суббота, 16 июня 2018 г.

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Können Hunde einen Schlaganfall bekommen?

Wenn der Tierarzt einen Schlaganfall beim Hund diagnostiziert, ist meistens das sogenannte Vestibulärsyndrom gemeint. Hunde zeigen dann plötzlich schlaganfallartige Symptome. Es kann sich allerdings auch um einen richtigen Schlaganfall handeln, bei dem jede Sekunde zählt.

Ein Schlaganfall unterbricht die normale Blutversorgung zum Gehirn, etwa durch eine beschädigte Ader oder ein Gerinnsel. In der Folge sterben Hirnzellen ab, was die verschiedensten Auswirkungen haben kann. Die Frage, ob Hunde einen Schlaganfall bekommen können, muss leider mit einem Ja beantwortet werden. Zum Glück sind Schlaganfälle bei Hunden jedoch deutlich seltener als bei Menschen.

Schlaganfall beim Hund erkennen: Symptome

Einen Schlaganfall beim Hund erkennen Sie an vielen Symptomen, die auch Menschen bei einem Schlaganfall zeigen, darunter:

• Schwäche der Gliedmaßen, oft kann der Hund nicht mehr stehen

• Gleichgewichtsstörungen und Apathie

• Die Augen bewegen sich schnell hin und her (Nystagmus)

• Bewusstseinsstörungen und in schweren Fällen Bewusstseinsverlust

• Kontrollverlust der Blase, sodass Urin abgesetzt wird (Inkontinenz)

• Sehvermögen ist gestört

• Oft halten Hunde den Kopf schief

Sollten Sie derartige Symptome bei Ihrem Vierbeiner feststellen, muss er sofort in tierärztliche Behandlung. Es droht Lebensgefahr!

Hund hat Schlaganfall: Erste-Hilfe-Maßnahmen

Bis der Tierarzt übernehmen kann, sollten Sie die folgenden Erste-Hilfe-Maßnahmen beherzigen:

• Hund bequem betten (etwa gepolstert auf dem Boden)

• Möbel oder Gegenstände, an denen sich der Hund verletzen könnte, aus dessen Reichweite nehmen

• Wasser anbieten, um eine Dehydration zu vermeiden

Vestibulärsyndrom beim Hund wirkt wie Schlaganfall

Das schlaganfallähnliche Vestibulärsyndrom ist ebenfalls selten, tritt jedoch deutlich häufiger auf als der richtige Schlaganfall beim Hund. In den häufigsten Fällen sind ältere Hunde vom Vestibulärsyndrom betroffen. Die Ursachen dafür sind weitestgehend ungeklärt, unterscheiden sich jedoch von denen eines menschlichen Schlaganfalls. Bei der Gleichgewichtsstörung handelt es sich nicht um eine Durchblutungsstörung im Gehirn, bei der Hirnzellen absterben.

Die Symptome sind im Großen und Ganzen die gleichen wie oben beim Schlaganfall beschrieben. Wenn der Hund plötzlich umfällt, sich nicht mehr aufrichten kann, den Kopf schief hält oder wie betrunken wirkt, ist der Schock groß. Es sieht dann so aus, als hätte der geliebte Vierbeiner einen Schlaganfall erlitten. Zusätzlich fühlen betroffene Hunde sich schlecht, leiden unter Übelkeit, Erbrechen und starkem Speicheln. Sie haben zwar Hunger, können aber durch die Schwindelgefühle ihren Napf nicht erkennen.

Auch, wenn es sich nicht um einen "richtigen" Schlaganfall handelt, sollten Sie mit Ihrem Liebling sofort zum Tierarzt. Je früher die Hunde Hilfe bekommen, desto besser sind die Heilungschancen.

Hunde können sich vom Vestibulärsyndrom wieder erholen

Da die Ursachen für das Vestibulärsyndrom bislang nicht bekannt sind, können nur die Symptome behandelt werden. Hunde, die unter einer besonders schweren Form der einem Schlaganfall ähnelnden Krankheit leiden, können mit Infusionen versorgt werden, die die Durchblutung und den Kreislauf anregen. Zusätzlich oder bei leichteren Formen können Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen verabreicht werden. Außerdem helfen entzündungshemmende Mittel sowie bestimmte Vitaminpräparate.

Zu Hause brauchen betroffene Hunde dann viel Ruhe und liebevolle Pflege. Polstern Sie sein Hundebett gemütlich aus und gestalten Sie die Umgebung für Ihren tierischen Patienten sicher, damit er sich nicht verletzen kann. Nach einer bis zwei Wochen Erholung geht es Ihrem Liebling in der Regel deutlich besser und nach vier bis acht Wochen sind die Beschwerden oft ganz verschwunden. Lediglich eine leichte Schiefhaltung des Kopfes, sehr selten auch Taubheit können übrig bleiben.

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Einschlдfern - wann?

Ich habe seit 13 Jahren eine Schдferhund-Mischling-Hьndin (ja, eine lange Zeit, ich weiЯ) - nur leider geht es langsam aber sicher bergab mit ihr.

Vor allem bei der linken hinteren Hьfte macht sich das bemerkbar.. die schmerzt gelegentlich so sehr, dass sie nach einem Spaziergang nichtmehr ohne Anschieben die Treppe hochkommt. Das ist jedoch nicht immer so - irgendwie ist das u.a. wetterbedingt. Wenn sie aber Schmerzen hat, dann so schlimm, dass sie lieber liegenbleibt, als rauszugehen, oder was zu Fressen zu holen, oder sonst irgendwas.

Den Hund leiden zu sehen tut weh. Meistens liegt sie nurnoch lustlos auf den Balkon und beobachtet die StraЯe - bellt keine Katzen mehr an wie frьher, spielt nichtmehr, und ist auch sonst ziemlich ruhig geworden.

Ist klar, sie ist ja schon eine alte Oma.

Nunja, jetzt ist zur Diskussion gekommen, sie einschlдfern zu lassen - aber da ich einen GroЯteil meines Lebens mit ihr verbracht hat, und sie auch den anderen Familienmitgliedern eine sehr schцne Zeit beschert hat, wehren wir uns irgendwie, diese Entscheidung zu treffen. Immerhin ist es dann so still, so leer ohne Hund, wo immer schon einer war..

Allerdings mцchten wir auch wiederum nicht, dass sie leidet, deswegen sind wir in einer Zwickmьhle und ziemlich ratlos. was hдtte ihr denn so fьr Ratschlдge?

Der Tierarzt sagte, die Hьfte wird definitiv schlimmer werden, aber man kцnnte es per Operation beheben. aber auch da ist es nicht sicher, wie lange sie noch macht.

Gibt es denn irgendwelche Hausmittelchen, um die zeitweisen Schmerzen zu lindern?

Oder wьrdet ihr sagen: "Schluss damit, sie hat schon genug gelitten, schlдfert sie endlich ein"?

Ein ratloser mindbender.

zu allererst - es gibt Schmerztabletten (z.B.Rimadyl) welche dem Hund schon mal eine erhebliche Erleichterung verschaffen wьrden.

Ich muЯ jetzt ein wenig aufpassen, was und wie ich es schreibe, denn ich habe erst vor kurzem nach langem Kampf meine Hьndin verloren - ich habe viel Geld fьr sie ausgegeben, wir muЯten sie 4 Monate tragen (34 Kilo) und wir haben nichts unversucht gelassen und es tut mir nicht leid, daЯ wir alles versucht haben.Den Kampf verloren haben wir nur deshalb, weil durch Zufall ein rasch wuchernder Knochentumor gefunden wurde ( der sich innerhalb von 2 Wochen entwickelt hatte!) und dagegen nun wirklich nichts mehr zu machen war - selbst nach einer Amputation der Schulter hдtte sie hцchsten nur noch Wochen wenn nicht nur noch Tage zu leben gehabt und das wollte ich ihr nicht zumuten.

Wenn Dein Hund aber "nur" Knochenprobleme aufgrund des Alters hat ( wie Arthrose z.B.) oder so etwas wie HD in der Richtung, sie dann bei den ersten Anzeichen von Schmerzen direkt einschlдfern zu lassen wдre nicht fair ihr gegenьber. Ich verstehe auch den TA nicht, daЯ er Euch nicht irgendwelche Schmerzmittel fьr sie mitgegegeben hat - will er am Ende nur an der OP verdienen?Ich kann hier ja auch nur mutmaЯen - Du hast nicht genau beschrieben, welche Probleme ihre Hьfte nun genau macht, bzw. welche Op der TA vorschlдgt - eine Denervation ( Durchtrennen der Nerven in der Hьfte, wodurch die Schmerzen dauerhaft genommen werden kцnnen) wьrde ich zum Beispiel einem Hund, der zwar schon дlter aber an sonsten ( Herz etc.) gesund ist, durchaus zumuten - wenn sie dann nach der Op aufgrund ihres Alters "nur" noch ein halbes Jahr schmerzfrei und glьcklich lebt - na und? Fьr einen Hund ist ein halbes Jahr eine Ewigkeit! Eine "neue" Hьfte wьrde ich allerdings einem soclhen Tier nicht mehr zumuten - dann lieber solange es geht mit Schmerzmitteln ihr noch eine schцne Zeit verschaffen.

Vielleicht solltest Du auch ganz einfach mal einen anderen TA zu rate ziehen - vielleicht kann der Euch mehr zu dem ganzen sagen oder kennt noch andere Methoden, ihr das Leben angenehmer zu machen.

Ich will Dich hier auf keinen Fall angreifen ( wie das hier gerne so manche im Forum tun), ich versuche Dir nur ein paar Wege aufzuzдhlen und meine Sicht der Dinge klar zu machen. Wenn Du noch mehr Infos haben mцchtest, oder Dich mit anderen "Leidensgenossen" austauschen mцchtest, dann schreib mich per Mail an und ich gebe Dir ein paar Tips und auf Wunsch auch Kontakte, die Dir bei der Entscheidung, wie es weitergehen soll helfen kцnnen.

PS: ich muЯ noch eins loswerden - ich bin selber behindert und muЯ mit vielen Schmerzen leben, aber auch ich habe noch Freude am Leben und das wird Dein Hund, wenn man ihn richtig unterstьtzt und hilft, auch.

hallo, also mit dem einschlдfern, nun ja das ist wirklich ein schwere Entscheidung! Ich musste selber letztes Jahr meinen Kater (5 Jahre jung) einschlдfern lassen. ich habe ebenfalls lange mit mir gerungen aber als ich merkte das der Glanz aus seinen Augen verschwand und er nicht mehr viel tat ausser schmusen und begann sich zurьckzuziehen, da war fьr mich klar das es fьr ihn besser ist. In einer дhnlichen Situation bin ich nun mit meiner Katzendame nur sie ist auch noch sooo jung! Aber sie hat definitiv noch Freude am Leben, sie spielt schmust und hat klare Augen.

Was ich auch nicht verstehe, bekommt dein Hund kein Schmerzmittel? Es gibt Metacam und Rimadyl das sind gut vertrдgliche Schmerz und entzьndungshemmer und helfen meiner DSH-Mix Hьndin (sie hat ebenfalls schwere HD) eigentlich immer. Letztes Jahr bekam sie mittels einer OP Goldimplantate gegen die Schmerzen es hat wunderbar geholfen, seitdem hat sie nur selten mal einen kurzen schmerz und dann lдuft sie total normal (sie ist aber auch erst vier). Einen Nervenschnitt finde ich ebenfalls bei einem дlteren Hund sinnvoll um die schmerzen zu nehmen.

Hats sie "nur" die schmerzende Hьfte oder noch andere Krankheiten?

Also ich persцnlich (das ist meine Meinung) finde, das ein Hund der "nur" eine schmerzende Hьfte hat nicht eingeschlдfert gehцrt. Sollte sie aber auch noch andere Krankheiten haben die bereits chronisch sind, wьrde ich sehr genau ьberlegen was besser fьr das Tier ist! Nicht aus purem Egoismus sagen - die Wohnung ist dann so leer. Man hat beim Tier die Mцglichkeit es von seinem Leid zu erlцsen. Mein Kater z.B. hat bei seiner letzten Spritze in meinem Arm gelegen und geschnurrt - das hat er vorher niemals bim TA getan.

ich wьnsche dir und deiner Familie das ihr die richtige entscheidung fьr euch und das Tier trefft!

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

Also deine Bedenken kenne ich - zwar hab ich noch nicht ans "Ende" gedacht, aber mein Schatz hat schon seit seiner frьhsten Jugend HD, ED und noch Probleme mit der Wirbelsдule, was eine Behandlung so gut wie unmцglich macht. Naja, lange rede, kurzer Sinn - er humpelte damals immer heftig nach lдngeren Spaziergдngen und brach auch manchmal zusammen. ehrlich. ich hдtte ihm dann am liebsten eine Kugel in den Kopf verpasst um uns beiden dieses Elend zu ersparen. Nach einer Anabolikaspritze wurde dann alles wesentlich besser - wir kontrollierten die Spaziergдnge nach Anleitung durch den Arzt und der Hund wurde (und ist noch) wieder putzmunter - ein Leiden wьrde ihm keiner zutrauen so energiegeladen wie er ist.

Irgendwie bin ich nun abgedriftet .. alles was ich sagen wollte - wenn ihr euch ein wenig anpasst, dann kanns eurem Hund auch noch lange Zeit gut gehen. Statt stundenlangen spaziergдngen tuns auch Gassirunden von ein paar Minuten, dann legt sich das leiden eures Hundes auch wieder ein wenig und die Lebenslust kommt zurьck. Natьrlich kann man auch noch medikamentцs Unterstьtzen, wobei ich da nun nicht so weit gehen wьrde das Tier stдndig unter Schmerztabletten zu stellen, aber die Grenze setzt da jeder fьr sich selbst .

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

OP wьrde ich in diesem Alter nicht mehr machen lassen,sondern die Schmerzen lindern und sie nicht durch eine OP zusдtzlich belasten.Gegen die Schmerzen gibt es Mittel.

Dein Hund lebt ein anderes Leben als die letzten Jahre,was nicht heiЯt das er keins mehr lebt ;-).

Es geht mal besser und mal schlechter.Ich denke,er wird Dir sagen wenn er dieses Leben nicht mehr leben will.

Meine Hьndin ist14,blickt kaum noch was,hat natьrlich auch die einen oder anderen kцrperlichen Beschwerden und Schmerzen,kann selten lдnger als 15 Minuten laufen und das auch noch sehr langsam,rennt und bellt auch keiner Katze mehr hinterher,die Hinterlдufe knicken ein usw.

Aber so lange sie mich ansieht ,mit dem Schwanz wedelt und einen aufgeweckten Eindruck macht,wenn auch nicht immer. Sagt sie mir " Ich bin Alt,ist nicht mehr alles so toll,mein Leben ist verдndert und eingeschrдnkt. aber,ich freu mich ;-)".

Und wenn ich sehe das sie keine Freude mehr am Leben hat,dann und erst dann,ist es fьr mich soweit.

Ich wьnsche Euch alles gute :-)

die einen oder anderen kцrperlichen Beschwerden und

Schmerzen,kann selten lдnger als 15 Minuten laufen und

das auch noch sehr langsam,rennt und bellt auch keiner

Katze mehr hinterher,die Hinterlдufe knicken ein usw.

Aber so lange sie mich ansieht ,mit dem Schwanz wedelt und

einen aufgeweckten Eindruck macht,wenn auch nicht

immer. Sagt sie mir " Ich bin Alt,ist nicht mehr

alles so toll,mein Leben ist verдndert und

eingeschrдnkt. aber,ich freu mich ;-)".

sorry, aber diese Haltung grenzt nun wirklich schon fast an Tierquдlerei.

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

Also ich meine du solltest das mit dem Tierarzt besprechen!

Aber eigentlich ist das deine Entscheidung-

Trozdem wдre das fьr den Hund besser ihn einschlдfern zu lassen, dann hat er keine Schmerzen mehr.

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

Nachdem nun Krebs, ein Herzklappenfehler und eine Rьckbildung der Hьftbildung diagnostiziert wurde, haben wir es ьber uns gebracht und sie einschlдfern lassen. Es war wohl wirklich das beste fьr sie :(

es war sicherlich eine schwere entscheidung fьr dich/euch- aber fьr eure Hьndin war es sicherlich besser so!!

Sie hatte ein schцnes leben und sie jetzt nicht zu erlцsen-das wдre quдlerei gewesen!!

wir muЯten unsere Hьndin vor 3 Jahren am 31.12 einschlдfern lassen, da sie mehrere schlaganfдlle hдtte (nicht wegen den silvester bцllern, das war nachmittags)

sie hatte am 2. weihnachtsfeiertag auch schon einen schlaganfall aber es ging ihr danach wieder recht gut! der TA meinte wenn sie nicht noch einen bekommt siehts gut aus!doch dann kam 5 tage spдter der nдchste und dann folgten weitere und unsere hьndin wuЯte ganricht mehr wie ihr geschah..sie war ganz durcheinander..konnte kaum laufen usw.

der TA sagte auch wenn sie jetzt wieer auf die beine kдme wьrde sie bleibende schwere schдden haben und es wьrde nicht lange dauern bis der nдchste schlaganfall kommt! da sie schon 12 jahre alt war und ein schцnes leben hatte und wir ihr weitere qualen nicht zumuten wollten und konnten, haben wir sie einschlдfern lassen!

es war deine/eure richtige entscheidung!!

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

Also ich hдtte meinen Hund nieeeeeeeeeeeeeeee einschlдfern lassen. Er hat n geplatzen Tumor gehabt und ich hab ihm nur was gegen die schmerzen spritzen lassen. <— das is meine einstellung dazu

Bin ich froh, daЯ es unterschiedliche Einstellungen gibt. *seufz*

komische Auffassung haben manche von Tierliebe.

Ich mag mir gar nicht vorstellen, was fьr Schmerzen der Hund gelitten haben

muss, bis er endlich einschlafen durfte.

Nur was spritzen lassen - *kopfschьttel* da fehlen mir die Worte fьr,

wie treue oft belohnt wird.

Eigennutz und nicht gehen lassen wollen, warum auch immer. Bei Tieren

haben wir dir Mцglichkeit sie von ihren schmerzen zu erlцsen - und ein

geplatzer Tumor sind schmerzen und verseuchen den ganzen Kцrper

und dann lдsst man den Freund aus treuen Jahren nicht einschlafen

bzw. einschlдfern um ihm die Schmerzemn zu nehmen, sondern ihn mit

Spritzen langsam verrecken *kopfschьttel*.

Natьrlich ist das schwerzhaft - aber es bleiben einem Jahre der

Freundschaft mit einem Hund im Gedдchnis.

Noch komischer, dass TA sowas mitmachen.

ein bekannter von mir musste am sonntag seine dsh hьndin einschlдfern lassen - er hatte fast einen nervenzusammenbruch aber die Hьndin hatte unertrдgliche Schmerzen, die sie nach "vorne" umsetzte. schmerzmittel in doppelter dosis halfen gar nicht, eine Op ausgeschlossen da inoperabel (ein knochenchip im rьcken der verwachsen war). Er trennte sich schwersten Herzens aber ich finde gut, das er dieses tat - die hьndin konnte sich kaum noch rьhren ohne schmerzen.

Mein Dando hat evtl die Diagnose Myasthenia gravis (unheilbar) die zu lдhmungen fьhren wird. Eins ist fьr mich klar, wenn er wirklich dieses hat (was ich nicht hoffe, er ist noch nicht mal zwei), sowie sich die Beschwerden massiver manifestieren mit schlucklдhmung. dann wird er erlцst, bevor er leidet- solange wird er ein gutes leben bei mir haben, weiter auf dem sofa rumlьmmeln. Ich fьr mich sehe das so: einem Menschen kann man unertrдgliche Qualen und Leiden leider nicht ersparen (ich weiЯ wovon ich spreche als Krankenschwester) beim Tier hat man die Mцglichkeit ihm Leid und Schmerz zu ersparen, v.al. wenn es absolut keine chance auf besserung oder Heilung gibt! Das ist fьr mich persцnlich Tierliebe. Es wird mir wahnsinnig schwerfallen wenn es bei einem der beiden so weit ist, genauso wie es beim kater war (er war erst 5) aber ich weiЯ fьr mich und fьr das tier - ich tat, bzw tue in dem fall das richtige.

Ich kann es nicht verstehen wenn man tiere leiden lдЯt, weil der mensch nicht in der lage ist, loszulassen. Purer Egoismus in meinen Augen. Das ist, wie gesagt meine persцnliche meinung ich wьrde alles fьr meine tiere tun wenn eine chance besteht aber sowie es aussichtslos wird oder ist und leiden beginnt.

und das beim beruf arzthelferin

Von denen wird eine Prise Sadismus erwartet. vielleicht passts ja grad deswegen.

das tier sollte nicht unnцtig leiden.

auch wenns schwerfдllt.

einschlдfern ist in diesem fall tiergerechter,

als zu versuchen es irgendwie noch zu retten.

Antwort auf: Einschlдfern - wann? von: mindbender

So wie du es erzдhlst, hat sie wirklich darunter zu leiden!

Das ist sehr schlimm.

Gut, jeder Hund wird ein mal alt und Krankheiten sind nicht ausgeschlossen!

Ich weiЯ wie du dich fьhlst, du musst ein Stьck aus deinem Herzen hergeben.

Du solltest ьberlegen ob es besser ist wenn sie quдlend stirbt oder ob du sie in ruhe einschlafen lдsst.

Hьftprobleme sollte man nicht auf die leichte schulter nehmen, besonders nicht wenn man in einer Etagenwohnung mit vielen Treppenstufen wohnt.

Einschlдfern ist eine Herzens ьberwindung doch sie hilft deinem Hund sehr!

Ich denke in diesem Fall wдre es besser so.

So leid es mir tut.

Aber es geht um das wohl deines Hundes!

vielleicht mal den ganzen beitrag lesen, dann hдttest auch du gemerkt, daЯ der kranke hund sein leid schon ein paar wochen hinter sich hat.

Hund schlaganfall lebenserwartung

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Über Antworten wäre ich dankbar.

habe heute von Deinem Problem gelesen und kann Dir folgendes mitteilen. In unserer unmittelbaren Nähe hatte eine Frau einen Pudel, der im fortgeschrittenen Alter einen Schlaganfall erlitten hatte. Er wurde auch behandelt und es ging ihm anfangs auch ganz gut, aber er hatte auch Orientierungsprobleme, d.h. er torkelte beim Spaziergang. Es wurde dann ziemlich schnell immer schlechter mit ihm und ich zum Schluß hat sie ihm die letzten Qualen erspart und ihn einschläfern lassen. Aber wenn es Deinem Hund jetzt so gut geht, solltest Du Dir erst mal keine Sorgen machen. Was hatte Dir denn Dein Tierarzt für eine Prognose gegeben?

Ich hoffe, dein Teddy ist nach wie vor so lebhaft wie du es geschildert hast. Meine eigenen Hunde sind noch sehr jung, so dass ich dir von ihnen gar nicht in punkto Schlaganfall erzählen kann.

Meine Schwiegereltern jedoch haben unter anderem einen mittlerweile 14jährigen Rüden, einen Pekinesen-wer-weiß-was-Mix :) . Er hatte vor knapp einem Jahr einen Schlaganfall und bekommt ebenfalls Medikamente. Meine Schwiegereltern vermuten, dass er hin und wieder noch kleine Anfälle dazu bekommt, da er - wie du schon schilderst - ohne plötzliche Vorwarnung etwas torkelnd läuft und dabei den Kopf schräg hält.

Der Tierarzt hat ihnen gesagt, dass es im Moment kein Problem ist wenn er die Medikamente bekommt, aber dass man ihn eben beobachten muss. Solange es für ihn keine Qual bedeutet sollte er nicht eingeschläfert werden. Wenn kein erneuter Anfall dazu kommt, müssen sie eben "nur" mit der Verschlechterung von üblichen Alterserscheinungen (wird langsam immer tauber und sieht auch nicht mehr allzu gut) rechnen. Aber das geht uns Menschen ja genau so.

Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin eine schöne Zeit mit ihm, und wenn er halt mal weniger gut drauf ist, dann lass ihn einfach ein bisschen in Ruhe.

ich habe eben Deinen Beitrag gelesen. Manchmal gibt es schon Zufälle - unsere Bonniemaus hätte heute Geburtstag - 17 Jahre wäre sie alt geworden. Leider mußten wir sie im März einschläfern lassen.Sie hatte mit 11 Jahren ihren ersten Schlaganfall. Im Park begann sie im Kreis zu laufen und das Köpfchen schief zu halten, dann torkelte sie. Wir sind sofort zum TA: Schlaganfall. Erkennen konnte man es auch an ihren Augen. Sie war bereits fast blind und daher war ihre Augenbeweglichkeit kaum vorhanden. Nun gingen aber die Augäpfel wie beim Tischtennis hin und her. Sie bekam Lanitop zur Herzstärkung und Furo zur Entwässerung, Blutdrucksenkung u. Kreislaufentlastung. Es hat ca. 8 Wochen gedauert, bis sie sich erholt hatte. Sie hatte keine Schmerzen in dieser Zeit, war aber wie betrunken, machte gelegentl. unter sich und brauchte schon etwas Hilfe und Führung durch uns. Aber d. TA setzte auf Zeit und da sie keine Schmerzen hatte, gaben wir ihr diese natürlich. Es hat sich gelohnt! Nur blieb leider eine starke Schwerhörigkeit zurück - aber wir haben sie dann eben an die Laufleine genommen wenn's raus ging. Drinnen gab es keine Probleme. Sie war fast die Alte, freuen, fressen, gassigehen - nur auch dem zunehmenden Alter angemessen eben etwas ruhiger und langsamer. Prognosen wollte und konnt unser TA auch nicht stellen. Er sagte uns nur, daß sich die Schlaganfälle wiederholen würden. Es folgte im Abstand von ca. jeweils 2 Jahren 2 weitere Schlaganfälle, von denen sich unsere Bonnie aber immer wieder erholte. Ich sagte mir immer, solange meine Maus noch frißt, Häufchen machen kann und sich freut, wenn ich nach Hause kommt und dabei keine Schmerzen hat, gibt es für mich keinen Grund sie einschläfern zu lassen. Und so haben wir es auch gehalten. Natürlich wurde sie älter und gebrechlicher, hat viel geschlafen und weniger gefressen - aber sie war ja nun auch ein alter Hund. Im März diesen Jahres erlitt sie leider ihren 4. Schlaganfall. Bereits einige Tage vorher wurde sie schwächer und ich hatte schon Bedenken. Gelegentlich "stolperte" sie und fiel hin. Die Beine versagten kurzzeitig den Dienst. Aber immer wieder berappelte sie sich. Doch die Vorzeichen endeten in dem gefürchtenten und erahnten Schlaganfall. Diesmal so stark, daß uns klar war, welche Entscheidung wir aus Liebe zu unserem Hund zu treffen hatten. Sie konnte nicht mehr stehen, weinte vor Angst oder Schmerz, machte unter sich. Beim TA ist sie in meinen Armen friedlich eingeschlafen. Es war eine wunderschöne Zeit mit ihr, auch als sie älter und schwächer wurde. Ein alter Hund braucht eben nur etwas mehr Ruhe und Verständnis für seine Eigenheiten. Dafür macht er aber ja auch viel weniger Arbeit, da sich Spaziergänge verkürzen und er viel Zeit mit schlafen verbringt. Immer wieder würde ich meinen Tieren die Chance auf einen geruhsamen und friedlichen Lebensabend - auch mit Krankheit - solange sie keine Schmerzen haben - ermöglichen. Sie haben lange alles für uns getan - irgendwann ist es an uns dies zu vergelten.

Ich wünsche Dir und Deinem Teddy noch wundervolle gemeinsame Jahre - laßt Euch nicht unterkriegen!

Viele Grüße und alles Gute

Alles Gute für Euch.

Hallo ChiaraKimberley, für mich ist es selbstverständlich Teddy zu helfen, aber du hast Recht nicht jeder würde das tun, eine Nachbarin von mir hat in zwei Jahren zwei junge Hunde einschläfern lassen, nur weil sie zu faul war, sie zu betreuen bis es halt nicht mehr vertretbar ist. Auch wir Menschen werden mal alt und brauchen Hilfe, das vergessen leider viele. Sicher ist Teddys Betreuung jetzt etwas zeitaufwendiger als vorher, aber er ist ein sehr dankbarer, liebevoller Hund und hat es einfach verdient in Würde alt zu werden. Dank nochmal für Deine Wünsche.

Hallo Birgit, wegen des Aspirin werde ich mich mal erkundigen, ich bin für jeden Tipp dankbar wenn es eine weitere Möglichkeit gibt Teddy zu helfen. Ich danke Dir für Deinen Tipp.

Im Moment kann man sagen, abgesehen von den Augen, Teddy ist zu 95 Prozent wieder hergestellt, und es geht ihm gut, wir hoffen nach wie vor das es noch eine Weile so bleiben wird.

das hört sich zum Glück alles recht positiv an. Wahrscheinlich war der Schlaganfall nicht so heftig. Mein Grosser hatte vor ca. 3Jahren auch einen Schlaganfall. Nach Infusion konnte ich die folgende Woche nur 2-3 Minuten mit ihm spazierengehen. Aber er machte sich. Er bekam auch ein Spezialfutter mit L- Carnitin, von Hills, glaube ich. Er hat noch ein schönes, sehr intensives halbes Jahr mit uns. Leider musste ich mich eines nachts dann doch von ihm trennen. Schlaganfälle sind leider echt ein unberechenbares Thema. Ich wünsche Euch echt alles Gute und Liebe, login

also, ich habe ihn mit geschätzten 9 Jahren bekommen. Da die Vorbesitzer ihn aus dem Tierheim hatten, ist das Alter leider auch nicht so genau zu bestimmen gewesen. Den ersten Schlaganfall hatte er mit vierzehneinhalb. Er war vorher aber normal aktiv und hatte als Collie- Schäferhund- Mix zum Glück auch keine HD oder ähnliches.

Bei uns hat es leider fast zwei Stunden gedauert, bis er beim Tierarzt war. Weil bei meinem TA keine Sprechstunde war, man dann erst mal Stift und Zettel für die Telefonnummer vom Notdienst braucht, und man dann auch erst mal hinkommen muß.

Ich denke aber, das die 15 Jahre auch schon ein stolzes Alter waren.

Ich hoffe es geht Euch weiterhin gut, liebe Grüße login

Mein Hund hatte einen Schlaganfall

Eva-Maria36

Mein Hund hatte einen Schlaganfall

Liekedeeler

Andor (DSH) *03.06.1997 - ✟ 04.01.2010

Janna (DSH/Dobi) *2010

Die Symptome sind denen eines Schlaganfalls sehr ähnlich, es sterben dabei aber keine Gehirnzellen ab.

Und der Hund erholt sich meist vollständig davon.

Zuckende Augen wären ein Anzeichen dafür .

Schäferopa Rex (*15.03.2005-09.07.2015)

Onkel Charly (*01.12.2002-23.02.2016)

Alterchen Chipsy (*tt.mm.2004)

Eva-Maria36

ich schließe mich den Vorbeiträgen an: Schlaganfälle bei Hunden sind extrem selten, manche TÄ benutzen das Wort Schlaganfall, um den Besitzern eine Vorstellung davon zu geben, worum es geht, aber in fast allen Fällen ist es tatsächlich ein Vestibularsyndrom, also eine Durchblutungsstörung im Innenohr, wo auch das Gleichgewichtsorgan sitzt.

beim vestibular syndrom fühlen die hunde sich wie betrunken, das gleichgewichtsorgan spinnt und den hunden ist schwindelig.

hat er eine kopfschiefhaltung? kannst du mal schauen ob er wenn er irgendwo liegt, augenscheinlich ruhig, augenbewegungen hat? das ist ein sog. nystagmus, dadurch kommt es auch immer mal zum erbrechen, wie halt beim betrunkenen.

wichtig ist es mal abzuklären ob die ohren ok sind. weil die symptome auch durch eine mittelohrentz. ausgelöst werden könnten. vom alter her würde das vestibular syndr. aber schon passen.

karsivan und ruhe sind das wichitgste was er braucht.

alles alles gute für deinen senior

Unsere Idefix hatte genau diesgleichen Symptome, wie du sie schilderst. Es hat gut und gerne 2-3 Monate gedauert, bis sie wieder richtig geradeaus laufen konnte, den Kopf nicht mehr schiefhielt und wieder relativ fit war.

Sie hat nach dieser Geschichte noch über ein Jahr gelebt (trotz schwachem Herzen, behandelt mit vetmedin) und starb dann letztendlich in einem epileptischen Status, aus dem wir sie nicht mehr rausbekamen.

Kyrali mit Luna, der schönen Zypriotin (*19.06.09)

Nero Mala Püppchen Bambi und Julchen - Unvergessen

NATURHEILPRAXIS für HUNDE

Tierheilpraktiker, Hundeseminare, Hundeernährung,

KRANKHEITSBILDER – Geriatrie

Auch in der Tiermedizin ist Geriatrie ein Thema geworden, da die Lebenserwartung unserer vierbeinigen Weggefährten in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

Altern ist ein komplexer biologischer Vorgang der bei unseren Tieren und deren Organe zu einer verminderten Leistungs- und Anpassungsfähigkeit führt. Die Geriatrie betrifft die körperlichen, mentalen, funktionellen und sozialen Bedingungen der akuten, chronischen, rehabilitativen, präventiven Behandlung und Pflege – auch am Lebensende. Die Tiere werden in einem hohen Grad von Gebrechlichkeit und aktiven Mehrfach-Erkrankungen assoziiert, speziell die chronischen Erkrankungen nehmen zu und erfordern einen ganzheitlichen Behandlungsansatz.

Alterung bedeutet abnehmende Leistungsfähigkeit im Körper wie z.B. Herz-Kreislaufsystem, Muskelleistung, Nervensystem, Hormonhaushalt, Nieren- und Leberfunktion, Knochen- und Knorpelmasse, Gelenke, Immunsystem u.v.m.

Die Geriatrie ist eine Domäne der Organo- und Antihomotoxischen Therapie, da sie Organfunktionen wiederherstellen und unterstützen kann und somit das Allgemeinbefinden verbessert. Diese Art der Unterstützung bietet sich gerade bei geriatrischen Patienten an, da diese auf Grund Ihres verlangsamten und veränderten Stoffwechsels häufig empfindlich auf schulmedizinische Arzneimittel mit ihren Nebenwirkungen reagieren.

Veränderte Verhaltenssymptome treten auf:
Ängstlichkeit, gestörter Tag-Nacht-Rhythmus, grundloses Bellen, Orientierungslosigkeit, Aggressionen u.v.m.

All diese Anzeichen können entweder einen organischen Hintergrund haben (z.B. Tumorerkrankung, nachlassende Seh-oder Hörfähigkeit) oder aber auch ein Hinweis auf eine zentrale vegetative Störung sein (z.B. Demenz, Teillähmungen, Sklerose).

In der Geriatrie gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung. Auf jeden Fall gilt es, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern und bestmöglich wiederherzustellen, mit dem Ziel, die Lebensfreude und Vitalität unserer alten Begleiter so lange wie möglich zu erhalten!

DISH = Desorientierung – Interaktionsveränderungen – Schlafverhaltensänderungen – Hausverunreinigung

Leiden ist immer – nicht nur im Alter – subjektiv und nicht messbar. Altersveränderungen nehmen zu, müssen sich aber nicht negativ auswirken.
D esorientierung beim Hund

Ä hnliche Ätiologie und einen ähnlichen Verlauf wie die menschliche Demenz auch.

Genau wie beim alten Menschen werden auch beim alten Hund die ersten Symptome der Demenz meist übersehen, da zu Beginn nur episodenhaft Probleme auftauchen. Anfangs sind es Kurzepisoden, dann längere Episoden, bis schließlich die dauerhafte Demenz eintritt. Dieser schleichende Prozess kann sich über viele Monate bis wenige Jahre hinziehen. Und obwohl es schon vorher Anzeichen für Demenz gab, die nur nicht so interpretiert wurden, fällt die senile Demenz dem Hundehalter ganz plötzlich auf – gerade so, als wäre sie von einem Tag auf den anderen entstanden. Es beginnt häufig mit Situationen, in denen der Hund nicht die erwartete Reaktion zeigt – sei es auf einen Befehl oder auf einen anderen äußeren Reiz. Es sind dies Situationen, in denen man den Eindruck hat, dass sich der Hund nicht mehr zurecht findet und für einen Moment desorientiert ist. Der Hund erkennt Personen oder Gegenstände nicht und weiß nicht, wo er sich befindet. Auch die Verarbeitung von Reizen hat sich geändert, zum Beispiel die Verarbeitung von akustischen Reizen. Es gibt Hunde, die ein Leben lang gebellt haben, wenn es an der Türe geläutet hat und jetzt in der Demenz nicht mehr auf das Läuten reagieren, obwohl sie nicht taub sind.

Auch die Reaktion auf optische Reize verändert sich:
Der demente Hund fürchtet sich plötzlich vor wohlbekannten Gegenständen, wie z.B. vor einem Mülleimer. Häufig fällt auch auf, dass demente Hunde an der falschen Seite der Türe warten, weil sie vergessen haben, auf welcher Seite die Tür aufgeht – sie warten stattdessen an der Seite, an der die Tür angeschlagen ist.
Ebenso wie bei Menschen mit Altersdemenz ändert sich auch beim dementen Hund der Wach-Schlaf-Rhythmus. Dem Hundehalter fällt auf, dass der Hund tagsüber immer mehr schläft, aber in der Nacht munter ist. Meist weckt das ruhelose Umhergehen des Hundes seine Menschen. Es gibt aber auch Hunde, die sich vor das Bett des Besitzers stellen und diesem ins Gesicht hecheln. Viele Hundehalter glauben dann, dass der Hund hinaus muss und stehen um zwei Uhr nachts mit einem erstaunten Hund, der weder Durchfall hat noch „Pipi“ muss, vor der Haustür. Wieder zurück in der Wohnung und im Bett, beginnt das Spiel nach zehn Minuten von vorne.
Entstehung der Altersdemenz beim Hund

Am Ende der Pubertät, also am Ende der Wachstumsphase, hat das Gehirn die maximale Leistungsbereitschaft. Bezogen auf die Anzahl der Gehirnzellen besteht in diesem Lebensabschnitt die größte Lernfähigkeit. Danach beginnt bereits der natürliche Abbau und das Einzige, was dagegen hilft, ist kontinuierliches Lernen und Training. Davon entstehen zwar nicht mehr Gehirnzellen, aber die Verbindungen (Synapsen) zwischen den Gehirnzellen werden erneuert und sogar vermehrt. Es ist allgemein bekannt, dass Menschen, die bis ins hohe Alter geistig aktiv sind – und sei es nur durch Kreuzworträtsel lösen – seltener dement werden. Hunde können zwar nicht Kreuzworträtsel lösen, aber bei Vierbeinern kann man denselben Effekt, nämlich die Aktivierung des Gehirns, durch geistige Forderung in Form von Training oder Suchspielen erreichen.
Einflüsse auf die Entstehung von Demenz beim Hund

Lebenslange falsche Ernährung ist ein wichtiger, oft unterschätzter Faktor bei der Entstehung von Demenz. Auch die Lebensweise spielt eine Rolle: Hunde, die viel Bewegung haben und geistig von ihren Besitzern gefordert werden, sind weniger gefährdet an Demenz zu erkranken. Aber auch bestimmte Krankheiten, wie z.B. chronische Vergiftungen oder chronische Lebererkrankungen, ziehen das Gehirn in Mitleidenschaft und können zu Demenz führen.

Vestibularsyndrom /Vestibulärsyndrom beim Hund

Die auffälligsten Symptome sind eine plötzliche Kopfschiefhaltung zu einer Seite. Häufig können die Hunde nicht laufen und manchmal nicht einmal stehen, dabei fallen sie in der Regel immer zur selben Seite oder zeigen Kreislaufen in die Richtung, zu der sie auch den Kopf halten. Darüber hinaus kann Übelkeit auftreten – diese äußert sich als Erbrechen oder in milderer Form einfach als vermehrter Speichelfluss und Appetitlosigkeit. Bei genauem Hinsehen fällt außerdem auf, dass die Augen schnell hin und her zittern, dieses Augenzittern wird auch als Nystagmus bezeichnet.
Da die Auswirkungen einer vestibulären Störung beim Hund den Symptomen eines menschlichen Schlaganfalls sehr ähnlich sind, verwenden manche Tierärzte den irreführenden Begriff „Schlaganfall“ in der Erklärung für den Hundebesitzer.

Dies führt aber sehr oft zu Missverständnissen, was die Prognose der Erkrankung angeht.

Ein Schlaganfall ist ein Hirninfarkt in Folge von Durchblutungsstörungen. Dabei kommt es zum Absterben von Gehirnzellen.

Dies geschieht beim Vestibularsyndrom keinesfalls!

Ein Vestibularsyndrom stellt keinen Grund zur Euthanasie dar, auch wenn es zu Beginn sehr bedrohlich aussieht.

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    Thema: Schlaganfall

    (Begonnen von: Hans , 166 Antwort(en) wurde(n) geschrieben, 60590-mal gelesen

    meine Boxerrьde Charly 6 Jahre hat heute einen Schlaganfall bekommen.

    Er zeigte deutliche Lдhmungen auf der rechten Seite, auch die Pupillenbewegung ist auf der rechten Seite eingeschrдnkt.

    Wir haben es geschafft ihn innerhlb von einer halben Stunde zum Tierarzt zu bringen.Er wurde gleich auf einen Schlaganfall hin behandelt.Er kann auch langsam laufen und auch seine Geschдft machen. Seit 2 Std. schlдft nun Charly, der Arzt meinte, dass es gut ist, wenn er viel Ruhe hat.

    Nun meine Frage, hatte jemand Erfahrung mit seinem Hund in Sachen Schlaganfall. bzw. gibt es wie bei Menschen VorbeugemaЯnahmen.

    Fьr Antworten bin ich dankbar

    es freut mich sehr, das Du Dich gemeldet hast , es ist immer gut zu hцren,das es Hoffnung gibt.

    Nun sind es heute der 5 Tag, Charly macht sich von Tag zu Tag. Ein Problem ist noch das Wasser lassen, da er es nicht halten kann.

    Aber ich denke, das macht sich auch noch.Er geht schon gerne wieder Gassi und man merkt deutlich, das er auch die Leute wieder erkennt.

    So nun wьnsche ich allen noch einen schцnen Tag und viel Freude mit seinem Tierchen.

    auch mein 12 jдhriger Neufundlandmischling hat am Wochenende einen (wohl eher leichteren) Schlaganfall bekommen. Was mich interessieren wьrde: Wie wurde Dein Hund behandelt, womit therapiert?

    Freue mich auf eine Antwort

    Lieben GruЯ Petra

    Unser Mischlingsrьde (Collie/Schдferhund) ist 13 Jahre und hatte am 06.05.04 seinen Schlaganfall. Glьcklicherweise waren wir innerhalb von 30Minuten beim Tierarzt.Er hatte Lдhmungserscheinungen in den Hinterlдufen ,die Augen rollten und dei Pupillen reagierten nicht auf Licht. Der Tierarzt verschrieb Prednisolon 50 mg (2*1/2 tдglich) und Karsivan 100 (2*1 tдglich) Karsivan ist ein Blutverdьnner,die er sein Leben lang nehmen muЯ.Das andere Mittel ist Cortison welches wir wieder langsam absetzen kцnnen.Nach zwei Tagen konnte der Hund schon besser laufen.Wir wohnen im ersten Stock,die Treppen runter traut er sich nicht,da tragen wir ihn,rauf kann er schon allein.Das Wasser lassen und das groЯe Geschдft hatte er zum Glьck gut unter Kontrolle,er hielt acht Stunden aus,da wir auch arbeiten mьssen.Gestern hat er in die Wohnung gepinkelt,jetzt gehen wir alle sechs Stunden mit ihm raus.Er sдuft im Augenblick sehr viel Wasser,was wir sonst nicht vom ihm kannten.Am Montag werde ich deshalb mal beim Tierarzt nachfragen.Bei den Tabletten steht es nicht als Nebenwirkungen.Gute Besserung fьr Deinen Hund,die Tiere sind es wert,das man ihnen viel Liebe schenkt.Meine Hunde haben mich nie enttдuscht,aber schon viele Menschen.Es gibt darьber einen schцnen Spruch:Das mir der Hund das Liebste ist,sagst du oh Mensch sei Sьnde,der Hund bleibt mir im Sturme treu,der Mensch nicht mal im Winde!Einen lieben GruЯ an Dich und alle Hundfreunde von Jцrg und Marlis

    mein Yorki hatte am Montag Abend einen Schlaganfall, mein Tierarzt hat die Geschichte scheinbar nicht richtig erkannt. Bin dann mit ihm Dienstag abend zu einem anderen Tierarzt. Er bekam sofort Vitamin B gesprizt, wichtig fьr das Nervensystem. Weil er nicht fressen wollte, ein Futterersatz "Nutri-plus gel" (Tube-hochkontrentrierter Energietrдger fьr Hunde und Katzen) und fьr den Kreislauf Vasotop Tabletten. Ich dachte ernsthaft, es geht zu Ende. Heute lдuft mein Hund durch den Garten, nach 5 Tagen. Er wankt natьrlich leicht nach rechts, ist nicht der "Alte"- aber er lebt. Habe ihm viel Ruhe gelassen. Nachts lag er in meinem Arm, damit er meine Nдhe spьrt-er hat stдndig gezittert vor Angst. Die Besserung stellt sich erst sehr langsam ein, man muss Geduld haben. Mein Hund wird im August 11 Jahre, so schnell geben wir aber nicht auf. Ich merke richtig, welchen Mut der Kleine hat-er versucht immer wieder das zu tun, was er vorher auch konnte.

    Wenn Ihr mir noch Tips geben kцnnt, was ich noch fьr meinen Kleinen tun kann, schreibt bitte.

    Liebe GrьЯe Diana

    Ihr wisst gar nicht, wie schцn es ist so viel Positives zu lesen. Meine Riesenschnauzer- Mix- Hьndin (12.5 Jahre) hatte gestern einen Schlaganfall. War auch recht schnell beim Arzt: Vitamin B in rauhen Mengen, Elektolyte, Zucker. Hдmatokrit- Wert sehr schlecht, daher bekommt sie nun stьndlich Wasser mit Zucker und Elektrolyten. Fьr ihr Gewicht (26 kg) muss sie nun tдglich 1l trinken und zur Blutverdьnung bekommt sie noch Asperin.

    Heute steht sie Gott sei dank schon wieder, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen und zeigt einen enormen Lebenswillen!

    Sie hat aber Angstzustдnde, was ich von ihr gar nicht kenne. Sie bleibt nicht alleine, auch nicht 5 Minuten, und ist sehr gerдuschempfinglich.

    Da ich mit ihr sowieso in einer Reha- Gruppe bin habe ich da heute angerufen und mir wurde empfohlen mich mal nach einer Schwimmtherapie zu erkundigen. Werde ich gleich morgen tun.

    Alles Gute fьr eure Hundis.

    unsere Hьndin hat es vorgestern nun auch erwischt. Sie ist 13 Jahre alt und recht groЯ und schwer (ca. 40 Kg). Sie steht ganz wackelig auf ihren Beinen. Da der Schlaganfall in der Nacht passierte, konnten wir erst nach ca. 9 Stunden reagieren. Der Tierarzt gab mir zunдchst keine Hoffnung, da sie auch recht orientierungslos war. Am gestrigen Nachmittag hat sie uns wieder beobachtet. Nach dem Lesen eurer Berichte habe ich dann beim Tierarzt auch auf Infussionen bestanden, sie hat nun eine bekommen inkl. einiger weiterer Medikamente. Heute Nachmittag bekommt sie eine weitere Infussion. Heute Morgen hat sie auch mit meiner stьtzenden Hilfe ihr Geschдft erledigt. Ich weiЯ nicht, wann ich sie einschlдfern lassen soll?? Wie lange sollte man warten?? Ihre Hinterlдufe funktionieren sehr schlecht, die Vorderlдufe gehen eigentlich. Sie zittert, wenn sie steht und sackt nach kurzer Zeit dann auch zusammen. Kann sich das wieder geben?? Besteht die Mцglichkeit, daЯ sie wenigstens wieder ein bisschen laufen kann und wie lange kann es bis dahin dauern? Habt Ihr Erfahrung damit?? Ich mцchte sie nicht zu lange quдlen. Bitte helft mir bei meiner Entscheidung. Der Hund liegt mir sehr am Herzen. Vielen Dank an alle und GruЯ Herbert

    Das mit dem Einschlдfern ist wirklich eine sehr schwere entscheidung und ich kann dir nur das weitergeben, was ich mir so gedacht habe. Ich habe mir einen festen Zeitraum gesetzt, in dem meine Hьndin wieder "fit" sein muss. Ich denke dass man sonst von Tag zu Tag hofft und so die entscheidung zu Ungunsten des Hundes hinauszцgert.

    Also ich habe mir 1 Woche gesetzt. Unter "fit" verstehe ich ein vernьnftiges MaЯ an Lebensqualitдt. Diese eine Woche wurde mir auch von einer Freundin die Tierдrztin ist als realistisch bestдtigt. Das der Hund wahrscheinlich nie mehr so ganz der Alte sein wird, damit muss man sich wohl abfinden.

    Meiner Hьndin ging es gott sei dank bereits einen Tag spдter deutlich besser.

