Nierenpatienten empfohlene Eiweiß- und Mineralstoffgehalte pro kg Trockensubstanz
Achtung: Die hier genannten Werte beziehen sich auf die Trocken substanz, während auf den Verpackungen in der Regel Gehalte in der Originalsubstanz deklariert sind. Sie müssen noch auf die Trockensubstanz umgerechnet werden!
Ein Beispiel: Steht auf einer Hundekuchen-Verpackung ein Proteingehalt von 20% und ein Wassergehalt von 8%, enthält der Snack knapp 22% Protein in der Trockensubstanz.
Für Nierenpatienten auf jeden Fall ungeeignet sind:
- bindegewebsreiche Kauprodukte
- getrocknetes Fleisch (z.B. Jerky)
- Tischreste
Sie haben eine Frage zu einem bestimmten Produkt? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine e-Mail an shop@drhoelter.de. Wir helfen Ihnen gern weiter.
Kauprodukte für nierenkranke Hunde
Für Hunde mit einer chronischen Nierenerkrankung sind normale Kauknochen leider tabu. Es gibt aber Alternativen, sodass Ihr Hund trotzdem sein Kaubedürfnis befriedigen und seine Zähne pflegen kann, z.B:
- VeggieDent vegetarische Kaustreifen zur Zahnpflege
- Torgas Kauwurzel (portugiesische Heide)
- Zahnpflege-Spielzeug, z.B. Kong Dental
Wenn es Ihnen um die reine Beschäftigung geht, können Sie z.B. einige Brocken Nierendiät in einen Futterball wie den Buster Soft Cube, in einen Kong Classic oder Kong Extreme füllen.
Am besten besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Tierarzt, welcher Snack erlaubt ist und lassen Ihren Liebling regelmäßig tierärztlich durchchecken, da chronische Nierenerkrankungen schleichend fortschreiten und nur Laboruntersuchungen Aufschluss über den Zustand der Nieren geben können.
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Richtige Ernährung bei Niereninsuffizienz
Bei einer Niereninsuffizienz wird Phosphor über die Niere nicht oder nur noch unzureichend ausgeschieden. Ein erniedrigter Phosphorgehalt wirkt dem sekundären Hyperparathyreoidismus entgegen, der zu einem Fortschreiten der chronischen Niereninsuffizienz führen kann. Ein niedriger Phosphorgehalt unterstützt die Durchblutung des Nierengewebes und den Erhalt der Nierenfunktion.
chronische Niereninsuffizienz (CNI)
Im fortgeschrittenen Alter leiden viele Hunde und besonders Katzen an chronischer Niereninsuffizienz (CNI). Dies bedeutet, dass immer mehr Nierengewebe degeneriert und unbrauchbar wird. Das Blut kann nicht mehr entgiftet werden, der Harn wird deswegen immer dünner bzw. heller. Bei diesem Krankheitsbild muss unbedingt darauf geachtet werden, dass Nierenpatienten genügend Wasser zu trinken bekommen, da sie viel Urin ausscheiden und die Gefahr einer inneren Austrocknung besteht.
Ohne Therapie und Behandlung kann die Niere nichts mehr herausfiltern, es häufen sich Giftstoffe im Blut an – vor allem der Harnstoff. Diese sogenannte Urämie führt zu Entzündungen in den Schleimhautorganen wie Augen, Maul, Magen und Darm. Irgendwann versagen die Nieren dann endgültig ihren Dienst. Auf dem Höhepunkt der Situation bricht das Tier zusammen und stirbt, falls die Hilfe zu spät kommt.
Wird eine chronische Niereninsuffizienz bei Hunden und Katzen diagnostiziert, ist für die Erhaltung des restlichen noch funktionierenden Nierengewebes eine Nierendiät unerlässlich. Mit einer zeitgerechten Therapie mit sinnvollen homöopathischen Mitteln, kombiniert mit einer eiweißarmen Diät, können unsere Tiere je nach Zustand über längere Zeit ein gutes Leben führen. Diese Diät müssen die Tiere allerdings lebenslang bekommen, da sonst die Krankheit fortschreitet und das Schrumpfen der Nieren weitergeht.
Die Akzeptanz der diätetischen Nahrung stellt einen entscheidenden Faktor über Erfolg oder Misserfolg einer Therapie dar .Denn ohne eine Nierendiät bleiben unsere vierbeinigen Freunde nur für kurze Zeit am Leben, das zudem von schwerwiegenden Beschwerden begleitet ist.