    Drьcke dir und deinem Hund ganz fest die Daumen auf Besserung und wenn das leider nicht mцglich sein sollte fьr dich einen Moment der Entscheidung bei dem du wirklich das Gefьhl hast, das richtige zu tun.

    unsere Hьndin ist noch nicht eingeschlдfert worden und sie lдuft auch wieder eigentlich ganz gut !! Wir haben ihr 6 Tage lang eine Infussion angehangen (ca. 300 - 400 ml, jeden Tag bis Pfingstmontag). Tдglich gekam sie eine Vitamin B - Spritze und ihre Tabletten (1x Karsivan 100 morgens und abends). Gestern meinte der Tierarzt, daЯ sie das Grцbste ьberstanden haben muЯ. Wir waren auch schon spazieren, sogar ihren normalen Weg. Es hat zwar etwas lдnger gedauert, da sie noch ein bisschen taumelnd lдuft aber sie hatte SpaЯ dabei. Seit Heute bekommt Sie zu den Karsivan noch fьr die nдchsten 10 Tage ein Schmerzmittel, damit sie Ihre Artrose nicht mehr so spьrt. Das gibt ihr sicherlich noch ein bisschen mehr Sicherheit auf den Beinen. Zusдtzlich haben wir die Vitamin-Spritzen in Tabletten umgewandelt. Sie bekommt nun 3x tдglich eine Vitaminkapsel. Auf jeden Fall geht es ihr von Tag zu Tag besser. Wir haben auch das Gefьhl, daЯ es ihr gut geht, sie quдlt sich auf keinen Fall. Wir werden nicht so schnell aufgeben. Offensichtlich kann man immer etwas tun!! Der Hund sollte mitspielen und das tut sie scheinbar nur zu gern. Wir wissen zwar noch nicht, wie lange der positive Zustand anhдlt, schlieЯlich ist sie ja schon 13 aber vielleicht bestimmt sie das nдchste mal, ob sie sterben will und ich brauche es nicht zu entscheiden. Ich hoffe, jeder Tierarzt hat den gleichen Mut, wie meiner. Er hat ganz offensichtlich sehr gute Arbeit gemacht!! Viel Glьck den Hunden, denen das Gleiche passiert, wie unserem.

    Bis jetzt ist es noch nicht besser geworden (der Schlaganfall war am Mittwoch) und die Tierдrtzin meinte wir sollten am Samstag eine Entscheidung fьr bzw. gegen Einschlдferung machen.

    Sie macht uns kaum Hoffnung. Deswegen meine Frage: Wie kann man es einschдtzen ob man den Hund nicht unnцtig quдlt? Und wie gut sind seine Chancen, wenn sein Zustand seit Mittwoch unverдndert ist?

    es ist ja unglaublich, wieviele Hunde so am Vestibularsyndrom leiden. Vor dem Anfall meiner 13,5 Jahre alten Hьndin (Jagdhundmix, jetzt 34 kg) habe ich nie etwas davon gehцrt. Sie erlitt ihren 1.Anfall am 24.08.04, der jedoch ziemlich schnell wieder vorьber war. Am nдchsten Tag zur gleichen Zeit bekam sie wieder einen Anfall und die Symptome (Augenzittern, Torkeln, Umfallen, Erbrechen, Kopfwackeln und dann konnte sie gar nicht mehr laufen) dauerten aber lдnger an. Das ist heute genau 4 Wochen her. Von Tag zu Tag hat sie mehr Fortschritte gemacht, es war echt erstaunlich. Sie bekam eine ausschleichende Prednisolon-Kur (Kortison), jetzt bekommt sie Karsivan und ein Futter von Hills Prescription Diet b/d. Sie konnte ca. nach 1 Woche wieder vцllig selbstдndig laufen (mit Unsicherheiten) und dann ging es auch bergauf. Hдtte ich nie gedacht, das sie sich wieder erholen wьrde. Hoffentlich warten alle Hundebesitzer, deren alter Hund solche Symptome zeigen, eine gewisse Zeit ab, ob sich der Hund wieder erholt.

    wie lange hat denn dieser anfall deiner hьndin gedauert?

    Ich schreibe hier weil mein Hund (kleiner mischling,14 jahre alt) vor 3 wochen auch einen "schlaganfall" hatte. Jedenfalls dachte ich das. Sie ist ganz plцtzlich immer umgefallen wenn sie sich geschьttelt hat und lief irgendwie schrдg und im kreis. Auch hielt sie den kopf ganz schief und hatte ihre ganze motorik nicht unter Kontrolle. Schmerzen schien sie nicht zu haben,war aber erstaunt darьber das das alles nicht mehr funktioniert wie es soll. Der tierarzt meinte es sei ein schlaganfall, was mir grosse Angst machte weil ich vom menschen weiss wie das verlдuft. Seither bekommt sie Karsivan. Nachdem ich soviel ьber das Vestibular-Syndrom gelesen habe hab ich wieder Hoffnung,da auch meine Kleine rapide Besserung zeigte! Nach 3 Tagen sogar ging sie ohne probleme wieder mit zu ihrer absoluten Lieblingsbeschдftigung, dem reiten! Heute sind eigentlich alle symptome verschwunden und ich freue mich auf die weitere Zeit mit meinem Hund. Und hoffe manchem in дhnlicher situation ein wenig mut geben zu kцnnen!

    Alles fing FreitagNachts bzw. Samstag morgen an.

    Sie konnte nicht mehr auf den Beinen bleiben, jedesmal knickte sie weg, bzw. kippte hinten zur Seite.

    Ihre Augen drehten sich, selbst ihre langen Wimpern rutierten.

    Der TA erklдrte mir, das es eine Alterserscheinung sei, die Durchblutung vom Ohr aus wдre gestцrt und daher diese Symptome.

    Nun sie erholt sich sehr langsam. Sie hatte 5 Tage lang am Tropf gehangen und auch Medikamente bekommen (Antibiotika, Vitamine B und Durchblutungsmittel), die ich jetzt zur Hause weitergeben soll.

    Er sagte, wenn es ,in der nдchsten Zeit, keine Besserung auftreten, dann kцnnte das Kleingehirn gestцrt sein oder vielleicht steckt ein Tumor dahinter.

    Da ich groЯe Sorge um sie bin, versuchte ich einiges ьbers Internet zu finden und habe bisher viele Berichte gelesen die mir Hoffnung geben, daЯ es doch kein Tumor ist. Und sie so gut wie gesund werden kann. Allerdings mit viel Geduld und Liebe.

    Ich danke daher allen, die ihre Erfahrungsberichte hier mitteilen. Sie sind wirklich eine gute Hilfe.

    habe gerade erfahren, das unser rauhhaardackel heute ienen schlaganfall hatte. er ist nun schon 14,5 jahre alt und bisher immer fit gewesen. er war dann heute auch beim artzt und hat 3 spritzen bej#kommen (kortison, vitamine und etwas homopatisches). heute abend konnte er schon ein paar schritte gehen und ist jeweils um sein geschдft zu machen draussen auf die wiese gestellt und es hat geklappt. nun meine frage. was muss ich weiter beachten. woran merke ich, das die behandlung richtig ist?

    Leider bekam ich vom ersten Tierarzt falsche Info. Sontags dann bei zweiten Tierarzt. Der zweite wusste wohl noch weniger und verwies dann an die Tierklinikm sagte aber man kцnne da erst Montag hin. Leider kein Witz.

    Da war nun der Hund auch, aber wertvolle Zeit also 40 Stunden sind verstrichen bis man nun da endlich feststellte das es eine Art Schlaganfall ist. Bis Mittwoch bekam er Infussionen und Spritzen. Mittwoch wurde er entlassen als Schwerstpflegefall. Vorne kommt er hoch, aber nur wenn man ihn aufrichtet, hat aber anscheinend Angst oder ihm ist schwindelig und geht sofort wieder in die Liege ! Hinten is alles taub ! Er bekommt jetzt noch Baytril bis morgen Abend !

    Nun meine Frage, besteht ьberhaupt noch Hoffnung auf Besserung, er kann ja ausser essen und trinken bis jetzt nix mehr und wie lange soll man mit dem einschlдfern warten ?

    Vielen Dank fьr die Anwtorten schon jetzt !

    Lдhmungen, Umfallen, Zentralnervцse Erscheinungnen usw.

    HWS-Syndrom: Beginnende LAhmheit in denHintergliedmaЯen, die sich auf Vordergliedm. fortsetzten kann.

    Blaue Zunge: Herz-Kreislauf

    um nur ein paar zu nennen!

    Diagnosemцglichkeit: MRT, Kontrastmittel

    Alle haben Cortison bekommen! Warum? Fьr das Blutgerinsel im Gehirn? Oder etwa weil Cortison Entzьndungshemmend und abschwellend hilft?!

    Bei einem Hirninfarkt stirbt das betreffende Hirngebiet ab. Wie kann es da zu einer Besserung oder gar Heilung kommen?

    Ich wьrde den Hund einschlдfern lassen, auch wenn es dir schwer fдllt. Das Tier quдlt sich ja nur noch. Bitte erlцse ihn von seinen Qualen.

    "Unsere Hunde - gesund durch Homцopathie"

    Sonntag Verlag Stuttgart.

    Zufrieden? Hat mit dem Fernseh Wolf nichts zu tun

    Es ist schon richtig, daЯ Gehirnregionen, durch einen Schlaganfall absterben. Es kommt aber auf die Stдrke der Gehirnblutung an, ob alles zerstцrt ist, oder andere Hirnregionen sich ersatzweise weitere Fдhigkeiten aneignen kцnnen. Auch Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, kцnnen nach der Reha (kommt natьrlich auf die Schwere des Schlaganfalls an) z.B. sprachlich oder bewegungsmдЯig so wieder hergestellt werden, daЯ sie ein eigenstдndiges Leben fьhren kцnnen und kaum oder gar nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

    Da Hunde (wie eigentlich alle Tiere) im Vergleich zum Menschen eine grundsдtzlich andere Oberflдchenstruktur der GefдЯendothelien (die GefдЯe auskleidende Zellen) haben, kommt es hier auch nicht zu Arteriosklerose. Dieses Krankheitsbild ist sozusagen eine menschliche Erfindung ;-)

    Echte Schlaganfдlle sind beim Hund AUSGESPROCHEN SELTEN beschrieben und stellen fast eine medizinische Raritдt dar. Die beschriebenen Symptome sind viel eher auf andere Ursachen zurьckzufьhren (siehe z.B. senior)

    erst ging es unserem hund wieder besser. heute hat er dann probleme mit dem magen bekommen. von irgendeiner lдhmung spьren wir bis jetzt nichts. er kann laufen und sein geschдft drausen selbst erledigen. nur ist er heute total schlapp. er hat heute morgen 2 schalen wasser auf einmal getrunkene. kennt jemand von euch solche symtome?

    weiЯ nun icht was wir machen sollen.

    Diabetes (in seinen verschiedenen Formen), Cushing, Nierenerkrankung. Frag mal Deinen Tierarzt ob er diese Erkrankungen abklдren kann. Ansonsten wьrden ich einen Internisten die Sache abklдren lassen.

    wanja ging es heute schon besser. er frisst normal und geht alleine nach draussen um sein geschдft zu machen. man merkt nur, das er sehr angestrengt war und sich erholen muss/will. d.h. er schlдft viel bzw. er dцsst vor sich hin. mit dem saufen hat sich auch gebessert. wir hatten erst vor ca. 3 monaten ihn komplet untersuchen gelassen und die tierдrztin ist sehr zufrieden mit ihm gewesen. nun hoffen wir alle, das er wieder zu krдften kommt und es nochmal gut gegangen ist. er lekt nun ach wieder die hand und wedelt wenn er uns sient, bzw. wir uns ihm nдhern. auf was muss ich denn nun noch achten. fressen bekommt er leichte sachen wie fisch. dazu geben wir ihm KH3 pulver.

    viele gьsse sandra

    meine 13 jahre alte Sheltie Hьndin hatte heut morgen einen Schlaganfall, wir waren innerhalb von 10 min bei unserer Tierдrztin. Also ich finde das Forum ja schon sehr hilfreich , vielleicht kцnnt ihr mir ja helfen, die Frage zu beantworten. Wie lange hat es bei euren Hunden gedauert bis der nдchste Anfall kamm ?Ausserdem hat sie eine Futtermittelallergie, und hier hab ich gelesen das Fleich nicht gut is nach einen Anfall , soll ich erstmal nur Reis fьttern ?Was fьr eine Lebenserwartung hat meine Hьndin nach so einem Anfall ?

    Vielen Dank und lieben Gruss

    Wie lange die Lebenserwartung deines Hundes noch ist und ob noch mal ein Anfall kommt, kann dir glaube ich, keiner sagen. Das ist von Hund zu Hund verschieden. Du kennst deinen Hund am besten und muЯt beobachten, wie es ihm geht. Und wenn du siehst, daЯ er sich quдlt, wьrde ich ihn gehen lassen, bevor er zu sehr leidet. Ich weiЯ, das ist schwer, ich muЯte selbst einen Hund mit fast 17 Jahren einschlдfern lassen und mein jetziger Hund ist auch schon 13 Jahre alt. Aber ich wьrde nicht wollen, daЯ er leidet. Du warst ja schnell beim TA, das ist bei solchen Sachen schon mal gut, aber man kann nie wissen.

    leider hat es unsere kleine Cairni Hьndin gestern nacht auch erwischt. Sie war ziemlich durcheinander und ich glaube, dass sie uns auch nicht erkannt hat. Auf alle Fдlle konnten wir sie gar nicht beruhigen (Angstattacke mit hohem Herzschlag) und sind heute morgen zum Tierarzt gefahren. Dort hat sie eine Spritze mit Cortision und Vitamin B bekommen und noch irgendetwas mehr. Der Tierarzt machte uns darauf aufmerksam, dass Sie mehr Urin als ьblich absetzen wьrde. Hat sie auch.

    Getrunken hat sie auch mehr als sonst. Am Nachmittag bekam sie nochmals eine Attacke, da sie nicht richtig aufstehen konnte und sich vцllig wehrlos vorkam. Dann haben wir beschlossen, den restlichen Tag wie immer zu gestalten, damit sie ein wenig Sicherheit bekommt und nicht noch zusдtzlich durch ihre nervцsen Menschen gestцrt wird.

    Also, erst einmal Mittagstunde fьr Frauchen und Hund, dann eine ganz kleine Runde im Wald, nun liegt sie hier auf dem Teppich nebem meinem Schreibtisch, da wir noch etwas "arbeiten" mьssen, wie immer.

    Von ihrer Konstitution her ist sie ein fitter, aber alter Hund, 14 Jahre. Dieses Alter hat man ihr bisher nie angemerkt, daher hoffe ich, dass die getroffenen MaЯnahmen zurBesserung beitragen. Heute abend bekommt sie etwas zu fressen

    und hoffentlich sieht morgen die Welt wieder ganz anders aus.

    Vielen Dank fьr Deine Nachricht. Leider hast Du recht, meiner Kleinen geht es nicht wesentlich besser als gestern. Ich habe heute noch einmal mit einem befreundeten Tierarzt gesprochen, er meint auf alle Fдlle, dass man abwarten und einige Untersuchungen extra machen machen solle, so zum Bsp. EKG und auch eine Medikamentengabe Karisvan. Er selbst hat eine Katze behandelt, die erst nach 14 Tagen wieder anfing, ein wenig zu laufen. Hat jemand von Euch eine Idee, wie wir unserer Kleinen selbst aktiv ein wenig helfen kцnnen? Soll sie viel oder wenig laufen, gestern war sie nдmlich noch fast ьberaktiv, heute ist sie wesentlich ruhiger und liegt mehr. Gott sei Dank hat sie keine Schmerzen, sondern lebt fast in einer eigenen Welt.

    Natьrlich sind wir traurig und machen uns groЯe Sorgen.

    Fьr Ratschlдge und Ideen bin ich sehr dankbar.

    vielen Dank fьr die Tipps. Unserer Kleinen geht es noch nicht viel besser, aber wir haben einen Tierheilpraktiker hinzu gezogen, nun heiЯt es wieder abwarten.

    unserer Brenda geht es wesentlich besser. Heute morgen bin ich mit ihr schon eine kleine Runde gelaufen. Sie macht sich super. Als Tipp fьr Euch: der Heilpraktiker hдlt einen Schlaganfall fьr unwahrscheinlich und behandelt sie stattdessen wegen einer mцglichen Borrelien Infektion.

    Das Gute ist: er kann auch telefonisch eine Diagnose abgeben, bei unserer Kleinen und bei dem Hund eines Bekannten, von dem ich den Tipp habe, hat die Medikation bestens angeschlagen. Die Tel. Nummer gebe ich Euch hiermit gerne: 04302 / 655 Herr Nebendahl

    GruЯ an alle Iris

    unserer Brenda geht es wesentlich besser. Heute morgen bin ich mit ihr schon eine kleine Runde gelaufen. Sie macht sich super. Als Tipp fьr Euch: der Heilpraktiker hдlt einen Schlaganfall fьr unwahrscheinlich und behandelt sie stattdessen wegen einer mцglichen Borrelien Infektion.

    Das Gute ist: er kann auch telefonisch eine Diagnose abgeben, bei unserer Kleinen und bei dem Hund eines Bekannten, von dem ich den Tipp habe, hat die Medikation bestens angeschlagen. Die Tel. Nummer gebe ich Euch hiermit gerne: 04302 / 655 Herr Nebendahl

    GruЯ an alle Iris

    mein Hund Scotty (West-Highland-Terrier 14,5 Jahre) hat heut morgen einen sogenannten Schlaganfall erlitten. Mein Glьck ist, dass ich beim Tierarzt eine Ausbildung zur Tierarzthelferin absolviere, um danach selbst Tierдrztin zu werden, so dass Hilfe fьr ihn gleich vor Ort war.

    Seine Pupillen zuckten hin und her, den Kopf sowie die Beine konnte er nicht bewegen und er zitterte am ganzen Kцrper.

    Ich hielt ihn wдhrend dieser Phase auf meinem Arm. Das beste ist, den Hund dann versuchen zu beruhigen, was zunдchst nicht gelang, da er vцllig abwesend schien. Er bekommt schon seit lдngerem Karsivan und wird nun tдglich eine Infusion bekommen. Es geht ihm jetzt besser, er schlдft und erholt sich. Aber meine Angst vor einem erneuten Anfall bleibt. Das schwierigste ist, sich mit dem Gedanken beschдftigen zu mьssen, dass er in nдchster ZEit sterben kцnnte. Wann es soweit ist weiЯ man nicht. ich habe ihn seit ich 6 Jahre alt bin. EIn Leben ohne ihn wird ganz anders werden. Ich wьnsche euch schцne Stunden mit eurem Liebling. Werde mich jetzt wieder um Scotty kьmmern.

    meine kleine Sheltiehьndin hatte jetzt insgesammt 7 solcher anfдlle, sie bekommt herztabletten und vitaminspritzen

    mit den anfдllen haben wir das etwas besser in griff bekommen, aber eine garantie dafьr das es nicht wieder passiert gibt es nicht

    was uns aber am meisten sorgen macht sind leber und rьcken

    sie hatt starke rьckenschmerzen und morgen bekommen wir die ergebnisse der blutuntersuchung da wir den verdacht haben das es ihrer leber auch nicht gut geht

    da sie schwere anfдlle immer nach anstregung oder aufregung hatte

    Hier meine Geschichte:

    Am Sonntag morgen wurde ich um 8.30h geweckt, mein 16jдhriger Pudel konnte nicht mehr aufstehen, lag vцllig hilflos auf einer Seite und zappelte. Zusдtzlich ging Stuhl und Urin ab. Ich zцgerte nicht lange, kontaktierte Tierarzt, zog schnell eine Jeans und Jacke ьber und packte den Hund ins Auto -was war ich froh, an diesem vцllig vereisten Morgen eine Garage zu haben! Wir rasten dann zum ca. 30km entfernten Doktor, welcher uns schon erwartete. Er gab ihm hochdosiertes Vitamin B (Spritzen) und nach einer halben Stunde ging es meinem Hund schon etwas besser, so daЯ wir uns wieder auf den Heimweg machten. Eine Stunde spдter bekam er einen Krampf, der glьcklicherweise nicht lange anhielt und es folgten auch keine weiteren. Inzwischen kann er wieder etwas laufen, -wenn auch mit Rechtsdrall, iЯt kleine Portionen und trinkt sehr viel Wasser. Am Montag bekam er wieder Vitamin B gespritzt und heute soll er wieder eine bekommen. Ich mache mir noch groЯe Sorgen, da der Hund einfach matt ist. Wenn ich meine Schuhe anziehe, lдuft er mir nicht mehr hinterher, liegt nur in der Wohnung rum. Aber vielleicht erwarte ich auch zuviel? Der Schock sitzt jedenfalls tief! Mцchte heute den Tierarzt auf evtl. weitere Medikamente ansprechen, seit Jahren bekommt er ьbrigens Vasotp 1,25. Halte euch auf dem Laufenden.

    Ich glaube nicht das matthias das zu positiv sieht, wie ich schon weiter vorne geschrieben habe war es bei meiner hьndin auch sehr schlimm und sie hatte auch schwere ausfallerscheinungen, heute ist sie zu 100% die alte, also nich so schnell den Kopf in den Sand stecken, das wird vielleicht wieder!

    auch mein Hund hat am 29.1. mit 14 Jahren einen Schlaganfall bekommen. Symptome wie bereits in den Beitrдgen beschrieben: Schiefhaltung des Kopfes,Zittern der Augen und Koordinationsprobleme bei der Bewegung.

    Auch er hat Infusionen, Karvisan und Prednisolon bekommen.

    Das Augenzittern ist fast vцllig verschwunden,den Kopf hдlt er immer noch ein wenig schief und mit dem Laufen klappt es schon wieder ganz gut. Die Treppen rauf lдuft er fast schon wieder selbststдndig, aber runter geht nicht.Alle 6 Std. ist Gassi gehen angesagt.

    Allen denen дhnliches geschehen ist, die Hoffnung nicht aufgeben.

    mein 12 jдhriger Hund hatte auch einen Schlaganfall/Vestibularsyndrom. Er war recht schnell wieder auf den Beinen. Nun macht uns etwas Sorge, dass sein Kopf sehr stark nach rechts hдngt und er daher einen starken Rechtsdrall hat. WeiЯ jemand, ob man dies mit Hilfe von Vitaminen oder дhnlichem ein wenig Neutralisieren kann. Sonst ist er recht fit.

    Habe gerade entdeckt, wie viele verschiedene Erklдrungsversuche es fьr den "Schlaganfall" beim Hund gibt! Mein Hund ist 14, hatte gerade gestern seinen zweiten Schlaganfall, den ersten hat er ohne Nachwirkungen nach einer Woche komplett wegstecken kцnnen! Man kann nur hoffen, daЯ die Medikamente (Vitamin B, Enzym-Mineralstoff-Vitamin-Komplex,Karsivan und ein homцpathisches Mittel zur Steigerung der Gehirndurchblutung) wiederum so gut wirken!

    Wichtig wдre es fьr mich, den Zeitpunkt bzw. die Leidensgrenze nicht zu verpassen. Wenn ein Hund sich nicht mehr bewegen kann, hat man doch die verdammte Pflicht, ihn einschlafen zu lassen. Bewegung ist Lebensfreude und -wьrde! Solange aber noch Hoffnung besteht - und ich habe gottseidank eine sehr erfahrene und liebevolle Tierarztpraxis an meiner Seite - bekommt er alles, was helfen kцnnte! Der Schmerz, den Hund leiden sehen zu mьssen, kann man nicht beseitigen, die Leiden schon!

    Herzliche GrьЯe an alle,deren Hunde die Symptome von Vestibularsyndrom oder Schlaganfall wie auch immer z.Zt. bewдltigen mьssen!

    ich kann Dir nur empfehlen, mit dem Heilpraktiker Kontakt aufzunehmen, Telefon Nummer siehe unter den anderen

    Leider soll Dein Hund natьrlich nicht, aber viele reden дltere Hunde fast schon tot. Das muss nicht sein. Unsere Brenda ist wieder lebenslustig, geht mit ihren 6-7 Hundekumpeln jeden Tag wieder spazieren, grдbt Riesenlцcher und ist verfressen wie eh und je. Alles Gute fьr Dich und Deinen Hund.

    Also drьcke ich meiner Kim und all den anderen betroffenen Hunden die Daumen, das sie noch ein gesundes Leben fьhren kцnnen.

    weist Paula noch folgende Beeintrдchtigungen auf: Auffдlliges Desinteresse, Absonderung vom Menschen, gesteigerte Unruhe, die sich in ziellosem herumlaufen in der Wohnung dokumentiert.

    Kцrperlich war rasch eine kontinuierliche Erholung zu verzeichnen. Beispielsweise besserte sich eine zunдchst aufgetretene Beeintrдchtigung eines Auges, dessen Pupile nicht mehr sichtbar war, sondern lediglich das "weisse".

    Wer kann ebenfalls speziell ьber psychische Stцrungen und deren Dauer infolge eines Schlaganfalles berichten ?

    Ich hab auf dieser Seite viel Rat und Trost gefunden und mцchte jetzt loswerden, was meiner Meinung nach wichtig ist:

    1. Ganz wichtig: Tierarztstress mцglichst niedrig halten. Nach einer Stunde im Wartezimmer hat meinen Hund fast nochmal der schlag getroffen. mцglichst vor der Tьr oder im Auto warten.

    2. Viel Nдhe. Ich glaube das Beste, was wir ihm tun konnten, war, ihn nicht eine Minute mit seiner Hilflosigkeit allein zu lassen.

    3. Viel Geduld und Ruhe. Und Wasser- wenn er nicht will auch mit ner Plastikspritze fьttern.

    In diesem Sinne viel Glьck euch allen.

    unser Stafford-Mix hatt vor 3 Wochen auch einen Sclaganfall

    T.J. hatte auch das volle Program, rechts alles gelдhmt Augenrollen und das zittern am Kцrper. Nach 5 Tagen ging es Ihm schon wieder ganz gut, wollte raus zum spielen und hat wieder ganz normal gefressen.

    Bis heute aber hat er seine rechte Gesichtshдlfte noch nicht unter Kontrolle und schnelle Richtungswechsel machen Ihm auch noch zu schaffen aber es wird schon, abends beobachten wir manchmal auch das Zittern aber unsere Дrztin hat gesagt das es sogar bis zu einen halben Jahr dauern kann bis sich alles wieder Normalisiert.