Das Futter nierenkranker Hunde und Katzen sollte keine synthetischen Stoffe enthalten, wie z. B. Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker etc. Es sollten auch keine Zusätze wie z. Tiermehl, Soja oder Produkte aus Horn, Huf und Fell verarbeitet werden. Alle diese Stoffe belasten zusätzlich die Ausscheidungsorgane Leber und Niere.
Da die nierenkranken Tiere viel Wasser brauchen, müssen diese das auch bekommen. Viele Besitzer geben den Tieren weniger Wasser, damit sie nachts ihre Ruhe haben und nicht mit den Tieren hinaus müssen. Das wäre für die Niere fatal. Jederzeit muss Wasser zur Verfügung stehen.
Besonders wichtig ist es, dass bei kaltem und nassem Wetter Hunde und Katzen nachts ins warme Haus gelassen werden. Kälte und Nässe sind für die Nieren gefährlich, da sich dabei die Durchblutung der Niere verlangsamt. Nieren brauchen Wärme, in einzelnen Fällen ist es sogar ratsam, einem Hund ein warmes Mäntelchen anzuziehen.
Um einer Erkrankung der Niere vorzubeugen, empfiehlt es sich, ab dem 7. Lebensjahr das tierische Eiweiß zu reduzieren, indem man die Ernährung auf eine Nierendiät umstellt.
zum Ortstarif werktags
von 14:00 bis 18:00 Uhr
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Royal Canin Veterinary Diet Royal Canin Renal Hund


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Royal Canin Renal Hund (RF 14)
Royal Canin VET DIET - Anwendung nur nach Anweisung durch Ihren Haustierarzt.
Für Hunde mit chronischem Nierenversagen.
Chronisches Nierenversagen (Niereninsuffizienz, CNI) ist ein relativ häufiges Problem bei Hunden.
Nierenversagen kann bei jungen Hunden vorkommen, wird aber häufiger bei älteren Hunden gesehen.
Wenn Ihr Hund an einer Nierenerkrankung leidet, können Sie Ihm durch ein speziell entwickeltes Nierendiätfuttermittel helfen.
Royal Canin Renal ist für die unterstützende diätetische Behandlung des chronischen Nierenversagens bei Hunden bestimmt.
Auch die Behandlung anderer Erkrankungen wie bestimmte Harnsteinarten bei Hunden (Cystin-/Uratsteine) können von den Eigenschaften der Royal Canin Renal Diätnahrung profitieren.
Die besonderen Eigenschaften von Royal Canin Renal für den Hund:
- Reduzierter Phosphorgehalt
- Qualitativ hochwertige Proteine (Eiweiße) bei gleichzeitig reduziertem Proteingehalt
- Hohe Energiedichte
- Ausgezeichnete Akzeptanz
- Erhöhter Gehalt an essenziellen Fettsäuren (Omega 3), die aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung zur Aufrechterhaltung der Filtrationsleistung der Niere beitragen können.
- Inhaltsstoffe, wie Fructo-Oligosaccharide und Zeolith helfen bei einer optimalen Verdauung
- Mäßig reduzierter Kochsalzgehalt
- Antioxidanzien (Vitamin E & C, Taurin, Lutein) unterstützen den Schutz der Körperzellen
Zusammensetzung Royal Canin Renal Trockenfutter - Hund:
Reis, Maisfuttermehl, Tierfett, Maiskleberfutter, Mais, tierisches Protein (hydrolysiert), Rübentrockenschnitzel, Weizenkleberfutter*, Mineralstoffe, Fischöl, Lignozellulose, Sojaöl, Fructo-Oligosaccharide, Psyllium (Hüllschichten und Samen), Tagetesblütenmehl (Quelle für Lutein).
*L.I.P. (low indigestible protein): Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit.
Zusammensetzung Royal Canin Renal Nassfutter (Dose) - Hund:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Schwein, Huhn), Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Zucker.
Zusammensetzung Royal Canin Renal Nassfutter (Frischebeutel) - Hund:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Huhn, Schwein), Getreide, Öle und Fette, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralstoffe, pflanzliche Eiweißextrakte (Maiskleberfutter), Zucker.