    Einige Schдden kцnnen sogar bleiben.

    Unser Hund ist soweit wieder Lebensfroh und spielt sehr viel,

    wenn es Ihm allerdings zuviel wird hцrt er ganz allein auf.

    Wir versuchen uns nicht so viele Gedanken darьber zu machen ob er noch einen bekommt, sodern freuen uns darьber wie gut es Ihm wieder geht, das solltest Du vielleicht auch tun.

    GruЯ aus Berlin

    Meine Hьndin hat heute morgen leider auch einen Schlaganfall bekommen. Wir waren Gott sei dank innerhalb von einer halben Stunde beim TA, dort hat sie ein Infusion und Vitaminspritzen bekommen. Es geht ihr nun den Umstдnden entsprechend gut, beim Gassigehen lдuft sie langsam aber fast normal, morgen muЯ ich zur Weiterbehandlung.

    wir mцchten gerne alle hier heute bzw. jeden Sonntag ab 16 Uhr

    zum Tierchat Treffen einladen fьr ein paar besteht dann auch eventuel die mцglichkeit sich nдher auszutauschen wo es manchmal hier sehr schwer ist und zu miЯverstдndnisen kommt.

    meinen ca. 13 - 14 Jahre alten PON-Bobtail/Collie Mix (das Alter ist geschдtzt, ist ein Tierheimhund den ich nun seit einem 3/4 Jahr habe um ihm einen schцnen Lebensabend zu bescheren) hat es in der Nacht vom Samstag auf Sonntag "erwischt". Ich mach mir bittere Vorwьrfe, weil das Tier fьr 2 Stunden alleine war, und es ausgerechnet dort passierte. Er hat sich mehrmals ьbergeben, sowas hatte ich noch nie gesehen. Ich merkte, dass er etwas unstet den Kopf hin und her bewegte und die Augen leicht zuckten. Den telefonisch konsultierten Tierarzt kцnnte ich ohrfeigen. als Auskunft erhielt ich, er habe halt einen virus erwischt und ich solle ihm MCP-Tropfen geben. Das er sich nicht auf den beinen halten kцnne, kдme vom brechen, was ihn halt sehr schwдchte. Mit ungutem Gefьhl verbrachten wir die Nacht. Tommy wirkte am nдchsten Morgen aphatisch und aufstehen konnte er auch nicht alleine. Ьberraschenderweise wenn auch torkelnd, konnte er sein "kleines Geschдft" erledigen.Wir fuhren mit ihm in die Tierklinik, wo ihn die Дrztin

    sofort Spritzen und Infusion gab. Sie machte uns mehr als wenig Hoffnung, dass er den heutigen Tag erleben wьrde. Heute Morgen waren wir froh, dass er vor sich hinschlummerte und am Leben war. Er trinkt in kleinen Mengen Wasser, aber nur, wenn es auch frisch aus der Leitung kommt. Er erhielt wieder Spritzen und Infusionen und die Tierдrztin meint, wenn er heute und die kommende Nacht ьberlebt, wдre er ьber den Berg. Insgesamt finde ich, geht es ihm sicher besser wie gestern. Er nimmt wieder etwas am Geschehen teil, wollte unbedingt (dickkцpfig wie immer) alleine ins Auto einsteigen, statt sich heben zu lassen. Was mir nur etwas Sorge macht, dass er nichts, aber auch garnichts zum Fressen zu sich nehmen will. Die Дrztin meinte zwar, das wдre normal, dies kцnne noch 1 - 2 Tage anhalten. Ich hab aber auch nichts von ihr mitbekommen. Zwar ein Elektrolyth fьrs wasser, aber wenn Tommy das riecht, dreht er sich sofort angewidert zur Seite und verweigert die Flьssigkeitsaufnahme. Geb ich ihm in einer anderen Schьssel Wasser, "schleppert" er sofort. Jetzt mach ich mir Sorgen, weil er auch das "Getrдnk" nicht zu sich nimmt. Wьrde mich freuen, wenn sich jemand melden wьrde und mir vielleicht nen Tip geben kцnnte oder mir mitteilt, ob das normal ist. Ich hoffe nur, daЯ ich meinen bisher gesunden, heiss und innig geliebten Tommy (noch) nicht verliere

    Wenn der Hund das Getrдnk so nicht zu sich nehmen will, wьrde ich mir eine Einwegspritze besorgen und es ihm in kleinen Portionen ins Maul spritzen. Dabei muЯt du dann drauf achten, daЯ er das Ganze nicht wieder ausspuckt und evtl. die Kehle ein wenig massieren, damit ein Schluckreflex erzeugt wird.

    Wenn er nicht fressen wil, wьrde ich mir in der Apotheke Astronautenkost besorgen. Das ist ein Pulver, wo alles lebensnotwendige drin ist. Das wird mit Wasser oder Milch angerьhrt und dann genauso in eine Spritze fьllen und in kleinen Portionen ins Maul spritzen.

    reagierten sofort und fuhren zur TA Klinik in Berlin-Marzahn,wo wir die Auskunft bekammen das der Hund an einem Bandscheibenvorfall leide,was unsere Tierдrztin,die wir am darauffolgenden Tag konsultierten nicht bestдtigen konnte.Wir hatten aber wahrscheinlich riesiges Glьck,denn es geht ihm

    schon merklich besser,worьber wir sehr erfreut sind.Er will rennen,was ihm nicht gelingt da er mit der rechten Kцrperhдlfte arge Probleme hat.Er friЯt sehr gut,trinkt sehr

    viel und nun hoffen wir das er uns noch lange eralten bleibt.

    Jetzt haben wir nur eine Frage,wie groЯ ist das Risiko,das

    er einen Rьckfall erleiden kann?Oder wie und was genau mьssen wir beachten das es dazu nicht noch einmal kommt?

    Vielleicht ist jemand im Forum,der mit einem Dackel,diese scheiЯSituation schon durchmachen musste.

    Mit freundlichem GruЯ,Frank nebst Familie

    Im Moment braucht der Hund eine ganze Menge Ruhe und nicht zu viel Bewegung, damit er sich nicht zu sehr anstrengt. Was bekommt er den fьr Medikamente? Meine Vio bekommt 3 verschiedene, darunter Vitamin B und Karsivan. Das Karsivan ist Durchblutungfцrdernd und das soll sie auch weiter bekommen, wenn die anderen Tabletten aufgebraucht sind. Ansonsten, denke ich kann man da nicht viel machen.

    Wir haben folgende Medikamente fьr Max bekommen,

    Vitamin B und auch dieses Karsivan,beides in flьssiger Form.

    Das mit dem Bewegen,das soll er ganz alleine entscheiden,

    beim Gassi gehen,tragen wir ihn zu mehreren Punkten,um das er

    seinem Geschдft nachgehen kann,es tut nur unheimlich weh,

    wenn man sieht das er will und es aber nicht mehr geht,das mit

    dem rennen,er driftet immer nach recht`s.

    Hallochen. meiner Meggy, die vor kurzem einen Schlaganfall hatte, geht es schon viel besser . was mich ьberrascht hat, daЯ sie ьberhaupt nicht mit Vit. B behandelt wurde. Nur Cortison. Amoxicillin und ein Mittel zur Hirndurchblutung. ich frag mich natьrlich schon, ob es nicht sinnvoll wдre zusдtzl. auch jetzt noch Vit. B Tabletten zu geben. da sie auch noch eine Schwдche in den Hinterbeinen hat! Der Schlaganfall war am 5.5.05. Horror hab ich natьrlich, daЯ noch einmal einer nachkommt. Wie lange hat man eigentlich die Chance, daЯ noch eine Verbesserung kommt. Einen schцnen Abend noch u. alles Gute fьr alle betroffenen Hundis. und Besitzer!

    Zunдchst ganz herzlichen Dank fьr Deine Antworten. Heute bekam Tommy die 3. Infusion, gemixt mit diversen Mitteln. Die behandelnde Дrztin gab mir heute von sich aus Astrokost und Ampulle zum fьttern mit. Auch meinte sie, ich solle ihm ruhig noch 2x tдglich MCP-Tropfen geben. das wichtigste, meinte sie, ist, daЯ Tommy wieder frisst. Ich habs wieder den ganzen Tag probiert- ohne Erfolg.

    Gerade hab ich ihm ein Stьckchen Serrano-Schinken vor die Nase gehalten - und - er hat es gefressen ! anschliessend noch etwas Geflьgelmortadella und gekochten Schinken, zwar nicht unbedingt Hundenahrung - aber die Дrztin meinte, wenn er was frisst, ist es im Moment egal, was.

    Ich bin froh, daЯ nun vielleicht diese Hьrde genommen ist und berichte weiter den Verlauf.

    Cortison, finde ich mit all seinen Nebenwirkungen nicht so gut.

    Vitamin B fдnd ich schon sinnvoll.

    Ob sich das mit den Hinterbeinen noch geben kann, kann ich nicht sagen , vielleicht mit ein biЯchen Training. Was bekommt dein Hund denn zur Durchblutng?

    fьr die Hirndurchblutung Karsivan 100. 2xtдgl. 1 Tablette ..die soll sie lebenslang einnehmen.

    Corison bekommt sie keines mehr!

    Hast Du einen Tip fьr ein Vit. B Prдparat.

    Ich denke mir, vielleicht ist es fьr deinen Hund grundsдtzlich besser, wenn du ein Geschirr nimmst. Das schont den Hals, weil dann kein Zug mehr auf den Hals kommt.

    50 bzw. 100 ist die Dosierung. Meine Vio hat so eine niedrige Dosierung bekommen, weil sie sich so gut wieder von dem Schlaganfall erholt hat, schon am 2. Tag, daЯ sichtbar eigentlich nichts zurьckgeblieben ist. Ich denke ma, ein Hund der stдrker davon betroffen ist, wird eine hцhere Dosierung bekommen.

    ich wьnsche dir alles Gute.

    Vio hatte vorgestern nacht wieder so eine Art Anfall. Ich war dann, da ich jetzt wieder Zuhause bin (der 1. passierte im Urlaub) bei einem anderen TA. Es stellte sich heraus, daЯ beides gar keine Schlaganfдlle waren. sondern Vio hat eine entzьndete Herzklappe. Dadurch hat sie dann zu niedrigen Blutdruck und wenn der ganz im Keller ist bricht der Kreislauf zusammen und die Anfдlle waren Kreislaufzusammenbrьche. Allerdings ist die Herzklappenentzьndung schon chronisch und darum nicht mehr zu heilen, sondern nur noch mit Tabletten zu behandeln. Ich frage mich allerdings, wie unfдhig die anderen TД, bei denen ich vorher die ganze Zeit war, waren, daЯ sie das nicht festgestellt haben, denn ehe so etwas chronisch wird, vergeht ja doch eine ganze Zeit.

    Am Morgen des 25.5.1991 lag sie teilnahmslos halb auf dem Rьcken in ihrem Kцrbchen als ich aufwachte. Da war sie gerade 3 Jahre alt!

    Trotz ansprache stand sie nicht auf. Ich schnappte mir meine Daisy, aber der ganze Kцrper war total schlapp und ich hatte den Eindruck, dass sie mich von ganz weit weg anschaute.

    Also nichts wie ab zum TA. Der diagnostizierte "Schlaganfall".

    Infusionen folgten. Ich bekam jedoch keine weitere Medikation fьr sie. Seitdem hдngt die Zunge seitlich raus und sie kann auch nur noch so seitlich trinken und fressen.

    Am 30.11.1998 saЯ sie in der Kьche auf einem Stuhl. Plцtzlich kippte sie um und fiel runter. Schreck und Aufregung natьrlich riesengroЯ. Ich nahm sie auf dem Arm und merkte, dass sie mich wieder irgendwie von ganz weit weg anschaute. Die Augen verdrehten sich und die Schleimhдute im Maul liefen blau an. Konnte keine atmung feststellen. Also hielt ich ihr die Schnauze zu und habe sie durch die Nase beatmet. Meine Mutter rief beim Tierarzt an, weil es Samstag abend war. Dann sind wir sofort zu ihm hin. Wieder Infusion und einige Spritzen. Waren einige Stunden beim TA. Sie wurde immer wieder Untersucht. Dann die Diagnose: "Herzklappenschwдche" Sie sollte ab da an immer eine Lanitop Tablette bekommen. Einige Tage spдter wurde sie blind und hцrte immer schlechter. Also wieder Infusion und Medikamente fьr die Durchblutung. Einige Wochen spдter war sie fast ganz taub. Sie hцrt nur noch ganz laute helle Tцne und dann weiЯ sie noch nicht einmal aus welcher Richtung. Sie strдubte sich immer so sehr gegen die Tabletteneinnahme. Wir versuchten unzдhlige Methoden.

    Dann beschloЯ ich, die Tabletten abzusetzen. Ich war der Meinung, wenn es schon Zeit sein sollte, dass sie geht, dann wenigstens nicht mehr mit der Qual fьr sie mit der Tabletteneinnahme.

    Daisy lebt heute immer noch. Sie ist 16 1/2 Jahre alt und ich hoffe, dass sie noch einige Zeit bei mir bleiben darf. Sie ist zwar blind und taub, aber ich merke nicht, dass sie leidet. Und solange ich diesen Eindruck nicht habe, werde ich sie auch nie einschlдfern lassen.

    SchlieЯlich hoffe ich fьr mich ja auch, dass wenn ich mal blind und / oder taub werden sollte, dass mich meine lieben nicht einschlдfern lassen.

    Vileicht war es ja auch ein Epileptischer Anfall?

    mein kleiner cairn terrier hat wahrscheinlich eine schlaganfall und ich warte auf jemanden der mich jetzt gleich abholt und zum tierarzt fдhrt mit ihm.

    Rьckblick: Ca. 1 Woche lang viel uns auf, dass Cindy die Hьfte etwas schief hдlt. Sie wollte nicht mehr ins noch aus dem Auto. Ansonsten war sie gut drauf. Sie fraЯ wenig und bekam etwas Durchfall. Ich musste sie duschen, weil das Hinterteil recht schmutzig war. Dabei viel mir auf, dass sie eine groЯe Zecke unter dem Aute hatte. Also fuhren wir zum TA. Die Zecke viel zwischenzeitlich alleine ab. Der TA gab Antibiothika mit und untersuchte ihn wegen der motorischen Stцrungen. Konnte weiter nichts feststellen. Der Appetiet stellte sich wieder ein, etwas ruhiger als sonst war sie. Lief aufeinmal auch nicht mehr die Treppe nach oben. Freitag hat sie sich aus heiterem Himmel schwallartig ьbergeben. Ab zum TA. Konnte wieder nichts feststellen, gab eine Art Vitamin-/Aufbauspritze. Abends spielte sie noch wie verrьckt mit dem Ball. Samstag Morgen hielt sie den Kopf schief, zдherSchleim lief ihr aus dem Mundwinkel, die Augen waren ganz feucht. Ansonsten war sie sehr ruhig - ruhiger als sonst. Ab zum Not-TA. Diagnose: Schlaganfall. Sie wurde an den Tropf gehдngt. Bekam diesen mit nach Hause, fьr Wiederholung am Abend. Innerhalb von 3,5 Std. verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Sie lief nervцs hin und her. Mal unter den Tisch, unter das Sofa, zu mir. Sie wurde ganz dцsig. Ich ging mit ihr цfter vor die Tьr zum Wasserlassen. Wollte sie dann man auf den SchoЯ nehmen und sie streicheln. Daraufhin bekam sie eine derartige Panik, schlug um sich, wusste nicht mehr wo oben und unten war, bekam kaum Luft. Anruf beim Tierarzt. Sofort kommen. Ich sagte, dass ьberlebt der Hund nie! Also wieder an den Tropf - zuhause. Dabei nochmals 2 mal дhnliche Anfдlle. Man Mann musste Cindy ganz fest halten. Wir beruhigten sie. Ich hatte das Gefьhl, dass sie auch nicht mehr gut sieht. Sie drehte den Kopf zu mir, weil sie meie Stimme hцrte.

    Beim Tierarzt haben wir sie - nach erneuten Anfall - erlцst.

    Wenn ich nach Hause komme begrьЯt mich niemand. Niemand steht in Jogastellung (Hintern hoch, Vorderpfoten unten) neben mir, wenn ich die Jacke und Schuhe anziehe. Niemand macht sich durch klappern am Fressnapf bemerkbar wenn er Hunger hat.

    Bin nicht mal in der Lage, die zusammengepackten Hundesachen in die Garage zu stellen. Selbst die manchmal lдstigen Spaziergдnge fehlen mir.

    Oh es tut mir sooooooooo leid fьr dich es ist echt schwer sich zu trennen fьr mich war es immer noch extrem Gretel ist schon fast 3Monate tot ich heule immer noch.

    Es war fьr mich echt sehr schlimm.

    Sie hatte Lugenkrebs mit 7einhalb jahren ist sie fьr immer heim gegangen.

    Sie musste erlцst werden!

    Doch seid freitag ist es fьr mich wieder leichter Cleo auch eine Berner-Sennenhьndin ist zu uns gekommen!

    Ich will sie niemals loslassen dass ist klar .

    Aber ich bin einfach nur traurig wenn ich sehe das Cleo an die gleicheStelle hinligt wie Gretel.

    man sagt ja die Zeit heilt die wunden doch wen man mit einem Tier aufwachsen tut ist es schon schlimm bye bye zu ssagen.

    Ich kann dir nur emphelen nach einem gutem zьchter zu schauen und dir einen hund anzuschaffen oder in einem TH kannst du auch schauen.

    Ich weiЯ es ist hart nach so was zu schauen doch tu es es tut dir mitsicherheit gut .

    ich hab es Montags erfahren dass sie sterben wird und freitag abend ging sie.

    Hast du es auch gespьrt als dein hund ging?

    Und wen du ein Berner sofort willst ich kann dir Adresse und co von Cleos zьchtern geben!:-)

    Euer Hund hat es nicht geschaft , hast du geschrieben . Vieleicht ist es ein schwacher trost wenn man sagen wьrde Cindy hat es geschaft sie ist vom leiden der Krankheit erlцst . Leicht ist es nicht sich nach langer Zeit von einem Hund zu trennen . Wenn es aber zu schwer wird hast du das einzigst richtige gemacht ! Wer so etwas schaft der verarbeitet auch seinen Schmerz , und vieleicht ist die Idee von Verines garnicht schlecht sich nach einem anderem Hund um zu schauen ? Ich wьnsche alles Gute !

    zunдchst einmal vielen Dank fьr eure Reaktion auf meinen "Bericht".

    Es stimmt zwar, wenn man eher sagt:" sie (Cindy) hat es geschafft!" und trotzdem tut es weh.

    Cindy war nicht mein erster Hund. Als Teany bin ich mit einem Schдferhund aufgewachsen, dann bin ich auf Deutsche Dogge gekommen. Zuletzt der West Higlandterrier. Drei verschieden Hunderassen, drei grundverschiedene Charaktere. Cindy war kein "normaler" Hund. Sie war extrem menschenbezogen. Bei Argenossen war sie eher дngstlich. Gassi gehen war nur ein Vergnьgen, wenn die ganze Familie dabei war, ansonsten war es eher eine Strafe fьr sie - und fьr den, der mit ihr spazieren gehen wollte. Aber genau das war es, was sie tatsдchlich zu einem "vollwertigen" Familienmitglied gemacht hat. Abschied nehmen muЯte ich schon einige Male von einem Hund. Aber so weh hat es noch bei keinem getan. Deshalb glaube ich nicht, dass wir uns erneut einen Hund anschaffen werden. Nicht ein Hund fehlt, sondern Cindy.

    Bin selbst ьberrascht, wie es mich diesmal mitnimmt.

    Es ist sehr schwer ein Tier zu verlieren mit dem man jahrelang eng zusammengelebt hat und ich spreche allen die das mit ihrem Tier mitgemacht haben mein Beileid zum verlust des treuen Freundes aus.

    es tut mir sehr leid, was mit deinem Hund passiert ist.

    Дhnlich war es auch mit Cindy.

    Dein Dackel hatte wenigstens ein stattliches Alter erreicht.

    Was natьrlich kein Trost ist, ihn zu verlieren.

    einen wirklichen Trost gibt es in deiner Situation glaube ich nicht . Ich hoffe aber das dein handeln wie auch die Entscheidung von Marianne anderen zeigt das man die Kraft haben kann bis zum SchluЯ ein guter Hundehalter zu sein . Wenn die Hunde es kцnnten wьrden sie sich bei euch bedanken . Vieleicht haben sie sich aber auch schon zu Lebzeiten oft vorher bei euch bedankt .

    Alles Gute Martin

    Cindys Kopf und die Augen bewegten sich stдndig, der ganze Hund zitterte und war sehr aufgeregt. Sie war komplett orientierungslos und konnte gar nicht laufen. Am nдchsten Tag war es dann etwas besser, Cindy war nur sehr erschцpft und schlief fast den ganzen Tag. Eine Woche lang dachte ich, ich wьrde sie verlieren. Es ging ihr wirklich sehr schlecht. :(

    Ganz langsam konnte ich dann nach vier Tagen wieder anfangen, mit der Leine als Unterstьtzung spazierenzugehen.

    Seitdem bekommt sie tдglich Kortison-Tabletten (ich werde morgen die Dosierung halbieren) und es geht ihr prдchtig. Die Kopfschiefstellung hat sie leider behalten. Ansonsten merkt man ihr aber nicht mehr an, wie schlecht es ihr einmal ging. Sie ist wieder ganz die Alte. Sie trinkt wohl etwas mehr wie frьher, aber lдngst nicht mehr ьbermдssig viel wie zu Beginn der Kortisonbehandlung!

    Ich hoffe, dass ich noch viele schцne Tage mit einem Hund verbringen darf!

    Seit diesem einen schweren Anfall hatte sie keinen mehr!

    Ich merke nur noch, wenn das Wetter umschlдgt, dass sie leicht zu schwanken anfдngt!

    Charlotte und Cindy, die sich ihres Lebens freut!

    jerry 13jahre schдferhunenrdmix schдfer/rotweiler, hatte laut Ta gestern einen schlaganfall.

    symtome unkoordinierter lauf wegknicken der lдufe.

    sehr unruhig und unsicher zittern.

    gibt es hoffnung. fьr antworten wдre ich dankbar

    Mein Benji Schfдferhund/Colli Mix 12 Jahre hat es am 30.05.07 leider auch erwischt wegknicken der Hinterlдufe,Kopf schief und fast blind von einer sekunde zur anderen .Heute fahre ich wieder zum Tierarzt und es ist auch schon etwas besser.Gib nicht auf . Ich kenne schon einige die es geschafft haben . Er braucht jetzt zeit und ruhe.

    schmerzvoll teile ich dir mit das mein Freund,Jerry am 31.05.07 morgens um 9.45 vom Ta eingeschlдfert werden muЯte, da auch andere faktoren wie Herz usw.

    ich habe meinen besten und Liebsten Freund verloren. ich war stolz darauf das ich so viele jahre an seiner seite verbringen durfte.

    er wird diese Tage im Tierkrematorium wьrdig verbrannt und bei uns bestattet.

    ich schlieЯe mich Uta an, lass deinen Hund gehen, er leidet nur. Die Spritze ist erlцsend, sei bei ihm, halte ihn so lange fest bis alles zu Ende ist. Lass dir Zeit beim Abschied nehmen.

    Muss es ein Hund vom Zьchter sein?

    Schaut Euch doch bitte die Tierheime an--oder auch im Ausland----diese Tiere werden auf brutalste Art getцtet--egal ob es Welpen,Rassehunde oder Mischlinge sind---sie werden brutal erschlagen vergiftet oder vergast--wieviele Hunde warten auf ein noch schцnes Leben,sie kennen keine Liebe,keine warme Decke oder im Sommer Schutz vor der Sonne.Sie leben teilweise mit 800 anderen Hunden zusammen wobei die Kleinen von den GroЯen getцtet werden WEIL kein Geld fьr Futter da ist und deswegen werden die Kleinen von den GroЯen getцtet und gefressen--ABER wieviele Menschen wollen davon nichts hцren?Sie unterstьtzen statt dessen die Zьchter-sehr sehr schade!!

    Schaut Euch die Seiten an---www-hunde-in-not-istanbul.de

    unsere 14-Jдhrige Hьndin erlitt gestern einen Schlaganfall!

    Sie weist die typischen Symthome auf. Jedoch erbricht sie nicht und das typische Zucken der Pupillen ist auch ausgeblieben. Was uns aber Sorgen bereitet ist, dass sie nicht eigenstдndig frisst (zumindestens nicht viel).

    Der Tierarzt hat uns auch kein cortison, wie in den meisten Fдllen hier verschrieben, lediglich eine vitamin-paste. Wir wissen nicht ob wir sie wirklich einschlдfern lassen sollen oder doch lieber abwarten. Sie kann lediglich nicht gerade laufen und hat die typische Schiefhaltung des Kopfes. Ansonsten ist sie relativ ruhig und lдuft auch von alleine durch die Wohnung. Beim Treppensteigen muss man ihr helfen aber das war auch schon vorher so, da sie Angst davor hat.