Zusammensetzung Royal Canin Renal Liquid Sondennahrung- Hund:
Milch und Molkereierzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse Proteinquellen: laktosearme Milch, Kaseinat.
Empfohlene Tagesration Royal Canin Renal - Hund:
- Diese Angaben sind lediglich Richtwerte, weil die Bedürfnisse von Hund zu Hund variieren.
- Passen Sie die Futtermenge an, um das Idealgewicht zu erhalten.
- Wasser zur freien Aufnahme anbieten
in Beutel pro Tag
Welche Aufgaben haben die Nieren?
Die Nieren produzieren den Urin. Sie filtern aus dem Blut überschüssiges Wasser und auszuscheidende Substanzen heraus, die bei der Muskelarbeit und allen Stoffwechselvorgängen im Organismus entstehen und letztendlich aus der Nahrung stammen, die Ihr Hund zu sich nimmt.
Der Körper braucht Nahrung zur Energiegewinnung und zur Erhaltung der Körpermasse. Die Körperzellen entnehmen dem Blut die benötigten Nährstoffe und geben die Abfallprodukte des Stoffwechsels an das Blut zurück.
Der eigentliche Filterungsprozess findet in vielen, winzig kleinen Einheiten der Niere statt, die Nephrone genannt werden.
Außer der Ausscheidungsfunktion erfüllt die Niere wichtige Aufgaben in der Regulation des Mineralstoffhaushaltes (Natrium, Kalium, Phosphor und Kalzium).
Die Niere spielt außerdem eine entscheidende Rolle bei der Regulation des Blutdruckes.
Was versteht man unter chronischem Nierenversagen (CNI)?
Das chronische Nierenversagen (CNI) ist eine fortschreitende Erkrankung.
Sie besteht in einer mangelnden Fähigkeit der Niere Abfallprodukte auszuscheiden, den Urin zu konzentrieren und die Elektrolyte (Mineralstoffe) im Körper zu behalten.
Toxine (Giftstoffe) reichern sich im Körper an und sind für einige der Symptome von Nierenerkrankungen verantwortlich (Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, vermehrter Durst und Harnabsatz, Erbrechen).
Die CNI schreitet langsam fort. Im Anfangsstadium zeigt Ihr Hund möglicherweise keine Anzeichen einer Erkrankung.
Die Schädigung des Nierengewebes ist unumkehrbar, d.h. chronisches Nierenversagen ist nicht heilbar.
Durch die richtige Diät können wir aber das verbliebene noch funktionierende Nierengewebe unterstützen und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.
Welches sind die Ziele der diätetischen Behandlung der CNI?
- Verhinderung der Anreicherung von Giftstoffen im Blut
- Das schnelle Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten, indem der weitere Verlust von Nierengewebe reduziert wird.
ROYAL CANIN „RENAL“ wurde speziell für die Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz entwickelt.
FÜTTERUNG BEI CHRONISCHEM NIERENVERSAGEN
Die Pflege eines Hundes mit chronischem Nierenversagen erfordert auch die sorgfältige Überwachung seiner Ernährung.
Ihre Tierärztin/Ihr Tierarzt weiß, dass chronisches Nierenversagen oft mangelnden Appetit zu Folge hat.
Daher muss eine Spezialdiät nicht nur der Gesundheit des Tieres förderlich sein, sondern auch gut gefressen werden.
Noch einige Tipps, wie Sie Ihrem Tier helfen können:
- Befolgen Sie genau die Fütterungsempfehlungen, vermeidenSie Leckerbissen zwischendurch
- Füttern Sie öfter kleinere Mahlzeiten
- Wenn Ihr Tier nicht fressen will, erwärmen Sie das Futter auf etwa die Körpertemperatur
- Bieten Sie zu jeder Mahlzeit frisches Wasser an
Bewertungen
Aber leider ist unser Hund kürzlich gestorben.
Danke auch für die unkomplizierte Rücknahme unserer letzten Bestellung.
Wie es sich auf seine Nierenwerte auswirkt können wir aber noch nicht sagen.
Nierenwerte haben sich wieder normalisiert !
bleibt nur noch der super Service zu erwähnen.
Lieferung immer sehr schnell.
Er fängt an zu streiken
Selbst meine gesunden Hunde betteln nach diesem Futter.
Ist also ein gutes Zeichen für Mensch und Hund .