    Warte auf Rьckmeldungen

    Der sofort hinzugezogenen Notdienst-Tierarzt gab mir seinerzeit die Auskunft, daß die ersten 48 STd. entscheidend sind. Sunny war völlig gelähmt, konnte sich also nicht auf den Beinen halten, erbrach und und war orientierungslos. Nach 40 Stunden trat eine leichte Besserung ein und Sunny "torkelte" wieder herum. Heute ist Sunny wieder gesund, es hat aber viele Wochen gedauert bis sie wieder okay war. Die Alte ist sie nicht mehr - sie ist ruhiger, schnell erschöpfbar - aber sie ist ja auch eine alte Dame.

    Rüde kam auf mich zu. Ich suchte sie und konnte nicht auffstehen. Da sie Bandscheibenvorfallhund ist und erst vor einem Jahr operiert wurde, dachte ich es kommt wieder

    von den Knochen. Ich rief den Notarzt an und die lokalisierte Schmerzen. Testete den Kreislauf, den Puls und die Knochen. Gab ihr dann ein Schmerzmittel. Jetzt kommt mir aber

    immer mehr der Verdacht, daß es nicht um die Knochen geht, nachdem ich das Forum gelesen habe. Natürlich ist heute Samstag und es ist sehr schwierig oder gar unmöglich

    jemand zu erreichen. Sie steht nur auf Druck auf, schwankt ziemlich, unorientiert, hat eine komische Augenstellung, säuft sehr sehr viel, und liegt nach 1 Meter gleich wieder hin.

    Fressen unkontrolliert, kleinere Stückchen, mehr lutschend und hat Schluckschwierigkeiten. Sind das die Sympthome? Ich weiß nicht wie jetzt reagieren. Es handelt sich um eine

    Neufundländerhündin mit 48 kg. Soll ich sie in eine Klinik einweisen lassen?

    Wäre lieb um Rückantwort.

    es könnte sich um das Vetibularsyndrom handeln,

    hier ist es wichtig ,,Blutverdünnung " so schnell wie möglich ASS bekannt als Aspirin geht am schnellsten,bevor ich hier viel schreibe,schau ich erstmal ob dieser eintrag ankommt,ich weiß was man für einen schreck bekommt,aber bleibe ruhig,du kannst mir auch deine Telefonnummer mailen, dann geht es schneller,sschau etwas später nochmal rein,wenn nicht wünsche alles Gute

    Nachts wachte ich sehr oft auf, vielleicht schlief ich auch gar nicht wirklich. Doch Siggi atmete und ich war ein bisschen beruhigter. Morgens lief er immer noch sehr wackelig, den Kopf leicht schief hängend, hatte entweder rechts- oder linksdrall und war schwach auf den Beinen. Die Pupillen kamen mir unglaublich vergrößert vor, aber ein Zucken konnte ich nicht feststellen. Aber er fraß ein paar Krumen Trockenfutter aus der Hand und trank einige Schlücke Wasser.

    Ich brachte den Hund dann zu meiner Mutter. Normal sind meine Hunde es gewöhnt, wenn ich sie Morgens nach dem Gassi zu meiner Mutter bringe, ins Schlafzimmer zu rennen und sich bei ihr ins Bett zu kuscheln. Da meine Mutter aber aufstehen wollte, brachte ich Siggi direkt in die Küche. Als ich im Flur war, kam er plötzlich und lief ins Schlafzimmer, wo er vor dem Bett stehen blieb. Ich trug ihn wieder in die Küche und musste dann zur Arbeit. Ich hab mir auf dem Weg viele Gedanken gemacht und bin weinend zur Arbeit gelaufen. Im Büro habe ich meinen Kolleginnen dann unter Tränen erzählt, was passiert ist und das ich, sobald meine Mutter anruft und irgendwas mit Siggi ist, nach Hause gehen werde, was völlig in Ordnung war. Ich rief meine Mutter zwei Mal an und sie erzählte mir, dass Siggi wie ein Fuchs vom Kissen gesprungen wäre und gebellt hatte, als es klingelte. Er hätte sogar noch auf dem Laminat durchgedreht, weil er schnell an der Tür sein wollte. Er hatte getrunken, etwas Eigelb aufgeschlabbert und ein bisschen Keksteig probiert. Das machte mir Hoffnung. Als ich aber nach Hause kam, lag er wieder bloß auf seinem Kissen, allerdings kam mir sein Blick sehr viel wacher vor, als einen Tag zuvor. Aber den schiefen Gang und den schiefen Kopf hatte er immer noch. Um 17 Uhr waren wir dann pünktlich bei der TÄ. Siggi stand auf dem Boden, damit sie die Schräglage sehen konnte und er schnupperte am Boden. Die TÄ sagte, er würde sicher die läufige Hündin riechen, die vorher da war. Sie wollte ihn abhören und er hatte so große Angst, dass er sich ganz fest an mich drückte und fast schon auf meinen Arm kletterte. Doch die TÄ schaffte es, ihn abzuhören und sagte, das Herz wär ganz kräftig und so bekam ich wieder Hoffnung. Sie sagte auch, die Spritze würde nach etwa 24 Stunden mit der Wirkung nachlassen und Siggi könnte theoretisch schon etwas munterer sein, aber er hätte einen sehr viel klareren Blick und auch auf jeden Fall keine Schmerzen. Also bekam er noch mal das Mittel, was er den Tag zuvor bekam, nur weniger hoch dosiert und Tabletten bekam ich auch mit. Ich weiß momentan nicht, wie sie heißen, ich bin im Büro und die Tabletten liegen zu Hause. Davon bekommt er nachher eine. Auf dem Weg ZUM TA lag Siggi in die Decke gewickelt auf meinem Arm, wie ein Kleinkind. Auf dem Weg zurück nach Hause, saß er ohne Decke auf meinem Schoß, schaute aus dem Fenster und spitzte ganz wachsam die Ohren, wenn wir an jemandem vorbeifuhren, der da lang lief und schaute den Leuten auch nach. Also ich glaube nicht, dass er blind ist, denn es war dunkel und Siggi bemerkte sogar die dunkel gekleideten Personen auf dem Bürgersteig. Taub ist er schon länger und so habe ich mich dem Tier angepasst und wir machen alles per Zeichensprache. Am Abend aß er dann noch einige Stücke vom Trockenfutter aus meiner Hand, war ganz interessiert, als mein Freund sich das Abendbrot zubereitete und kam sogar wieder betteln. Ich war nie so froh darüber, dass Siggi betteln kam, gestern Abend war ich’s aber. Er bekam 3 dünne Scheiben Möhre. Auch kam er irgendwann zu meinem Freund und wollte gekrabbelt werden. Dann hatte er sich wieder hingelegt und leicht gehechelt. Später noch ein bißchen getrunken und so ging es dann in die Nacht. Heute Morgen ist er auf mein Handzeichen hin auch aufgestanden und zur Tür gegangen, dann trug ich ihn runter in den Garten und er ließ Urin ab, zwar ohne Beinchen heben, aber egal und setzte Kot ab. Auf dem Weg vom Garten zurück zum Haus lief er auch schon etwas schneller, als gestern noch. Heute Morgen musste ich ihn zwei Stunden allein lassen, da meine Mutter nicht da war, aber meine Cousine kam, damit Siggi nicht den ganzen Morgen allein war. Gefressen hat er heute Morgen nichts, jedenfalls kein Trockenfutter. Er bekam dann zwei Scheiben Hühnchenbrustwurst. Getrunken hat er, aber nicht all zu viel.

    Es ist immer ein Auf und Ab und das macht mich ganz krank. Immer der Wechsel zwischen Freude über jede auch noch so kleine Besserung und dann wieder die Angst, dass er abbaut.

    Ich habe das Gefühl, er kämpft und will noch nicht gehen, meine Mutter hingegen macht sich nicht sehr große Hoffnungen. Ich bin eigentlich ein sehr ungeduldiger Mensch, aber ich werde meinem kleinen Schatz viel Zeit geben und mich morgen, wenn ich wieder beim Tierarzt bin, mal darüber informieren, welche Infusionen oder Medikamente jeglicher Art hilfreich sein können. Siggi wird dann gehen, wenn er dazu bereit ist und so lang ich ihm meine ganze Liebe und Kraft schenke, und merke, dass er auch will, werde ich alles versuchen, dass er sich erholt. Und wenn er wackelig auf den Beinen bleibt, sich dabei aber nicht quält, dann ist das eben so. Ich habe hier lesen können, das manche Tiere sich erst nach zwei oder vier Wochen, gar Monaten erst richtig erholt haben. Also darf ich doch weiterhin hoffen, auch wenn es mal auf oder ab geht, oder?

    Ich würde mich über Resonanz in mein Postfach sehr freuen, da ich nicht weiß, ob ich daheim diese Seite wieder finde.

    Hat noch irgendwer, irgendwelche hilfreichen Tipps, wie ich, zusammen mit meinem Hund, diese schwere Zeit gut meistern kann?

    Meldet euch einfach. ich danke euch wirklich sehr.

    meine Hündin(Dalmnatiner, 13,5 Jahre alt)hatte in der Nacht von Donnerstag zu Freitag einen Schlaganfall im Kleinhirn laut der Diagnose des Arztes. Sie bekommt Asperin 1x Asperin, 1 x 2 Tabletten Karsivan 100 und Ripalin 2x täglich.

    Bemerkt habe ich es weil sie ständig auf die linke Seite gefallen ist, ihr Kopf schief hing und die Pupillen sich ständig hin und her bewegten konnte nichts fixieren mit ihren Augen.

    Mittlerweile kann sie schon etas laufen, die schief Lage ist noch da, die Augen haben sich etwas beruhigt, bin völlig unerfahren, da sie bis jetzt Topgesund war.

    Der Arzt klang hoffnungsvoll. Weiß jemand wie lange dieser Zustand so extrem ist?

    In der Nacht auf Montag hat sie zwei Mal erbrochen und uriniert, vormittags hat sie wiederholt erbrochen. Erst dachten wir, sie würde das Antibiotikum nicht vertragen, das sie aufgrund einer Gebärmuttervereiterung bekommen hat. Ihre Hinterbeine zitterten, konnte kaum stehen und sie brach nach links weg. Dann fingen die Augen an, sich kontinuierlich von rechts nach links zu bewegen; sie konnte nicht mehr fixieren.

    (Später am Abend rotierten die Augen).

    Die Augenbewegung hat sich etwas beruhigt.

    Wir haben zwischendurch versucht, ein paar Meter Gassi zu gehen, aber ich hatte den Eindruck, dass sie manchmal einfach orientierungslos war. Zusätzlich ist sie stark links weggebrochen, hatte beim Schnuppern ihren Kopf nicht unter Kontrolle (echt ein Fiasko).

    Da sie wieder selbstständig getrunken hat, wurde sie nicht mehr an den Tropf gehangen.

    Gassi gehen am Abend war etwas besser, beim Pieseln musste ich sie allerdings stützen (die Blicke der Leute sind einem gewiss. lach)

    Die Braunüle habe ich mit telefonischer Unterstützung meiner Tierärztin selbst raus gemacht (hab Blut und Wasser geschwitzt!), wollte dem Hund aber den Tierarztstreß ersparen.

    mein hund hat das gleiche wie bei dir Hans :(

    ich weiß selber nicht was ich tun soll ihr geht es sehr schlecht manchmal . hab ich angst das sie eines tages nicht mehr hier sein wird ich weiß auch wie du dich fühlst !! es ist sehr schlimm ich wünschte das wenn ich irgendwas geben würde das es meinen hund besser geht . ich versuch mich zu infomieren wenn ich irgendwas wissen sollte sschreibe ich es hier auf dieser web seite !!

    habe mit ein wenig Erleichterung all Eure Beiträge gelesen. Mein 12,5 Jahr alter Schäferhund Rüde hat gestern mittag auf einmal keine Kontrolle mehr über seine Hinterbeine, rollte schrecklich mit den Augen und hatte fürchterliche Angst. Er hechelte und war super unruhig. Bin gleich zum Arzt gefahren und der hat unter anderem auch Blut genommen und meinem Dicken 5 Spritzen gegeben.Wir also wieder nach Hause und gebangt und gehofft das alles wieder gut wird. Am Nachmittag ist die TA noch einmal ins Haus gekommen und er hat noch 3 weitere Spritzen bekommen. Unter anderem um die Nierentätigkeit anzuregen. Auch ist bei der Blutuntersuchung festgestellt worden das die Leberwerte sehr "fett" sind. Leberprobleme hat der Bär schon lange und wird auch darauf behandelt. Er muß jeden Tag Ursofalk nehmen und Karsivan 100 bekommt er auch schon eine ganze Weile. Nun habe ich viel im Internet geschaut und kann aber keine Übereinstimmungen mit irgendeiner Lebererkrankung finden aber alle Übereinstimmungen was das Vestibulare Syndrom betrifft.

    Wir hatten eine lange Nacht. Er hat viel getrunken und wir waren auch im Garten zum pillern. Er war unruhig, hat mich oft gesucht und nicht richtig geschlafen.

    Heute morgen finde ich sieht es besser auch. Er hat getrunken, sogar mit Hunger gefressen und auch mit dem Laufen geht es etwas besser. Allerdings ist er dann immer schrecklich aus der Puste. Im Augenblick schläft er endlich etwas.

    Hat jemand Erfahrung mit der Zusammensetzung Leberwerte schlecht und Schlaganfall??

    Wünsche Dir viel Kraft.

    Schlaganfälle bei Hunden gibt es nur ganz selten, häufig ist es das Vestibular Syndrom und auch wenn es erstmal schrecklich aussieht läßt es sich gut behandeln, wenn Dein TA damit vertraut ist.

    Schau mal auf die Seite die ich im Eintrag am 23.7. angegeben haben, da findest Du viele Leidensgenossen, die ihren Hund vor dem einschläfern bewahrt haben !

    Ich hatte tierisch Angst, weil er sich überhaupt nicht mehr bewegt hat, die Beine verkrampft hielt und im Liegen den Kopf in den Nacken neigte.

    Trinken haben wir dann mit ner Spritze mit Wasser in den Griff gekriegt, die ich ihm seitlich in den Mund schiebe.

    Zu Fressen hat er auf dieselbe Art Brühe gekriegt.

    Zum Wasserlassen ging nur im Liegen; wechsel ständig die Handtücher.

    Zu Fressen gibts jetzt Katzenfutter.

    nicht Deine Gefühle stehen im Vordergrund, sondern

    die Krnakheit Deines Hundes, Du bist doch nicht Vogel Strauß !

    Es dauert immer ein wenig bis die Hunde sich erholen(Tage bis Wochen), aber es hat auch eine Ursache, deshalb ist ein Tierarztbesuch notwendig(sonst wird der nächste Anfall kommen).

    Quäle ihn nicht mit Laufen oder fressen, ihm ist schwindlig ,spieübel uws.

    wenn Du wirklich nicht zum Tierarzt gehst, was nicht in Odnung ist Robin, dann gebe ihm wenigstens zur Blutverdünnung 1/2 ASS Tbl.

    er braucht Dich doch

    Ich versteh ja eure Bedenken, allerdings täts helfen, täte man den Txt lesen.

    Tatsächlich gabs zwei Situationen von schmerzhaften Krämpfen, sonst keine Schmerzen..

    Ging ihm mit jedem Tag besser.

    Tip vom TA: viel Bewegung, soweit möglich, viel Trinken. Stuhl gabs an Tag drei, Appetit ist zurückgekehrt.

    - Wenn er ne Weile liegt und sich wenig bewegt, treten einzelne Schwindelsymptome wieder auf. Auch, dass er den Kopf in den Nacken zieht..

    mein Hund hatte vorgestern einen Schlaganfall. Er lebt bei meiner Mama (600km) entfernt. Als sie mich anrief war ich natürlich fix und fertig.

    Aber dann fand ich dieses Forum und hab wieder neue Hoffnung geschöpf. Nun ist er auch schon 13Jahre. Hab voll Angst das er irgendwann nicht mehr aufwacht.

    Schrecklich dar gar nicht drüber nachdenken.

    unser Hund Eika 15 Jahre alt, hatte vorgestern in der Nacht einen Schlaganfall, ich bemerkte es erst am morgen. Sie viel beim gehen immer um und hatte sich erbrochen. Wir waren dann beim Tierarzt und von dem wird sie Homöopathisch behandelt. Es ging ihr gleich nach einer Infussion viel besser und sie konnte die ersten Schritte aus der Praxis heraus gehen. Sie ist heute noch etwas wackelig auf den Beinen, aber sie wird im Kopf auch schon wieder klarer. Sie sollte sich bewegen und ich muß die Ernährung umstellen. Ich habe immer daran geglaubt, daß sie mindestens 20 Jahre alt wird, gestern wars etwas anders, aber heute glaube ich wieder daran. Lasst euren Hunden Zeit, dann wird es sicher wieder.

    ich hoffe Deinem treuem Begleiter geht es besser,

    Schlaganfälle bei Hunden gibt es nur ganz selten, häufig ist es das Vestibular Syndrom und auch wenn es erstmal schrecklich aussieht läßt es sich gut behandeln, wenn Dein TA damit vertraut ist.

    Schau mal auf die Seite die ich im Eintrag am 23.7. angegeben haben, da findest Du viele Leidensgenossen, die ihren Hund vor dem einschläfern bewahrt haben !

    ich wünsche Euch alles Gute !

    mein Belgier hatte im Januar ebenfalls einen Schlaganfall. Grausig kann ich nur sagen, aber er hat sich relativ gut erholt. Er hat auch Vitamine bekommen und zusätzlich geben wir ihm (Morgens und Abends, am Anfang alle halbe Stunde) Globoli - Nux Vomica. Die sind super. Mein großer wird in 3 Tagen 14, was wir nie gedacht hätten, schon garnicht nach dem Schlaganfall. Er war immer ein unglaublicher Schisser (hat auch seinen Grund), aber das kann ich sagen, in dem Zusammenhang, kann ich nur froh sein bezüglich des Schlaganfalls. Danach hat er jegliche Angst vergessen, man hat ihm angemerkt, das er endlich völlig losgelassen hat und sich auf uns verlassen hat, da war die Angst weg. Jetzt zeigt er allen, wenn er Hilfe braucht und nimmt sie auch an. Aber es hat alles andere verändert. Bis dato ist er sogar noch am Rad gefahren, jetzt leider nicht merh, was ihn sehr traurig macht. Aber es ist nicht das Ende, also so ein Schlaganfall, auch wenn es so aussieht.

    Generelle Tips: einfach auf deinen Hund achten, die zeigen meist, was sie noch können. Bei allem "darauf achten", muss man sie auch fordern, ist jedenfalls bei meinem so. Ich hab mit ihm versteck Spiele gespielt, so schult man auch wieder, die Umgebung wahr zu nehmen.

    Aber alles je nach Hund.

    Wünsch Dir und deinem Süßen alles Gute.

    (er ist 14 j. alt)

    Wir sind sofort zum TA gefahren und er kam sofort an den Tropf.

    Drei Std. sahsen wir mit unseren kleinen dann in der Klinik und haben uns tausend gedanken gemacht.

    Am nächsten Tag lief er schon wieder besser (jedoch sehr stackselich und schwach) und er schaut wieder klarer, noch nicht wirklich fixierend aber besser.

    Wir sind nochmal in die Klinik und da war der TA sehr überrascht das er schon wieder so gut aussieht, tommy bekam noch ein Tropf und sollten nun ein Tag pausieren . Morgen bekommt er dann noch eine Spritze vom TA und er will ihn nochmal anschauen.

    Laufen im Garten hat er heute auch gut hinbekommen nur will er immer Gras fressen, was ich ihm verwehrte .

    War das nun richtig ? oder soll er das ruhig tun?

    Und wie sah es bei euch mit dem Häufchen machen aus ? Tommy hat nun ein tag nichts gegessen , heute aber wieder mit füttern (und lieblings essen)ging es ein bisschen. Nur macht er nicht. =(

    habe gerade dieses Forum entdeckt und bin jetzt völlig verunsichert über die Diagnose unserer Tierärztin. Dino (Malteser, ca. 10 Jahre alt) hatte lt. TA vor ca. 1 Monat einen Schlaganfall. Er hat in der Nacht ca. 10-20 Sekunden total gekrampft, laut geschrien (das habe ich noch nie gehört) und hat nicht auf mich reagiert. Nach diesem Krampfen hat er flach geatmet und ich habe ihn zu mir geholt und beruhigt. Er hat leider aufgrund einer Erkrankung keine Augen mehr, deshalb kann ein Flackern nicht bestätigt werden. Er ist auch nicht getaumelt, hat keine Schieflage o. ä. Er hat normal gefressen und ist seitdem "topfit"! Die TA meinte dann nur er hatte wohl einen leichten Schlaganfall und ihm Aspirin 300 je 1/2 Tablette morgens und abends verordnet. Er ist allerdings auch Herzkrank und bekommt div. Medikamente. Da er aber sämtliche Symptome nicht gezeigt hat bin ich jetzt total verunsichert.

    *Das war echt arg unschön. *

    Habe Gestern am Mittwoch 16.30 meine Hündin Kira einschläfern lassen. mein Herz tut über den Verlust so weh, so das ich garnicht weiß wie es in den nächsten Tagen weitergehen soll. wir haben noch einen Hund und der verhällt sich momentan so lieb, als ob er alles mitbekommen hat. Meine Kira hatte gesternmorgen 6.00 Uhr einen Schlaganfall, sie war ruhelos, blind taub , hatte nach dem schweren Schlag ca. 12 epileptische Anfälle, sie ist Stunden nur noch im Kreis gelaufen.Wir waren natürlich gleich nach 6.00 Uhr zum TA gefahren, auch beim Tierarzt einen Anfall und im Auto auf der Rücktour wieder 2 Anfälle. Nach vielen Stunden keine Besserung. Sie hat zwar ein paar Stunden keinen Anfall mehr gehabt, aber irgendwie wußte ich das es nichts mehr wird, Wir haben dann noch einen anderen Tierarzt nach Hause kommen lassen, aber Sie war sich auch nicht sicher was sie machen soll, aber ich wollte meine geliebte Kira nicht mehr quälen und leiden sehen und daher die Entscheidung Sie einschläfern zu lassen. Jetzt wo mein Schatz nicht mehr bei mir ist, weiss ich nicht mehr, ob meine Entscheidung richtig war. Ich wünsche allen Tierfreunden alles alles Gute.

    Danke für Deine Worte, das schlimme ist, ich krieg mich nicht ein, ich seh sie überall. ich glaube ich brauch noch ne ganze Weile, aber ich hab Sie ja bald wieder zu Hause. manche finden das vielleicht geschmacklos, aber ich bekomme Sie in einer Urne wieder und Ihr Name steht auch drauf. ich hoffe das ich dann alles besser verkrafte. LG

    mein anderer Hund ist sehr traurig..wir trösten uns gegenseitig, ich hoffe nur, das er seine Traurigkeit überwindet, hat vielleicht jemand eine Ahnung wie lange Hunde trauern und wie lange sie ihren verstorbenen partner suchen, ich hab nur Angst, wenn ich ab Montag wieder arbeiten muß, dass er durch das stundenlange alleinsein leidet und nur bellt und jammert. Ich möchte mir aber jetzt sofort keinen zweiten Hund anschaffen, ich muß erst mal über das traurige hinwegkommen. Wer hat einen Rat, was man machen kann, so das es dem anderen Hund nicht so weh tut.

    Hatte jemand schonmal so ein Problem und wenn ja ab wann konnte der Hund wieder laufen?

    Bitte um Hilfe sie ist mir echt wichtig!

    Ich kann Dir aber nicht helfen, habe damit GsD noch keine Erfahrung.

    Aber: Muss der Hund nicht in der TK bleiben? Oder bist Du Tierarzthelferin, da Du ihm die Infusionen selber legen kannst?

    Auf jeden Fall alles Gute und allzeit die richtige Entscheidung..

    Meinem hund ging es gestern die ganze zeit gut doch dann wollte ich mit ihm gassi gehen und er lief ganz langsam hinter her was ich sonst gar nicht von ihm gewohnt bin, denn er rennt immer vor mir her. Dann ein paar stunden späte ist er aus seiner Liegeposition aufgestanden und fiel auf einmal um er schnaufte sehr schnll und kam nicht mehr selbst hoch dabei urinierte er sich selbst an. Seit dem scgläft er fast den ganzen tag und frisst nichts mehr. Mein Hund ist ein richtig süßer cho chow und 12 Jahre alt glaubt ihr es war ein schlaganfall? ich mach mir echt sorgen und habe angst das er stirbt

    Meinem hund ging es gestern die ganze zeit gut doch dann wollte ich mit ihm gassi gehen und er lief ganz langsam hinter her was ich sonst gar nicht von ihm gewohnt bin, denn er rennt immer vor mir her. Dann ein paar stunden späte ist er aus seiner Liegeposition aufgestanden und fiel auf einmal um er schnaufte sehr schnll und kam nicht mehr selbst hoch dabei urinierte er sich selbst an. Seit dem scgläft er fast den ganzen tag und frisst nichts mehr. Mein Hund ist ein richtig süßer cho chow und 12 Jahre alt glaubt ihr es war ein schlaganfall? ich mach mir echt sorgen und habe angst das er stirbt

    Meinem hund ging es gestern die ganze zeit gut doch dann wollte ich mit ihm gassi gehen und er lief ganz langsam hinter her was ich sonst gar nicht von ihm gewohnt bin, denn er rennt immer vor mir her. Dann ein paar stunden späte ist er aus seiner Liegeposition aufgestanden und fiel auf einmal um er schnaufte sehr schnll und kam nicht mehr selbst hoch dabei urinierte er sich selbst an. Seit dem scgläft er fast den ganzen tag und frisst nichts mehr. Mein Hund ist ein richtig süßer cho chow und 12 Jahre alt glaubt ihr es war ein schlaganfall? ich mach mir echt sorgen und habe angst das er stirbt

    Vielleicht verirrt sich ja doch jemand hier und kann mir bei meinen ungeklärten Fragen weiter helfen.