Mit Renal von Royal Canin geht es ihm wieder viel besser und er frißt seine Portionen jetzt immer auf.
Lieferung war schnell da.
Das Nassfutter muss ich mit Trockenfutter mischen, es scheint ihm nicht so richtig zu schmecken. Und es ist sehr glitschig. Mein Hund hat keine Zähne mehr, da hat er Schwierigkeiten mit der Aufnahme. Aber es gibt keine Alternative, wir haben uns daran gewöhnt und es klappt gut.
Allerdings brauchte unser Hund etwas bis er sich an die leberwurstartige
Beschaffenheit des Futters gewöhnt hat.
Manchmal geht er erst noch einmal vom Napf und kommt erst zurück, wenn
er merkt, dass es nichts anderes gibt.
Der Versand War Blitz schnell großes Lob an Vetena ☺
Wir gut vertragen.
meine Franzi hat sofort alles aufgefressen,
trotz sie sehr schneubig ist.
das bestellte Produkt ist ja ein Diätprodukt für unsere 8-jährige Hündin, die eine beginnende Niereninsuffizienz hat. So stellt die Bestellung eine medizinisch/gesundheitsbedingte Sache dar. Mir erscheinen die Inhaltsstoffe schlüssig, aber was Geschmack und Wohlbekommen angeht, müsste ich ja meine Hündin sprechen lassen.
Sie hat in den ersten Tagen jedenfalls das neue Futter fast komplett verweigert,aber so langsam wird es besser. Ich glaube, ihr ist das neue Fressen zu breiig. Das vielleicht als Verbesserungsvorschlag, es etwas körniger zu gestalten. Ansonsten viele Grüße von einer Hundefreundin.
Mich wundert, dass auf dieser Seite nur super Bewertungen aufgeführt sind. Entspricht das den Rückmeldungen?
Die Bewertungen entsprechen den Rückmeldungen. Für die zerbeulten Dosen möchten wir uns hiermit entschuldigen, aber bei unserem Versandpartner DHL wird manchmal auch etwas unsachgemäß mit den Paketen umgegangen. Darauf haben wir leider keinen Einfluß.
In solch einem Fall, wenden sich unsere Kunden an uns und wir lassen die zerbeulten Dosen abholen und senden umgehend neue raus.
Daher bitte kontaktieren sie uns, falls Probleme auftreten sollten.
Ihr Team von vetena.de
Unsere Hündin, die sonst eher mäkelig ist, frisst das Nierendiätfutter in den Beuteln mit Soße total gerne.
Wir sind froh dieses Futter gefunden zu haben.
Guter Preis und das einzige Nierendiätfutter, dass mein Hund isst.
Tolles Produkt, das unser sehr mäkeliger Hund frißt.
Nur schade, dass es keine verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt.
Super Service! Danke!
Wir sind so froh!
Vetena liefert sehr schnell und ist äußerst günstig. Sehr zu empfehlen!
Ich muss mein Futter immer beim TA bestellen, das ist mir aber zu blöd und nun wollte ich das selber bestellen.Nun verstehe ich aber nicht so ganz das in meiner Dose vom ta, 410 g.drin sind, und hier 420 g., aber von der Aufmachung her sehen sie identisch aus! Jetzt frage ich mich, ob es da vielleicht doch nen unterschied gibt?
Auch die beigelegten Proben toll! Lieferung immer blitzschnell!
selbst das "normale" Canin Renal mochte er nicht.
Aber das neue Royal Canin Nassfutter frisst er anstandslos. Gott sei dank! Die Nierenwerte sind besser geworden und er ist im allgemeinen auch wieder aktiver und agiler als vorher.
Mein Hund frisst dieses Futter gern und es hat geholfen, die Nierenwerte zu verbessern.
Seitdem wir dieses Futter geben, geht es unserem Hund wieder gut, er ist wieder aktiver und stabiler. Geht es ihm gut, geht es uns auch gut.
aber nur einmal täglich, leider. Ansonsten ist sie sehr fit.
hilft. Hoffentlich gibts immer so Angebote zum Schnäppchenpreis.
die Lieferung war schnell worfür ich dankbar war.Meine Celina
hat es auch gleich angenommen was vorher nicht so war.Bei dem vorher gehenden Futter hat sie immer den Kopf weggedreht.
Kann mir jemand das bei seinem Hond auch bestätigen und welches Futter es noch fressen kann?



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