    Mein Golden Retriever Chester ist am 21.12.13 innerhalb einer Dreiviertelstunde verstorben.

    Ich ging mit ihm Gassi, er schnuffelte, ich rief ihn, und als er zu mir kommen wollte, hielt er den Kopf schief, konnte nicht mehr gerade laufen, sondern schwankte zu mir, legte sich dann nach einigen Metern auf die Seite und fing am ganzen Körper an zu zittern. Seine Augen bewegten sich ganz schnell von rechts nach links. Diese Symptome hörten dann auf.

    Er lag dann nur ruhig da und wimmerte mal zwischendurch.

    Ich holte Hilfe, und wir fuhren zum Tierarzt.

    Kurz bevor wir hielten, wurde das Wimmern für einige Sekunden lauter, die Atmung lauter und schwerer, und er verstarb noch im Kofferraum des Pkw.

    Der Arzt konnte auch nur noch seinen TOd feststellen und meinte, es käme vom Herzen.

    Nur was es genau war, weiß ich nicht und lässt mich nicht zur Ruhe kommen.

    Meine Tierärztin meinte, es könne ein geplatzter Tumor an der Milz sein.

    Ein anderer Tierarzt meinte, es könnte eine neurologische Sache gewesen sein.

    Kann mir jemand von euch weiter helfen?

    Ich wäre sehr dankbar.

    Wie alt war er denn?

    So, wie Du das beshreibst, denke ich schon an einen Schlaganfall. Gerade die Schiefhaltung des Kopfes und das Drehen der Augen lässt darauf schließen. Aber das sind nur Vermutungen meinerseits. GsD habe ich damit keine Erfahrungen.

    Insbesondere der Nachdruck oder die Übernahme in digitale Medien ist nur nach Genehmigung möglich. Impressum.

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    Idiopathisches Vestibularsyndrom- Kein Grund zur Panik!

    Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Gleichgewichtorgans (Vestibularorgan).

    Sitz des Gleichgewichtes ist das Innenohr.

    Bitte auf keinen Fall verwechseln!

    Da die Auswirkungen einer vestibulären Störung beim Tier den Symptomen eines menschlichen Schlaganfalls sehr ähnlich sind, verwenden manche Tierärzte den irreführenden Begriff „Schlaganfall“ in der Erklärung für den Tierbesitzer.

    Dies führt aber häufig zu Missverständnissen, was die Prognose der Erkrankung angeht.

    Ein Schlaganfall ist ein Hirninfarkt in Folge von Durchblutungsstörungen. Dabei kommt es zum Absterben von Gehirnzellen.

    Dies geschieht beim Vestibularsyndrom keinesfalls.

    Ein Vestibularsyndrom stellt keinen Grund zur Euthanasie dar, auch wenn es zu Beginn sehr bedrohlich aussieht.

    In der Regel tritt das Krankheitsbild bei älteren Patienten auf, daher wird es auch als geriatrisches Vestibular-Syndrom bezeichnet.

    Hinweis: es gibt auch andere Arten von Vestibularsyndromen z.B. das zentrale VS. Diese haben aber andere Ursachen und finden in diesem Artikel keine Berücksichtigung. Also bitte nicht verwechseln!

    Noch gibt es keinen ersichtlichen Grund (daher die Bezeichnung "idiopathisch") für diese Erkrankung, lediglich Theorien über die Entstehung.

    Wie sieht das Krankheitsbild aus?

    Das erschreckende an dieser Erkrankung ist, dass sie ganz plötzlich auftritt. Der eben noch völlig normal erscheinende Hund, hat plötzlich Mühe, geradeaus zu laufen, läuft im Kreis, schwankt und erscheint desorientiert. Unter Umständen kann er sich nicht aus eigener Kraft erheben und zeigt deutlich sichtbare Kopfschiefhaltung. Das Vollbild der Erkrankung kann sich innerhalb weniger Sekunden bis Minuten entwickeln.

    Typisch ist auch der auftretende Nystagmus. Dabei handelt es sich um ein ruckartiges Wackeln des Augapfels (siehe Video).

    Durch das gestörte Gleichgewicht und das Schwindelgefühl entwickeln die Patienten oftmals Übelkeit und erbrechen sich oder speicheln.

    Wie wird es diagnostiziert?

    Die Diagnose erfolgt anhand der typischen Symptome und des Alters des Patienten. Allerdings müssen beispielsweise schwerwiegende Ohrentzündungen, Fremdköper, Tumore und Infektionskrankheiten als Krankheitsursache ausgeschlossen werden.

    Da die Krankheitsursache nicht genau bekannt ist, gibt es keine ursächliche Therapie.

    Allerdings kann die gezielte symptomatische Behandlung die Auswirkungen des Vestibular-Syndroms lindern.

    Bei sehr schwer betroffenen Tieren ist eine Infusionstherapie sinnvoll, um die Kreislauf- und Durchblutungssituation zu verbessern. Spezielle Medikamente stoppen Übelkeit und Erbrechen.

    Eine wichtige Säule der Therapie stellt die häusliche Pflege und Ruhe dar.

    Die Tiere sollten nach Möglichkeit auf dem Boden liegen oder stehen. Der Kontakt zum Boden bietet Orientierung und Stabilität.

    Kleine Hunde sollten nicht einfach hochgehoben werden, da dadurch die Symptomatik verstärkt wird. Vor dem Hochheben sollte (ähnlich wie beim Säugling) der Kopf erst fixiert werden (z.B. durch Heranziehen an den Körper), da so eine Verstärkung des Drehschwindels verhindert wird.

    Manchmal ist es auch hilfreich, den Körper in eine Decke einzuwickeln.

    Nachts sollte man dem Patienten das Licht anlassen. Mit geschlossenen Augen verstärkt sich in der Regel der Schwindel und die Möglichkeit eine Lichtquelle zu fixieren bietet Linderung.

    Oft können die Hunde ohne Hilfe nicht alleine fressen oder trinken, da durch den Schwindel der Weg zum Fressnapf oder dessen genaue Lokalisierung schwierig wird. Die Fütterung von Hand hilft dem Hund.

    Man sollte unbedingt darauf achten, dass sich die Tiere im häuslichen Umfeld nicht verletzen können und sie beim Spaziergang so gut es geht unterstützen.

    Was man vermeiden muss/sollte!

    Betroffene Tiere sollten nur im äußersten Notfall sediert werden.

    Es dürfen keine Flüssigkeiten ins Ohr gegeben werden (keine Reiniger, Ohrmedikamente).

    Wie ist der Verlauf?

    Die Besserung tritt nach Stunden bis 3 Tagen ein, so dass es ein wenig Geduld von Seiten der Tierbesitzer bedarf. Oft sind es zunächst nur kleine Fortschritte. So verschwindet der Nystagmus meist schon nach einigen Tagen.

    Innerhalb von 2-3 Tagen ist in der Regel bereits eine Besserung feststellbar, die sich dann kontinuierlich fortsetzt. Häufig ist das Vestibular-Syndrom beim Hund nach spätestens 2 Wochen abgeklungen.

    Die meisten Tiere genesen vollständig.

    In Einzelfällen können kleine Einschränkungen wie eine leichte Kopfschiefhaltung zurückbleiben. Das Tier wird dadurch aber nicht beeinträchtigt und durch Physiotherapie ist das Problem häufig auch zu korrigieren.

    Rezidive = wiederholtes Auftreten

    Sie können u. U. durch manche Inkontinenzmedikamente ausgelöst werden.

    • keine kalten Flüssigkeiten in die Ohren geben!
    • betroffene Tiere sollten nicht mehr auf Flugreisen mitgenommen werden
    • man sollte beispielsweise schnelle Seilbahnfahrten o.ä. vermeiden, dann dann ein starker Druckunterschied auftritt

    Wie oft und in welchen Abständen kann es wieder auftreten? Mein fast 15 jähriger Jack russel Mix hatte es letztes Jahr 2x?

    Leider kann man dazu keine Aussage treffen, da ja Ursache und Auslöser unbekannt sind. Es kann aber immer mal wieder auftreten.

    Diane Kolagasi (Sonntag, 24 Mai 2015 12:11)

    Jetzt an Pfingsten hatte meine 12 Jahre alte Huendin genau diese beschriebenen Symptome.

    Da ich erst nach den Feiertagen wieder einen Tierarzt kontaktieren kann, mache ich mir Sorgen.

    Der Anfall dauerte einige Sekunden, Kopfschiefhaltung , konnte nicht laufen, zittern, hecheln, ausserdem ging Kot ab. Danach schlief sie.

    Ich will nicht das sie vorschnell wegen Schlaganfall eingeschlaefert wird.

    Aber wenn die Diagnose schwierig ist.

    Pauline Oefele (Donnerstag, 28 Mai 2015 12:22)

    Habe euren Bericht in FB gelesen und die Symptome werden wirklich ausführlich erklärt. Ich wäre froh gewesen, wenn ich den Artikel vor diesem schrecklichen Tag gekannt hätte. Mein altdeutscher Schäferhundrüde hatte das Vestibularsyndrom mit 9 Monaten (drei Tage nach einer Bauch-OP)! Er brauchte ca. ein halbes Jahr um vollständig gesund zu werden.

    Tokarski Bernhard (Sonntag, 05 Juli 2015 19:35)

    Mein Paul, Zwergpinscher hat es gerade (7 Jahre alt). Wird aber schon etwas besser. Das Augenflackern ist weg, aber auf einem Auge kann er nicht bliseln - da bekommt er alle 2 Stunden Augen-Tropfen. Schiefhaltung des Kopfes ist noch sehr stark und er knn ohne Hilfe kaum gehen.

    Welche vorbeugenden Maßnahmen kann man treffen, damit das nicht wieder vorkommt?

    Unser fast 17jähriger Willi hatte vor 11 Monaten ein schweres vestibuläres Syndrom, von dem er sich aber sehr schnell erholte, sogar viel schneller als viele Erfahrungsberichte hier beschreiben (so ist er halt. Strassenhunde sind öfter so zäh). Seit gestern hat er es wieder bekommen, diesmal scheint es aber weniger stark zu sein (was ich natürlich nicht genau weiß, da ich nicht weiß, ob es jetzt schlimmer oder besser wird). Was mir wichtig ist: 2 Dinge braucht der Hund jetzt (natürlich nach gestrig nächtlichem Tierarzt-Notbesuch): Unsere Geduld und viel Ruhe. Drückt uns die Daumen für gute und schnelle Genesung.

    Emil (Donnerstag, 12 November 2015 19:09)

    Danke für die Informationen. Die Klinik ist bei unserem Goldi identisch.

    Ich hoffe, dass er mit seinen 14 Jahren wieder vollständig genesen wird.

    Sven Daum (Donnerstag, 03 Dezember 2015 00:39)

    Hallo, meine Lucia hat es mit gerade mal 6 Jahren erwischt. Es hatten sich ca. 3 Tage vorher min. 3 Minianfälle von 30 sek. ergeben in denen sie plötzlich aufsprang und durch die Gegend torkelte, aber sie hat sich schnell wieder beruhigen lassen. Ich befürchtete schon, das sich epileptische Anfälle ergeben würden! - Aus dem Schlaf heraus am frühem Morgen hatte sie dann einen Anfall aus dem sie nicht herauskam und das Gleichgewicht nicht mehr halten konnte. Die Augen rotierten wie verrückt, also ab in die Klinik wo sie Infusion bekam und Blutuntersuchungen gemacht wurden. Das Angebot einer MRT-Untersuchung habe ich zum Glück abgelehnt, denn wie beschrieben hat sich mit Infusionen, viel Liebe und Ruhe, bzw. Unterstützung schon am nächsten Tag das Augenzucken beruhigt. Langsam aber stetig ging es auch immer besser mit dem Laufen, so dass sie heute am Ende des 3. Tags schon wieder sehr gut unterwegs ist. Alles wackelt noch, aber nachdem ich schon das Schlimmste befürchtet habe, ist es ein schönes Gefühl zu sehen wie sie sich erholt. Also, am Anfang ist es ganz schlimm, aber ich hoffe für alle, dass sie sich wieder schnell erholen.

    Klaus Polz (Dienstag, 08 Dezember 2015 09:16)

    Danke für den Film. Meine 12 jährige Huskita-Hündin hat es heute morgen erwischt. Ich dachte zunächst an einen Schlaganfall, aber die Tierärztin in der Klinik hat es mir erklärt. Der Film hilft mir jetzt, mich darauf einzustellen, was mich erwartet, wenn sie wieder aus der Klinik kommt.

    Jasmin (Donnerstag, 17 Dezember 2015 01:11)

    Unser Hund ist 14 Jahre alt, hat grauen Star und ist taub. Er hat die beschriebenen Vestibularsymptome. Der Kopf ist schief, er schwankt, frisst nur aus der Hand, trinken geht regelmäßig.

    Donnerstag ist er vom Sofa gefallen, dachten dass er sich nur etwas verstaucht hat. er hat etwas gehumpelt, es ging ihm aber bis Sonntag morgen wieder gut. Er konnte springen, laufen alles kein Problem. Sonntag Abend setzten die oben erwähnten Symptome ein, wir sind Montag zum Tierarzt er bekommt seit dem täglich Vitamin B und ein Schmerzmittel gespritzt. Heute hat er noch Karvisan bekommen. Dem Hund kann sein Geschäft selbstständig verrichten und eine kurze Runde laufen.

    Er sieht etwas aus wie der Hund in dem oberen YouTube Video an Tag 4.

    Roland Wickenkamp (Dienstag, 22 Dezember 2015 18:55)

    Unsere 13-jährige Hündin 'Rukie' hat das Vestibularsyndrom anhaltend seit 3 Tagen. Sie hatte im November schon einmal einen kurzen Anfall, der aber sehr schnell vorüber ging.

    Allerdings blieb sie dabei ruhig und zeigte auch sonst keine Anzeichen von Angst. Sie frisst und trinkt jetzt gut. Wasser lässt sie 4x am Tag und macht auch einmal täglich ein Häufchen. Sie läuft draußen wie drinnen einige Schritte ohne unsere Unterstützung. Wir benutzen draußen wie im Video von Pepsi ein Geschirr und stützen sie, wenn sie torkelt. Wir haben überall im Haus Teppiche ausgelegt, so dass sie guten Halt hat.

    Einen Hund wegen Gleichgewichtsstörungen einschläfern? Niemals. Ich selber leide seit fast 20 Jahren anfallsweise mehrmals jährlich unter solchen Gleichgewichtsstörungen. Nach einigen Tagen/Wochen ist alles vorbei und das Leben hat die gleiche Qualität wie vorher. Sollte einer meiner Hunde jemals solche Symptome entwickeln, würde ich niemals in Erwägung ziehen, den Hund einschläfern zu lassen. Bei mir besteht ein enger Zusammenhang zwischen Gleichgewichtsstörung und dem Kontakt zu Hunden, die mit Spot ons behandelt wurden.

    Monika Thallinger (Sonntag, 03 Januar 2016 16:28)

    Mein Rusty wird 13 und hatte es im September 2014 zum ersten Mal. Es war ein schwerer Verlauf und dauerte Monate bis er sich einigermaßen erholt hatte.

    Leider sind die Gleichgewichtsstörungen nicht vollständig zurückgegangen. Auch die Kopfschiefstellung ist nicht ganz verschwunden. Besonders bei Stress sind beide Symtome da.

    Er hat sehr gute Tage, da läuft und hüpft er durch den Garten und freut sich des Lebens. Aber auch schlechte die mich sehr fordern.

    Mein Rusty ist ein Familienmitglied und mir würde nicht einfallen, nur weil er unbequem ist, ihn einschläfern zu lassen. So lange er keine Schmerzen hat darf er bleiben, egal wie anstrengend es für mich ist.

    Wer ist in der gleichen Lage und kann mir Tipps geben?

    Monika Thallinger (Sonntag, 03 Januar 2016 16:41)

    Den Eintrag von Phönix finde ich gut. Meine 80jährige Mutter hat auch Gleichgewichtsstörungen und kann ohne Hilfsmittel nicht mehr gehen. So eine Behinderung ist zwar nicht schön, aber darum ist das Leben trotzdem schön.

    Und heute habe ich diese Erfahrung machen müssen. kurz vorm gassigang fing der Kopf meines 17jahre alten mischlings wie wild sich zu drehen.ich spürte aber sofort das er versuchte den zustand selbst wieder im griff zu bekommen.also fuhren wir sofort zur Tierklinik und dort sprach man auch nicht gleich das schlimmste aus, sondern wollte uns vermitteln jegliche Geduld zu bewahren und Angst erstmal wegzuschieben was natürlich sich als sehr schwierig erschien.jetzt einige std.später hat es sich ein wenig gebessert.ich fühle mit meinen kleinen und doch grossen Schatz und bin stolz auf diesen tollen Hund, dass er trotz innerlicher unruhe die nerven behält.wenn der Patient das schafft, dann wir ja wohl auch!also räumen wir mal in unsere leben eine grössere Toleranzgrenze ein, die uns vielleicht auch genauso stark macht aber auch zugleich uns vor dumme Fehler bewahrt.ich werd mal sehen ob es ihm besser geht in wenigen std.und vertraue mal dem Gefühl vom Hund was er mir ausserhalb noch vermittelt. Das klappt wenn man eher mit dem Herzen sieht als wie nur mit den Augen. Ich werde mich in den nächsten tagen melden.also bis dann.

    Monika Thallinger (Montag, 18 Januar 2016 02:55)

    Liebe Sherin, das mit Deinem Hund tut mir sehr leid. Ich wünsche Dir und Deinem kleinem Schatz viel Kraft und Geduld. Was Dein Hund jetzt braucht ist viel Zuwendung und Ruhe. Alles Liebe euch Beiden.

    Charlotte Weigelt (Dienstag, 19 Januar 2016)

    Hallo Monika. Ich habe einen 16 Jahre alten Jack Russel der auch Rusty heißt. So ein Zufall. Er hatte kurz vor Weihnachten diese ganzen Symptome wie oben beschrieben. Die Tierärztin hat gleich gesagt das es wieder vorüber geht. Sie hat Recht behalten, aber Rusty ist seitdem nicht mehr der alte. Entweder sind es immer noch Nachwirkungen oder er hat einen Demenzschub erlitten. Oft ist er orientierungslos und findet seinen Weg nicht zurück den er schon ganz viele Male gelaufen ist. Er verhält sich ganz anders als vorher. Viele die ihn sehen haben gleich gesagt, ich soll ihn einschläfern lassen und mir nochmal eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt einholen. Also war ich in der Tierklinik. Der Arzt hat ihn nicht mal untersucht, sondern gleich gesagt, er würde diesen alten Hund einschläfern lassen. Er hätte ja ein schönes langes Leben gehabt und alles weitere würde nur mein Geld kosten. Ich habe es aber nicht übers Herz gebracht und ihn wieder mitgenommen. Es ist wirklich anstrengend an manchen Tagen. Ich bin Berufstätig und meine Mutter hat ihn dann. Er ist teilweise sehr unruhig und läuft hin und her, manchmal zwei Stunden. Aber er frisst und wenn ich komme freut er sich ein Loch in Bauch. Ich könnte ihn nicht einschläfern lassen. Wie jemand oben geschrieben hat, solange er noch frisst und Freude zeigt, bleibt er bei mir. Ich werde mal Coffea D 12 gegen die Unruhe geben. Andere Tipps habe ich leider nicht. Allen wünsche ich eine gute Zeit mit ihren Hunden!

    Monika Thallinger (Dienstag, 19 Januar 2016 22:20)

    Hallo Charlotte, danke für Deine Rückmeldung. Mein Rusty ist ein Jack Russel Mischling und dass ich ihn einschläfern lassen soll höre ich auch immer mal wieder von tierlosen Menschen. Aber so lange er keine Schmerzen hat und sich des Lebends freut, darf er bleiben. Die Meinung dieses Tierarztes, dass Geld ein Kriterium zum Einschläfern ist entsetzt mich. Ich wünsche Dir, Rusty und auch Deiner lieben Mama alles Gute.

    Dietmar König (Donnerstag, 28 Januar 2016 18:06)

    Hallo Frau Doktor mein Hund ist eine Americanische Bulldoge Rüde mit 11 Jahren er war bis vor drei Wochen voll in Ortnung und über Nacht fing er an zu schwanken fiel um stolperte herum war im Kopf aber da frass hat normal Wasser getrunken. Als ich zu meinem Tierarz ging wurde das Syndrom Diagnostiziert, wenn ich aber darüber lese wird da immer beschrieben das noch 2Wochen eine deutliche Besserung eintritt ich behandle meinen Hund seit ca 20 Tagen und es wird nicht besser heute zum Beispiel kann er garn nicht.laufen Mann muss im helfen ich habe das Gefühl es wird schlechter nicht besser er ist aber nach wie am saufen und dessen interessiert und klar im Kopf meine Frage kann es sein das es länger dauert oder muss ich mit schlimmeren rechnen. Bitte helfen Sie mir mit ihrer Meinung meine E Mail Dietmar-Koenig@hotmail.de im Voraus vielen Dank. Telefon 01714958846

    Unsere Vizsla 8 hahre alt hat seit fünf Monaten ständig so ein Vestibularsyndrom ich nenne es immer einen Anfall ist echt schrecklich doch unser Tierarzt sagt das das manche Hunde noch viel schlimmer hätten als unserer. Doch macht mir eins Kopfzerbrechen sie bekommt das regelmäßig alle drei vier Wochen das kann ja auch nicht normal sein ich lese hier immer ein zwei mal im Jahr wer hat so ähnliche Erfahrungen gemacht ?

    Gruß Carola Hauf

    meine 15jährige Hündin hatte letzte Woche auch ihren zweiten Anfall, ca. sechs Wochen nach dem ersten.

    Sie hatte sich vom ersten Mal noch nicht zu 100% erholt, hielt öfter den Kopf schief und stolperte manchmal beim spazieren gehen.

    Diesmal war es immerhin nicht ganz so heftig, auch diese Augenbewegungen fehlten zum Glück.

    Ich fürchte, man kann wohl nicht allzu viel machen, außer evtl. B-Vitamine und Karsivan geben.

    Aber weil meine Kleine keine Schmerzen hat, sich noch immer auf ihr Futter stürzt, gerne rausgeht und durchaus noch Lebensfreude zu haben scheint, werde ich mich auf das Leben mit einem "gehandicapten" Hund einstellen.

    Das heißt, ich will ihr das Leben noch stressfreier als bisher machen, lange Autofahrten vermeiden, Urlaubsreisen sind gestrichen, und was sonst noch zu Aufregung führen könnte. Zum Gassi gehen trägt sie ein stabiles Geschirr mit zwei Bauchgurten für besseren Halt, so kann ich sie besser unterstützen. Über glatte Böden wird sie nun getragen.

    Ich gehe nur relativ kurze Wege mit ihr, so dass ich sie im Notfall zum Haus oder Auto tragen kann, und lasse sie noch öfter in den Garten raus.

    Daheim habe ich eine Art "Laufstall" für sie eingerichtet. Das ist eigentlich ein Welpenauslauf aus Nylongewebe, in dem sie ein gemütliches Nest hat in dem sie auch gerne liegt. Unter der kuscheligen Decke liegen flächendeckend Inkontinenzunterlagen, für den Fall dass sie noch mal ihr Wasser nicht halten kann. So mache ich nicht nur ihr, sondern auch mir das Leben leichter.

    Wir lernen gerade beide, mit dieser Erkrankung umzugehen, bzw. sie zu akzeptieren. Umso schöner, wenn sie sich doch noch komplett regeneriert und es nicht mehr vorkommen sollte. :-)

    JoeS Mama (Freitag, 26 Februar 2016 17:44)

    Mein Hund Joe,Labbi 13 Jahre alt, hatte am 13.2. den ersten Anfall, direkt in die Tierklinik, ging schnell vorbei, dann in der Nacht von Montag auf Dienstag der nächste. Er hielt stundenlang an. Direkt in Tierklinik, 4 Tage Tropf, am dritten Tag war das augenzucken weg. Habe mir direkt eine Weste gekauft, die obendrauf einen Tragegriff hat, Da ist rundum geschützt und ich kann ihn damit gut halten. Das Gewicht ist gleichmäßig verteilt. Jetzt kann man jeden Tag kleine Fortschritte erkennen. man freut sich über alles. Es käme mir nie in den Sinn, mein Baby aufzugeben. Ja, es ist anstregend! Aber solange der Hund Lebenswillen zeigt und eine Lebensqualität hat, lohnt es sich. Ich werde das Video jetzt mal teilen.Wissen schützt bei falschen Diagnosen und Tierärzten die leider keine Ahnung haben. Ich hatte Glück.

    Möchte mich für diesen Film rechtherzlich bedanken ,denn er hat mir die Angst genommen .Unsere Ina 13 1/2 Jack Russel Mix bekam am Samstagmorgen nach dem Spaziergang diese beschriebenen Syntome. Wir sind gleich zum Tierarzt , Heute Montag sieht die Welt schon wieder besser aus ,sie frißt fast selbstständig ,wackelt nicht mehr so stark hin und her und die Augen haben sich auch beruhigt. Hoffe es geht so weiter und sie erholt sich vollkommen !

    carola (Montag, 29 Februar 2016 22:16)

    Guten Abend hier erfahre ich das es vielen Hundehalter so geht wie uns mit Ihrem Liebling dachte nicht das das so verbreitet ist . Wir hatten vorher schon einmal einen Hund einen Dobermann der wurde 13 Jahre alt da war nie so was deshalb waren wir auch echt fertig nach dem ersten Anfall . Unsrer Hündin geht es wieder besser bin froh nur essen will se noch net so hoffe das das wieder kommt . Und hoffe das der nächste Anfall ewig auf sich warten lässt im besten Fall gar nicht mehr kommt .

    Marion u. Achim Müller (Montag, 28 März 2016 16:03)

    Hei. Also uns hat es super geholfen eure Artikel zu lesen. Genau vor 1 Woche hat unser Hund tessi ( geschätzte 13 ) genau diese geschilderten Symptome angezeigt. Röntgenaufnahme, Ultraschall, Blut machten keine Aussage. Dann sahen wir im Internet zufällig den Artikel über "vestibula " . Da passte dann alles. Beim nächsten Mal beim doc war dann auch schnell alles klar . Bekommt jetzt Vitamin B u.das Medikament karvisan für bessere Durchblutung. Donnerstag wieder zum doc. Inzwischen kann sie wieder ganz gut gehen . Heute morgen die 1.etwas größere runde. Toll! ! ! ! Heute mittag auch. Nur Pippi machen wie ein Junge klappt noch nicht, aber schließlich ist sie auch ein Mädel. Plötzliche Bewegungen bringen sie auch noch ins schwanken . Was sie u.auch wir noch vermissen, es klappt noch nicht wieder mit Couch und Bett. Aber da wird mein wohl was bauen, da muss halt der BauMarkt endlich öffnen. Jedenfalls sind wir froh das es schon mal soweit ist. Vor allem bin ich auch froh eure Artikel gelesen zu haben. Wollte ich erst gar nicht machen. Wollte mich nicht verrückt machen. Deshalb habe ich jetzt auch geschrieben, um so auch anderen Mut zu machen. Es grüßen Achim, marion u.natürlich tessi

    Achim u. Marion Mueller (Freitag, 01 April 2016 14:26)

    Hallo nochmals. Waren gestern nochmals beim doc. Die ersten Anzeichen kamen bei ihr ja so knapp vor 2 Wochen. Heute sieht man noch eine etwas schiefe Kopfhaltung u.wenn sie zu schnell gehen will, kippt sie noch zur Seite. Ebenso plötzliche Drehungen klappen nicht . Kann sein, das sie damit jetzt leben muß. Da sie sonst aber an allem wieder Interesse zeigt ( schnüffeln, spazieren gehen, vor allem auch fressen, ) ist sie für uns wieder die alte . Ach so, das Medikament karvisan zur Durchblutung halten wir natürlich bei. So wollen wir hoffen sie noch lange bei uns zu haben. Alles Gute für euch die auch betroffen seit. Die 3 Müllers

    Siggi Marbaise (Mittwoch, 13 April 2016 21:30)

    Unsere super aktive Hündin Lucky 16 Jahre alt, hat sich am 18.03.2016 plötzlich Abends nicht mehr auf den Beinen halten können.Beim schütteln mit dem Kopf kippte sie sofort um,der Kopf stand schief, es war ein Trauerspiel. War am Tag vorher noch 2,5 Std mit ihr und unserem 5 Jährigen Bruce auf Tour, alles wie immer. Man kann sich vorstellen wie es der armen Maus ergangen ist, ihre Augen gingen ganz schnell von rechts nach links, sie wollte trinken und schaffte es nicht bis zum Napf, haben ihr Wasser und Fressen hingehalten das sie dankbar annahm. Sie hat sehr viel getrunken und gegessen, erbrochen hat sie sich Gott sei Dank nicht. Samstag Morgen habe ich gedacht es geht zu Ende mit Ihr, habe sie geschnappt und bin unter Tränen zum Doc, er wollte mir keine Diagnose nennen und meinte es sei etwas neurologisches, ich wollte es genauer wissen, und er hat gesagt es könnte ein Schlaganfall sein, da ich schon meine Jessy ( 16 Jahre) an einem Schlaganfall verloren habe, dachte ich sofort oh je jetzt muss sie eingeschläfert werden, aber der Doc sagte Nein, wir versuchen erstmal mit einer Spritze und Blutverdünner. Wir haben dann gegoogelt und kamen auf das Vestibularsyndrom,Montag sollte ich wiederkommen. Lucky ging es schon viel besser, sie konnte vom Auto bis zur Praxis ganz langsam gehen, habe sie am Geschirr geführt so konnte sie nicht umkippen. Der Doc hat ihr noch Tabletten zur Blutverdünnung mitgegeben, die bekommt sie einmal am Tag. Wir sind dann Donnerstag zur Nordsee gefahren und mit jedem Tag ging es unserer Maus besser. Wir haben ihr extrem viel Ruhe zukommen lassen, viel Geborgenheit und Sicherheit. Die Treppe läuft sie nur rauf , runter tragen wir sie, Sturzgefahr, Heute 3,5 Wochen nach dem Anfall ist sie fast wieder genesen. Sie jagd wieder mit Bruce rum, Spaziergänge 1 Std geht auch wieder. Ich hoffe sie bleibt uns noch ein paar Jahre erhalten. Siggi & Stefan & 8 Pfoten

    Daniel Theiler (Donnerstag, 14 April 2016 08:14)

    mein kleiner Schatz ONYX (14-jähriger Powder-Puff) hat wohl in der Nacht vom letzten Donnerstag auf Freitag dieses Schicksal ereilt. Bin dann am Freitag auch in die Klinik gefahren. Untersuche wie oben beschrieben wurden gemacht. Tropf bis Samstag-Mittag. Da war dann eine kurze Besserung zu sehen. Seit Sonntagmittag jedoch liegt er nur noch herum, Muss ihn füttern und tränken. Aufstehen geht leider noch gar nicht, da sein Kopf nach unten hängt und er

    immer wieder hinfällt.

    Gebe ihm seit zwei Tagen jetzt Kamillen-Fenchel-Tee und Vitamin-B-Komplexe.

    Wer hat noch einen guten Rat für mich ?

    Danke für Eure Unterstützung. Onyx und Dani

    Daniel Theiler (Donnerstag, 14 April 2016 08:15)

    Bin etwas durcheinander:

    Eure Tipps bitte an

    Meiner zeigt seit 3 Tagen keine Besserung

    Susi Sorglos (Mittwoch, 04 Mai 2016 22:20)

    Hallo, mein Tierarzt ist noch vom alten Schlag und hat vielleicht noch nie was vom Vestibulärsyndrom gehört. Meine Hündin bekam vor 3 Tagen auch die Gleichgewichtsprobleme, sie ist fast 15 Jahre alt. Er sprach von einem Schlaganfall oder einer Mittelohrentzündung.

    Er hat ihr Tabletten mitgegeben, Phenylbutazon und Prednisolon. Ist es okay, ihr die zu geben oder kann ihr das schaden?

    Sabina Boucher (Montag, 09 Mai 2016 14:40)

    Meine Schäferhündin hatte mittlerweile 3 Anfälle.

    Sie bekommt Karsivan ( 2 mal täglich morgens und abends), ebenso Vitamin B Tabletten.

    Auf Verdacht auch noch Enadog (blutdrucksenkend, Entlastung des Herzmuskels). Dies sollte aber auf jeden Fall mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

    Wichtig ist auf jeden Fall, dass man das Krankheitsbild genau bestimmt ( plötzlich auftretender

    Schwindel, torkelnder Gang, desorientiert, Augenflimmern. um nur einige Symptome zu nennen).

    Man braucht viel Geduld und das Tier vor allem Ruhe und Fürsorge.

    Stress unbedingt vermeiden. und das nach Möglichkeit bei einem alten Hund für den Rest seiner Tage.

    Aber die Mühe lohnt sich.

    Hallo alle zusammen

    Meine Mischlingshündin Bessy hat seid gestern Nachmittag die Symptome

    Wir dachten dann auch an einen Schlaganfall

    Sind dann schnell zum Tierarzt gefahren

    Er hat dann auch die Diagnose Vestibulares Syndrom festgestellt

    Hatte ihm noch gesagt das sie andauernd mit den Augen flackerte

    Was sein Verdacht bestätigt hatte

    Sie bekam Cortison und Antibiotika

    Um eine eventuelle Entzündung entgegen zu wirken

    Heute morgen geht es ihr nicht so gut und sie will nicht fressen

    Treppen geht sie nicht runter aber rauf

    Muss heute Nachmittag noch mal zum TA

    Man Sitz nur hilflos neben dran und kann im Grunde nichts machen

    meine Schäferhund-Mischlingshündin hatte im Dezember 2015 den ersten, schweren Anfall. Klinik, Infusionen, Karsivan etc. Zu Hause ging es ihr dann innerhalb einer Woche verhältnismäßig gut. Der Kopf blieb auch nach 4 wochen noch schief aber ihr Gang war fast gerade aus. Jetzt, vor vier Wochen hatte sie den 2. Anfall. Nicht gar so schlimm wie der 1. aber obwohl es schon vier Wochen her ist, geht es ihr nicht wirklich besser. Manchmal kann sie kurze Stücke geradeaus laufen und an manchen Tagen gehen noch nicht mal 5 meter ohne Wanken. Sie bekommt weiterhin Karsivan. Der Kopf hängt schief, sie ist stellenweise desorientiert und ich habe manchmal das Gefühl, sie sieht mich nicht richtig. Der TA hat die Augen untersucht. Alles ok. Sie schnüffelt an einer Ecke und läuft dann den eben gegangenen Weg wieder zurück. Leckerlis, die auf dem Boden liegen, findet sie eher per Zufall als gezielt danach zu lecken. Bin total am Ende. Beim ersten aber schwereren Anfall war sie viel schneller wieder genesen als jetzt beim zweiten schwacheren Anfall. Ihr könnt mich bestimmt verstehen und wisst, wie sehr man als Halter mitleidet. Würde am liebsten nur noch bei ihr sein. Habe alles weggeräumt, wo sie gegenlaufen könnte, Erleichterungen wo es möglich ist aber es wird und wird nicht besser. Überall liest man, nach 2-3 Wochen nur noch Kopfschiefhaltung. Hat jemand auch nach über 4 Wochen kaum Besserungen? Hab grad das Gefühl, den einzigen Hund zu haben bei dem die Genesung so lange dauert.

    Brigitte burscheid nrw (Mittwoch, 18 Mai 2016 08:17)

    Meine Hündin Luna hat dieses Syndrom zum 2. Mal.diesmal hechelt sie viel ist unruhig und bekommt Herzrasen.der Anfall ist nicht so stark wie beim 1.mal aber die Genesung dauert länger.Ich hoffe sie erholt sich wieder,dass Augenflackern kommt und geht . Es tut weh seinen Hund so zu sehen und man fühlt sich hilflos.sie ist gerade 14.jahre alt geworden. Ich wünsche allen eine gute Besserung und vie Kraft und Geduld.

    Unsere 16jährige Hündin hatte vor zwei Wochen den ersten Anfall. Der hat sich über Nacht völlig aufgelöst. Wir dachten sie hätte sich an dem Tag überanstrengt. Es war sehr heiß draußen und das verträgt sie schlecht. Dann vor vier Tagen fiel sie plötzlich um und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Nahm man sie hoch schwenktender Kopf und die Augen hin und her als befände sie sich auf hoher See. Armer Schatz! Beim TA dann das volle Programm: Cortison, Infusion und was gegen die schreckliche Übelkeit. Am nächsten Morgen kann sie aufstehen und auch wackelig loslaufen. Leider frißt sie nichts und heute am 4. Tag trinkt sie auch nichts mehr.

    Wir sind untröstlich. Können diesen lieben Gefährten nicht leiden sehen.

    Morgen wollen wir es entscheiden ob wir sie gehen lassen. Wir sind unendlich traurig .

    Ich bins noch mal. Schrieb gestern! Unsere Daphne darf leben. Gestern Nachmittag stand sie plötzlich auf und fraß etwas von dem gebratenen Hühnchen. Auch Wasser hat sie drei Mal getrunken! Wir sind so froh. Auch der Schwindel ist fast ganz zurückgegangen. Wollte gestern zu Ihrer Lieblingspipiwiese gehen, zwar langsam aber sichtbar stolz das sie das geschafft hat.

    Auch wenn sie noch nicht über den Berg ist, dafür frisst sie zu wenig und ist ziemlich schlapp, so soll mein Beitrag allen Lieblingsbesitzern mit dem Vestibural Syndrom Hoffnung geben.

    Gebt nicht zu schnell auf. Es kann sich schnell wieder alles zum Guten wenden und der treue Freund bleibt uns hoffentlich noch lange erhalten.

    Anne (Samstag, 11 Juni 2016 20:18)

    Möchte noch einmal meine Erfahrungen weitergeben. Daphne hat sich in 3 Wochen fast vollständig erholt. Es kommt uns vor wie ein Wunder.

    Nie hätten wir das in der ersten Woche zu hoffen gewagt. War natürlich ziemlich zeitaufwendig den alten Hund zu pflegen. Alleine könnten wir sie nicht lassen. Hab manchmal 3 mal täglich neues leckeres Diätfutter gekocht in der Hoffnung sie frißt es. Ganz langsam kam der Appetit wieder. Auch das raustragen war nicht ohne. 13 kg kann man tragen, aber nach Tagen merkt man das doch im Kreuz. Alles vergessen! Sie frißt jetzt nicht nur gekochtes Essen sondern auch wieder gerne ihr spezielles Diät Trockenfutter, läuft schnell und gerne und wir sind alle froh das sie noch bei uns ist. Auch Lotte, das ist unsere Katze, ist sichtlich erleichtert. Sie geht nämlich immer mit Gassi und das hat sie sehr vermisst.

    Guten Tag ich möchte mich mal wieder zu Wort melden unsere Viszla Hündin Akira hatte ja alle drei vier Wochen so einen Vestibularsyndrom Anfall sie bekommt jetzt Täglich 2 mal 1 Tablette Karvisan und sie hatte seit fünf Monaten keinen Anfall mehr da sind wir froh und hoffen das das so bleibt .

    Susanne Pusch (Freitag, 17 Juni 2016 16:22)

    Unsere 14 Jahre alte Lucy leidet seit dem 13.06.16 am Vestibulärsydrom. Das Augenzucken ist vorbei, und sie versucht mit unserer Hilfe (Geschirr) kleine Gänge zu machen. Leider hat sie immer noch keinen Appetit und hat seit Montag (13.06.) kaum etwas gefressen. Wir füttern mit der Hand und bieten ihr ihre Lieblingsleckerlies an. So gut wie ohne Erfolg. Was kann man machen?

    Verliert den Mut nicht und behaltet die Ruhe! Meine 16-jährige Hündin hatte am letzten Sonntag einen schlimmen Anfall. Mittlerweile ihr vierter. Diesmal war's besonders schlimm. Die Augen bewegten sich unkontrolliert nach oben und sie ist immer wieder umgefallen. Sie war natürlich schlimm panisch dabei.

    Und was soll ich sagen, nach nun 7 Tagen geht sie wieder mit mir an der Leine spazieren, hat einen kleinen Drift nach rechts aber sie ist zurück im Leben. Nach drei Tagen hörten die Augenbewegungen langsam auf und von dem Moment an, ging's deutlich bergauf.

    Mein Tierarzt meinte, bei ihm sei noch kein Hund am Vestibular Syndrom gestorben.

    Micky 15 Jahre Scherpenseel (Dienstag, 28 Juni 2016 13:45)

    Es fängt wieder an wie vor 13 Monate. Nun ist Micky 15J. und 3 Monate.

    Vor 2 Wochen konnte er nicht mehr laufen oder stehen. Bandscheibenvorfall.

    1 Woche später Darmentzündung . Nun ein riesen Wunder ist geschehen, er kann nach einer Behandlung der Bandscheibe Dr. Neumann Aachen wieder stehen und langsam gehe.

    Doch er bekommt erneut dieses Syndrom noch dabei. Er will aber laufen und wedelt mit seiner Rute. Er ißt und trinkt. Ich bin mir sicher wenn er das wieder wegbekommt wird er wieder gesund.

    Hallo, meine Galgo Espanol Hündin (15 Jahre) bekam gestern diesen Anfall, beim Spaziergang torkelte sie nur noch. Ich fuhr auch sofort mit ihr zum Tierarzt, die erste Arztin schien komplett überfordert und die zweite teilte mir das mit Vestibulär Syndrom mit. Zuhause habe ich dann noch eine Freundin angerufen, welche auch Tierärztin ist und diese hat mich beruhigt. Heute Nacht hat sie fest geschlafen, aber sie will nicht fressen und trinken, habe sie gerade mit einer Päppelspritze gefüttert und getränkt, sie ist aber furchtbar wackelig. Heute Nacht habe ich ihr eine Windelhose angezogen. Das war auch gut. Sie verrichtet aber das Geschäft im Garten, wenn man sie hält.. Dank Eurer vielen Einträge bin ich optimistisch, sie möchte aufs Sofa und gestern Abend wollte sie unbedingt mit ins Schlafzimmer. Vielen Dank für den Erfahrungsaustausch

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 30 Juni 2016 09:40)

    wenn der Hund nicht selber fressen mag, dann ist der häufigste Grund dafür die Übelkeit. Daher sollte man unbedingt mit entsprechenden Medikamenten dagegen vorgehen.

    Jeder dem schon schwindelig war weiß, dass es einem ziemlich überl sein kann. Bei den Hunden mit Vestibulärsyndrom ist das nichts anderes.

    Hallo,meinem Hund Murphy 4 Jahre alt ( Labrador)ist es vor zwei Tagen genauso ergangen. Genau die gleichen Symptome wie eure Hunde. Bin nach dem Anfall der ca eine halbe Std. dauerte gleich zum Tierarzt.Er hat dann auch alles gemacht um eine andere Krankheit auszuschließen.Mein Hund hat sich aber nach 2 Tagen wieder erholt.Bekommt jetzt auch ein Durchblutungsförderndes Medikament fürs Gehirn.Dieser Bericht und das video hat mir sehr geholfen.Auch die Berichte der einzelnen.Nun kann ich beim nächsten Mal , hoffe ich etwas ruhiger sein.Hoffentlich gibt es kein nächstes mal mehr.Wünsche allen viel Glück

    Micky aus Scherpenseel (Freitag, 01 Juli 2016 09:45)

    Schlaf schön mein lieber Freund,

    Vielen Dank für 15 Jahre .

    Am 1.7.2016 ist unser toller Junge erlöst worden.

    Hallo Micky! Das tut mir aber leid,da er ja doch noch gekämpft hat. Aber ich denke er hatte schöne Jahre bei euch. Und 15 Jahre ist ja super.Lieber Gruß und auch eine Träne Patricia mit Labbi Murphy

    Sorry Micky war ja der Name deines Hundes.Aber ich denke du hast es verstanden

    Hallo, meine fast vierzehn jährige Labrador-Hündin hat vor 9 Wochen das Westibular-Syndrom diagnostiziert bekommen und sich nach wenigen Tagen und bisschen Schwanken sehr gut erholt gehabt. Vorgestern kam es leidr wieder und diesmal war es heftiger. Sie hat gespeichelt, die augen verdreht, ist ständig umgefallen etc. In der Tierklinik hat sie über Nacht Imphusion bekommen und seit gestern pflege ich sie auf eigenen Wunsch zuhause. Sie schläft sehr viel, ist sehr instabiel auf den Beinchen und bekommt ihr Futter im Bettchen. Die Tierärztin in der Klinik hat ihr aber keine durchblutungsfördernden Medikamente aufgeschrieben, sondern lediglich etwas gegen Übelkeit. Sollte ich evtl. zum Haustierarzt gehen und danach fragen? Sie kann wie gesagt kaum laufen, aber ansonsten scheint sie zufrieden zu sein. Ich habe leider auch in der wohnung überall Laminat-Boden, was das Rutschen noch schlimmer macht. Sie traut sich also kaum noch zu gehen. Ich helfe ihr natürlich mit dem Brustgeschirr und Draußen mag sie auch nicht laufen, lediglich zur Wiese im Hof. Hat jemand evtl. einen Tipp, wo ich und welche Antirutschmatten für Laminatboden bekommen könnte, um es ihr zu ermöglichen wieder etwas sicherer auf den Beinchen sein zu können? Ich bin für jeden Tipp dankbar und sende liebe Grüße,

    Hallo Rose!Erstmal tut es mir leid das es dein Hund auch bekommen hat.es ist ja schon etwas erschreckend wie oft es doch vorkommt.Zu den Antirutschmatten kann ich dir empfehlen mal bei Amazone zu schauen, die haben das bestimmt. Wegen dem Durchblutungsfördernden Medikament würde ich mal bei deinem Tierarzt anfragen und die Situation schildern.Oder gleich einen Termin machen.Mein Labbi hat es bekommen.Gruss Patricia

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 02 Juli 2016 10:46)

    Also die durchblutungsfördernden Mittel sind kein Muss und mann kann auch nicht wirklich sagen, ob sie die Situation des Verstibularsyndroms verbessern, aber man kann damit bei jedem alten Hund gute Unterstützung liefern. Also einfach den Kollegen drauf ansprechen.

    Was das Rutschen angeht, kann man sich z.B. mit den Toe Grips gut behelfen. Die gibt es bei uns in unserem Shop www.rehashop4animals.de

    Oder aber mit Stoppersocken für Kinder.

    Unsere Hündin (12 Jahre) hatte vor 6 Tagen so einen Anfall,der Horror es ging nichts mehr. Joy konnte nicht aufstehen,fiel sofort um,Kopf total schief und die Augen flackerten wie irre. Unser Tierarzt meinte es wäre ein Schlaganfall aber wenn ich das hier so lese scheint es ja keiner gewesen zu sein. zum Glück!

    Alles Liebe und viel Kraft an die, deren Fellnasen auf dem Weg der Besserung sind.

    Unser Schäferhund (12 Jahre) hat es leider nicht geschafft.

    Am Montag fing er plötzlich an sich im Kreis zu drehen, stark zu hecheln und fiel dann, nachdem er wie aufgelöst im Garten umhergelaufen ist ständig um. Wir ab zum Tierarzt. Dort fiel uns auf, das sich seine Augen wie verrückt auf und ab bewegt haben.

    TA hat schnell die Diagnose Vestibular-Syndrom gestellt. Nach 2 Tagen Infusion und allerei anderen Spritzen, hatte sich zwar das Augenzucken gebessert, aber er konnte sich überhaupt nicht aufrichten. Man hat ihn mehr durch die Praxis gezogen, als man ihn zu uns gebracht hat, als das er sich auf seinen Pfoten gehalten hat.

    Muss dazu sagen , er hatte Spondylose und einen verhärteten Gracillis - Muskel. Auf Grund dessen hatte die Muskulatur schon extrem abgebaut. Eine weitere Woche im Liegen hätte ihn noch mehr geschwächt. Als ich meinen Hund gesehen habe war mir klar was zu tun ist. Hier ging es nicht darum, sich für irgendeiner schweren Aufgabe zu drücken ( wie bringt man einen 40 KG Hund der nicht laufen kann vor die Tür zum Pinkeln ? ) sondern um das Wohl meines heißgeliebten Freundes. Mache mir natürlich Gedanken, ob die Entscheidung zu früh war, aber ein Blick in seine Augen hat mir den richtigen Weg gezeigt.

    Also hört auch auf eure pelzigen Kumpels. Sie wissen am Besten was die richtige Entscheidung ist.

    Unsere 12 Jahre alte Labradorhündin hat seit zwei Tagen einen leichten Kopfschiefstand und reagiert stark verzögert. Außerdem macht sie nach dem Schnüffeln und immer wenn sie links abbiegen sollte einen Rechtskreis. Ihre Augen wirken ausdruckslos ud sie reagiert z.B. auf das Angebot der geliebten Leckerchen fast gar nicht. Auch beim Aufstehen hat sie gewisse Probleme, da sie immer wieder nach rechts abdrehen muss. Auch dreht sie den Kopf nicht nach links und wirkt bei Ansprache nahezu apathisch.

    Was wäre hier die richtige Therapie um schnellstmöglich eine Besserung des drzeitigen Zustandes zu erreichen. Handelt es sich hier überhaupt um ein vestibulares Syndrom? Wie lässt sich der derzeitige Zustand genau diagnostizieren?

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 11 Juli 2016 09:49)

    Bei dieser Symptomatik ist es nicht eindeutig und das sollte alsbald am besten von einem neurologisch versierten Kollegen abgeklärt werden.

    Es kommen verschiedene Differentialdiagnosen in Betracht, besonders da hier das relativ charakteristische Augenflackern (Nystagmus) zu fehlen scheint.

    Prozesse in Kopf, Halswirbelsäule oder aber auch im Mittelohres sindabzuklären.

    Hallo, wir sind gerade im Kroatien Urlaub und seit heute Mittag hat meine 15 Jahre alte Hündin die Genannten Symptome. sie kann nicht gehen. fällt um. schüttelt den Kopf und die Augen gehen schnell von links nach rechts. Wir waren hier beim Tierarzt und sie hat einen Vitamincoktail sowie eine Infusion gespritzt bekommen. Zum Gassi gehen trage ich sie raus. Ich muss sie festhalten, sonst fällt sie um. Das Urinieren klappt. Das Koten nicht. Heute Vormittag könnte sie es noch selbstständig. Jetzt habe ich Sorge, dass sie das auch mit Festhalten nicht hinbekommt. Was kann ich machen? Wann wird Nichtkoten problematisch? Danke für die ausführliche Erklärung der Erkrankung, ich habe heute schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Jetzt habe ich Hoffnung.

    Idiomatisches Vestibularsyndrom unser Hund hat in der höhe des Gleichgewichtsorgans ein Fettknoten sitze kann dieser der Auslöser einer solchen Erkrankung sein ?

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Freitag, 22 Juli 2016 12:39)

    @Matthias: Da ich annehme, dass das Lipom (wurde es histo-pathologisch untersucht?) äußerlich sichtbar ist, kann es keinen Zusammenhang geben.

    Wie auf der Abbildung erkennbar ist das Gleichgewichtsorgan komplett vom Schädelknochen umgeben.

    Vielen Dank für die vielen nützlichen Kommentare hier und das Video! Meine Schäferhündin hat Donnerstag plötzlich diesen Anfall bekommen, konnte sich gar nicht mehr auf den Beinen halten und hat sich dreimal erbrochen. Ich bin direkt in die Tierklinik gefahren, wo sofort das Vestibulär Syndrom festgestellt wurde, vorsichtshalber aber auch die Ohren und Blut untersucht wurden. Sie ist jetzt 2 Tage am Tropf und man merkt eine kleine Besserung. Sie hat sich beruhigt, speichelt nicht mehr so stark und kann schon 1 Minute lang stehen. Ich hoffe, ich kann sie Montag früh wieder mitnehmen. Wie auch hier mehrmals beschrieben, sind die ersten 3 Tage die schlimmsten. Ich leide furchtbar mit meiner Hündin, bin mir aber sicher, dass wir beide stark genug sind, dass alles wieder in Ordnung kommt. Eure zahlreichen Erfahrungen haben mich auch beruhigt. Liebe Grüße und alles Gute für Eure Hunde!

    Barbara (Donnerstag, 28 Juli 2016 14:31)

    Ich bin es nochmal. Ich konnte meine Hündin nach 4 Tagen Klinik und Tropf mit nach Hause nehmen. Heute, nach 1 Woche, sieht sie schon ganz gut aus, das Augenflackern ist weg, sie speichelt nicht mehr, torkelt noch sehr stark, trinkt, aber leider frisst sie nichts seit 1 Woche. Könnte mir bitte jemand sagen, wie lange ein Hund ohne Essen auskommen kann? Oder was man machen könnte, damit sie frisst? Ich habe Hünchenfleisch gemacht, aber nichts zu machen.

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 28 Juli 2016 19:10)

    Die Frage ist erstmal, ob der Hund Appetit hat oder ob er sich angewidert vom Futter wegdreht.

    Durch die Beteiligung des Gleichgewichtsorganes ist den Hunden übel. Diese Übelkeit kann man medikamentös behandeln.

    Frisst der Hund nicht selbsttätig, so muss man ihn notfalls zwangsernähren. Dazu gibt es entsprechende Futtermittel oder Pasten, die sehr energiereich sind.

    Vielen Dank für die Antwort. Meine Hündin hat sich immer angewidert weggedreht, wenn ich mit Hünchenfleisch kam. Tabletten gegen Übelkeit hat sie auch nicht genommen. Ich hab versucht, sie ihr zwangsweise einzugeben, aber sie hat sich vehement gewehrt. Ich war schon drauf und dran zu Ihnen zu kommen zwecks Zwangsernährung, da habe ich nach stundenlangem Suchen im Internet einen Tipp eines Hundehalters mit gleichem Problem gefunden: gebratenes Rindergehacktes! Hat tatsächlich geklappt, meine Hündin hat erst nur ganz wenig gegessen, später dann noch etwas mehr. Und für mich am wichtigsten, sie hat endlich auch die Tabletten gegen Übelkeit und zur Kreislaufstabilisierung (Karvisan, wird im Internet von vielen mit gleichem Problem empfohlen) unter dem Rindgehacktem gemengt mit gegessen.

    Hallo. Gibt es hier jemanden dem auch gesagt wurde dass beim Vestibularsyndrom ein Leben lang Cortison gegeben werden müsste? Zwar nur 5mg aber der Hund wird immer dicker und zeigt viele der Nebenwirkungen. Ich gebe auch karsivan. Der Hund hat seit anderthalb Jahren immernoch einen schrägen Kopf und nun gerade wieder einen Anfall gehabt der mit Cortison behandelt wurde. Ich war bei so vielen Ärzten seitdem dass ich nun völlig ratlos bin. Mein ursprünglicher Arzt hatte ihr nen Zahn ziehen wollen der völlig gesund ist (laut mehrerer anderer Tierärzte ) und sagte dass das Cortison für immer bleiben müsste.Nun habe ich kein Vertrauen mehr. Zudem ist mein Hund alt und hätte gut an der OP sterben können da es sich um einen schwer zu entfernenden Backenzahn handelt. Ich möchte das Cortison nun ausschleichen das sie seit anderthalb Jahren bekommt. Sie hat ne spritze zum ausschleichen bekommen aber mir ist das nun ein Rätsel ob das nach anderthalb Jahren nicht ein bisschen schnell dann geht weil der Körper ja mit der Produktion erst wieder anfangen muss. Hat jemand Erfahrungen? Danke

    Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 25 August 2016 12:56)

    Es gibt keine Belege dafür, dass Cortison das geriatrische Vestibularsyndrom verbessert. Und schon gar nicht lebenslang.

    Es gibt überhaupt kein Medikament für das Vestibularsyndrom.

    Karsivan/Vitofyllin ist einfach beim alten Hund zu Verbesserung der peripheren Durchblutung gut und bietet sicher auch eine Unterstützung im Gleichgewichtsorgan. Daher würde ich es auch geben. Alles andere dient nur jeweils der Bekämpfung akuter Symptome wie z.B. Übelkeit.

    Das Cortison sollte abgesetzt werden (über mehrere Tage ausschleichen, sprich Dosis halbieren für 3 Tag, dann wieder halbieren für 3 Tage usw.).

    Hallo, ich hatte einen über 13 jährigen Schäferhund, der auch das Vestibularsyndrom hatte. Wir haben ihn auf Rat unserer Tierärztin mit cerebrum compositum behandelt. Beim erstem Mal war er innerhalb von 14 Tagen wieder völlig normal. Nach dem zweiten Anfall haben wir das durchgängig gegeben. Er hatte keinen dritten Anfall mehr und ist voller Lebensfreude fast 15 geworden. Eine Bekannte von mir hat einen 11jährigen Schäferhund, den es im Juli getroffen hat. Sie war Ende Juli ganz verzweifelt, weil ihr zwei Tierärzte nicht weiterhelfen konnten. Seit dem 21.08. gibt sie ihm täglich jeweil eine Ampulle oral. Heute schrieb sie mir, dass die Kopf- und Ohrhaltung fast normal und der alte Zappelhans wieder da sind. Vielleicht macht euch das Mut. Kein Hund muss wegen des Vestibularsyndroms eingeschläfert werden.

    Nicole Diane Kolagasi (Sonntag, 04 September 2016 15:23)

    Meine Labrador Hündin , inzwischen knapp 14 Jahre alt , hatte vor einem Jahr dieses Vestibularsyndrom- was zuerst auch von mehreren Tierärzten diagnostiziert , bei der anschließenden Therapie von eben diesen Tierärzten dann aber nur noch als Schlaganfall betitelt wurde.

    So wurde mir zum Beispiel auf mein wiederholtes Nachfragen , wie lange ich das Cortison denn noch verabreichen sollte gesagt " Einfach weitergeben ".

    Auf keinen Fall!

    Heute hat die Hündin immer noch eine Kopf -/ Körperschiefhaltung , knickt mit den Hinterbeinen stark ein - Spaziergänge sind nicht mehr möglich.

    Ich gebe ihr zwar noch das Vitofyllin , alleine schon wegen ihres Alters , was aber bisher immer deutliche Verbesserung des Allgemeinzustands zeigte , lässt allmählich in der Wirkung nach.

    Eigentlich kann sie nur noch fressen .

    Ein Labrador sprüht bis zum Tod vor Lebensfreude , die sehe ich nicht mehr.

    Was ein Hundehalter hier schon schreibt : die Tiere zeigen uns irgendwann , wenn sie nicht mehr können.

    Dr. Bettina Reuter (Montag, 05 September 2016 13:20)

    Bitte beachten Sie, dass es hier in diesem Blogartikel ausschließlich um das idiopathische Vestibularsyndrom geht! Sprich es gibt keine bekannte Ursache für die auftretende Symptomatik.

    Es gibt auch ein zentrales Vestibularsyndrom, welches aber eine ganz andere Grundlagen und dementsprechend auch einen anderen Diagnostik- und Therapieansatz hat.

    Ebenso müssen alle Ohrerkrankungen wie Otitis media oder interna ausgeschlossen sein.

    Liegen entzündliche Veränderungen am Ohr vor, so ist die Symptomatik darauf zurückzuführen und es muss diese jeweilige Erkrankung auch behandelt werden. In diesem Falle liegt ebenfalls KEIN idiopathische Vestibularsyndrom vor!

    Nicole Diane Kolagasi (Montag, 05 September 2016 14:06)

    Da der Hund aber lebenslang immer wieder unter anhaltenden Ohrproblemen leidet , war nicht klar ,ob die Symptome dieses Anfalls überhaupt darauf zurückzuführen sind.

    Viel eher war es so , dass einmal wieder ein Ohrproblem bestand und parallel diese Symptome auftraten.

    Marion (Freitag, 09 September 2016 19:41)

    ich habe eine 16-Jahre alte shibainu-Hündin Kira, die im Mai 16 erstmals die Symptome des Vestibular-Syndroms zeigte. Sie konnte sich plötzlich nicht mehr auf den Beinen halten, hielt den Kopf schief und der Speichelfluss war sehr stark. Nach 10 Minuten war alles vorbei und meine Vermutung war erst, dass sie Gift aufgenommen hatte. 2 Monate später das gleiche. Beide Vorfälle ereigneten sich , weil wir an Orten waren, die der Hund nicht kannte. Kira hört nichts mehr und ist daher extrem angespannt in fremder Umgebung. Letzte Woche und heute trat das Symptom zuhause auch auf und ich glaube es liegt auch an der momentanen Hitze.

    Wir versuchen nun jeglichen Stress zu vermeiden und lassen sie in ihrer gewohnten Umgebung.Sie beruhigt sich am schnellsten, wenn wir ihr Schwanken gar nicht beachten und sie in Ruhe lassen. Wie viele von euch schreiben, kann ich auch nur sagen, dass es den Hund selber gar nicht so sehr stört.Kira bekommt Karsivan und ist seitdem generell etwas fitter. Ob das Syndrom dadurch gelindert wird, kann ich nicht sagen. Kira hatte auch schon seit den ersten Lebensjahren immer Probleme mit den Ohren (Schütteln und Schiefhalten des Kopfes).

    Ich hoffe nur, dass es nicht zu stunden-oder tagelangen Anfällen kommt.

    Armin (Donnerstag, 29 September 2016 02:35)

    Mein 13-jähriger Rüde WInni hat das Syndrom heuer zum 2. Mal. Untersuchung der Ohren beim Tierarzt war ohne Befund - es dürfte also tatsächlich das idiopathische Vestibulärsyndrom sein.

    Meine 14 jährige Hündin zeigte heute beim Gassigehen zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen Teil der oben beschriebenen Symptome. Sie torkelte und schwankte von einer Seite zur anderen, lief aber wie eine Maschine weiter und schien es gar nicht zu merken, dass sie kurz vorm Umkippen war. Ich habe sie sitzen lassen, wie vor einer Woche auch und sie gestreichelt. Nach einer Minute stand sie wieder auf und lief ganz normal weiter. Seit längerem schon passiert es immer wieder, dass sie begeistert auf ihr Futter wartet und dann frustriert vom Napf abdreht. Von Hand gefüttert frisst sie ohne Probleme, es liegt also nicht am Angebot. Auch hält sie phasenweise den Kopf schief und schüttel ihn dann oft. Die Ohren sind aber gesund.

    In der Krankheitsbeschreibung oben steht, dass manche Inkontinenzmedikamente Rezidive fördern können. Welche Medikamente das sind, steht leider nicht dabei. Mein Hündin bekommt seit Mai Caniphedrin, kann es sein, dass das die Anfälle fördert?

    Dr. Bettina Reuter (Freitag, 07 Oktober 2016 18:50)

    Ob es sich dabei wirklich um ein Vestibularsyndrom handelt ist fraglich und sollte tierärztlich abgeklärt werden. Normalerweise dauert dieser Zustand nicht nur wenige Minuten.

    Das könnten eher Durchbultungsstörungen z.B. durch Herzrhythmusstörungen sein oder ähnliches.

    In jedem Fall sollte der Hund sorgfältig incl. Blut- und Urinuntersuchung abgeklärt werden, da eine andere Ursache wahrscheinlicher erscheint als das VEstibularsyndrom.

    Caniphedrin ist ein mögliches Medikament was grundsätzlich zu Rezidiven führen kann.

    Ich habe zwei Dalmatiner-Mädchen, bei der älteren (14) traten die Symptome Anfang des Jahres erstmals auf. Sie hat sich aber davon sehr schnell erholt, bis dann im September ein zweiter Anfall kam unter dem sie heute noch ein etwas leidet. Und heute dann der Schock: Auf einmal das gleiche bei der etwas jüngeren Hündin (13) von jetzt auf gleich. Ich hatte schon die schlimmsten Gedanken und habe mich dann auf die Suche nach Informationen gemacht und bin hier fündig geworden. Die Beiträge haben mich doch etwas optimistischer gestimmt.

    Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 19 Oktober 2016 17:48)

    Wir können aufgrund der Symptome eher davon ausgehen, dass es kein schmerzhafter Prozess ist.

    Man muss es sich eher vorstellen wie einen immensen Schwindel. Die Tiere wissen nicht wie ihre Postion im dreidimensionalen Raum ist. Durch den Schwindel kommt eben auch die starke Übelkeit. Das sind die vorherrschenden Befunde in den ersten Stunden/Tagen der Erkrankung.

    Hallo an alle, unser Hund hatte auch am Donnerstagmittag diesen Anfall. Waren gleich in der Klinik und Freitags beim Tierarzt, ihr geht es soweit gut. Augen und Kopf normal und sie läuft auch wie immer. Unser TA meinte es könnte auch eine Ohrentzündung sein. Unsere Bedenken sind jetzt nur, sie hat seit Mittwochabend nichts mehr gegessen. Dreht ständig den Kopf weg. Ist es schlimm wenn sie nichts zu sich nimmt? Trinken tut sie ausreichend.

    Vielen Dank schon mal

    5 Tage nachdem ich die ersten Schwindel bei meiner 14 jährigen Hündin (Dobermann-Schweißhund-Schäfermix, 25kg) bemerkte und hier berichtete, bekam sie ernsthafte Probleme. Es war der erste Tag an dem sie wieder richtig fit schien und endlich auch richtig Appetit hatte. Gegen. 22:00 Uhr dann der Riesenschreck: sie konnte kaum aufstehen, lief im Kreis und fiel immer wieder um. Am nächsten morgen war es wenig besser, beim Kopfschütteln warf es sie komplett um, sie lief sehr schwankend.

    Wir sind gleich in die Tierklinik gefahren und dort wurde dann doch geriatrisches Vestibularsyndrom diagnostiziert. Die Assistenzärztin war sich erst unsicher, da ein Nystagmus nur undeutlich bis gar nicht feststellbar war, aber für den dazu gerufenen Chefarzt gab es keinen Zweifel. (Die Augen fingen im Laufe des Tages dann deutlich zu flackern an). Die Hündin bekommt jetzt 2x tägl. Karvisan und das Caniphedrin wurde durch Incurin ersetzt. Davon bekommt sie 1/2 Tablette täglich.

    Die ersten 2 Nächte hat sie noch Licht gebraucht, dann ließ das Flackern nach -dafür hielt sie drei Tage den Kopf schief- und sie lief deutlich sicherer. Hingefallen ist sie nur noch, wenn sie unvorbereitet den Kopf geschüttelt hat, oder beim Niesen.

    Während der ersten Tage hat sie sich übrigens extrem die Beine geschleckt, kurz unterhalb der Ellenbogen und und die Muskulatur ober-und unterhalb der Kniee, als wenn sie schmerzten oder vielleicht kribbelten. Hat das noch jemand hier bei seinem Hund in diesem Zusammenhang sehen können?

    Heute morgen, 1 1/2 Wochen nach Klinikbesuch, fing sie wieder zu schwanken an und die Augen flackern auch wieder leicht, fressen möchte sie nicht und sie schleckt wieder ihre Gliedmassen ab.

    Seltsamerweise tauchen diese Symptome jedesmal auf, wenn sie einen besonders guten, aktiven Tag hatte und mit gutem Appetit selbstständig aus dem Napf gefressen hat. (In der Klinik wurde ein Röntgenbild vom Bauch gemacht, Magen und Darm sind in Ordnung.)

    Ich bin sehr beunruhigt und weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Doch kein Vestibularsyndrom?

    Dr. Bettina Reuter (Montag, 24 Oktober 2016 09:03)

    Wenn die Hund keinen Appetit haben, dann liegt das an der Übelkeit. Wenn man die wirksam mit Medikamenten bekämpft, dann fressen die Hunde auch wieder.

    Birgit breuer (Montag, 28 November 2016 18:48)

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Er hat mir sehr geholfen und meine Angst verringert. Genauso, wie im Bericht ist es unserer 14 jährigen Jack Russelheim Huendin ergangen. Heute nach 3 Wochen nach dem Geschehen geht es ihr schon viel besser. P.S. Wir sind sofort, nach dem Auftreten der Symtome in die Tierklinik gefahren.

    Terry Wigerink (Donnerstag, 01 Dezember 2016 11:48)

    Khan, Schäferhund Rüde, 12.8 Jahre hat es am Sonntag erwischt. Tagsüber noch ausführlich gewandert und gespielt. Er ist in sein ganzes Leben noch nie krank gewesen. Gleich zum TA, Ohren und Organe keine Probleme gefunden. Augen seit vorgestern wieder ruhig. Problem: er trinkt aber frisst nichts, auch nicht aus der Hand. Hat 3 Tage Infusion und Spritzen bekommen, auch gegen Übelkeit. Leider sieht es danach aus dass er nicht mehr gehen kann und auch nicht stehen.

    TA wollte ihm am Montag schon einschläfern, das habe ich nicht zu gelassen weil ich Khan noch etwas Zeit geben wollte. Er guckt klar aus Augen und freut sich bei Besuch aber hat es schwer. Medizin im Sinne von Tabletten wird (vorerst) nicht gehen. Was laufen angelangt, wäre es Sinnvoll ihn in ein Geschirr hoch zu heben damit er wenigstens den Versuch machen kann seine Pfoten auf Boden zu spüren. Oder sollte ich ihm demnächst gehen lassen, weil er jetzt schon 3 Tage nur liegen kann? Ich fühle mich hin und her gerissen. Einerseits möchte ich ihm Zeit geben, anderer Seitz nicht Leiden lassen, obwohl ich nicht glaube dass er Schmerzen hat.

    Nebenbei ist es schwierig sein 30 kg schweren Körper mehrfach auf zu heben z.B. um zum TA zu gehen. Aber wenn ich ihn aufhebe wehrt er sich mit alle Vieren. Hat jemand Erfahrung damit dass der Hund vorerst über längere Zeit nicht gehen konnte? Danke für eure Erfahrungen.

    als meine Hündin gar nicht gefressen hat, habe ich die Medikamente in Wasser aufgelöst und mit einer Spritze (ohne Nadel) direkt ins Maul gegeben. Etwas Markknochenbrühe konnte ich ihr so auch einflössen, sie war stark abgemagert.

    Hoffentlich ist Khan auf dem Wege der Besserung

    Christine (Dienstag, 13 Dezember 2016 09:48)

    Mein Hund Luna hatte diese Symptome (ohne Kopfschiefhaltung) das erste mal im Mai nach einer Operation. Unser Tierarzt war sichtlich überfordert, hat Blut abgenommen und gegoogelt. Er meinte das es sich um das Vestibulärsyndrom handle. Nach ein paar Stunden war alles vorbei.

    Heute morgen hatte sie es wieder und wieder ohne Kopfschiefhaltung. Jetzt nach ca 2 Stunden geht es ihr besser und ist nicht mehr so wackelig. Gefressen hat sie trotz Schwindel, allerdings im Liegen.

    Ich bin jetzt nicht sicher ob es sich wirklich um dieses Syndrom handelt weil es bei ihr nur ein paar Stunden dauert, keine Kopfschiefhaltung da ist und ich dieses Augenzucken nicht vom normalen blinzeln unterscheiden kann.

    Dr. Bettina Reuter (Dienstag, 13 Dezember 2016 10:00)

    Das hört sich eher nach etwas Anderem an. Ataxien oder Gleichgewichtsstörungen o.ä, können natürlich auch andere Ursachen haben.

    Wenn der Haustierarzt damit wenig Erfahrung hat, so empfehle ich einen Tierneurologen aufzusuchen, damit er abklärt, ob es überhaupt ein neurologisches Problem darstellt.

    Es können genauso gut anfallsartige Durchblutungsstörungen im Kopf sein oder ein Unterzucker o.ä.

    Christine (Donnerstag, 15 Dezember 2016 17:08)

    Diese Krankheit ist plötzlich bei unseren dre jährigen Katze aufgetreten und sind sofort zu Tierarzt gefahren der uns dann diese Diagnose gab und waren dann doch erleichtert das es kein Schlaganfall war aber sie tut uns so unendlich leid

    Donnerstag den 15Dezember2016 6Uhr morgens

    Brigitte (Montag, 26 Dezember 2016 18:18)

    Unsere 15 jährige Mischlingshündin hat es bislang zweimal getroffen. Das erste Mal im Juni 2016, plötzliches Taumeln und Erbrechen. Wir ab in die Tierklink die wollten ein CT machen, hab ich abgelehnt. Den Hund in der Situation in Narkose legen. Eine Nacht blieb sie dort. Eine schlimme Nacht für mich und für sie. Dann hab ich sie heimgeholt. Sie hat hier noch einige Tage Infusion vom Haustierarzt bekommen. Karsivan hat sie eh schon vorher bekommen, dazu jetzt noch Vitamin B. Das Fressen war erstmal das Hauptproblem. Nix ging. Ich hab mehrfach beim Tierarzt nach einem Mittel gegen Übelkeit gefragt. Hab Gastrosel bekommen. Aber Alles wurde besser, wir hatten einen wunderschönen August und September. Dann Ende Oktober ging es wieder los. Dieses Mal keine Panik, keine Tierklink. Nur Cortison, mein Haustierarzt mach das noch so. Sie hat gefressen und getrunken, also keine Infusion. Wieder ist die Erholung recht gut, allerdings sind bis jetzt deutliche Schwankungen in schnellen Körperdrehungen evtl. Zu sehen. Vielleicht doch besser Infusionen? So weit unsere Erfahrungen. Mir wäre alles wichtig was Anfällen vorbeugen könnte. Karsivan, Vitamin B, Vertigoheel, viel Trinken konnte den zweiten nicht verhindern. Wanda ist Familienhund sie ist überall dabei. Weihnachten war jetzt schon anstrengend für sie. Sie kommt auch nicht mehr so zur Ruhe wie früher. Wandert hier viel herum. Ich mach mir Sorgen, daß dies einen Anfall fördern könnte. Aber sie wegsperren? Sie freut sich doch über Besuch! Also bitte alles her an Tipps wie ihr glaubt, dass man Anfälle verhindern kann

    Hallo und vielen Dank für Ihren Beitrag über das Vestibularsyndrom! Dieser, sowie auch die persönlichen Erfahrungen, haben mir damals Hoffnung gegeben und darum möchte ich auch sehr gerne unsere leider gemachte Erfahrung hier schreiben.

    Am 6. November, 5 Tage vor seinem 13. Geburtstag hat es leider auch meinen Hund erwischt. Wir waren noch zu Mittag ganz normal gassi und kaum zuhause angekommen, fing es auch schon an. Er konnte nicht mehr ohne Hilfe gehen/stehen, war sehr unruhiger und hechelte stark. Wir packten unsere Fellnase ins Auto und fuhren in die Notklinik. Nystagmus, Kopfschiefhaltung und Erbrechen setzten erst nach und nach auf der Fahrt bzw in der Klinik ein. Die Diagnose lautete sehr wahrscheinlich "idiopathisches Vestibularsyndrom" und sollte in den nächsten Tagen keine deutliche Besserung auftreten, müsste man ein CT des Kopfes machen. Zum Glück durften wir unsere Fellnase wieder mitnehmen, da er rund um die Uhr von uns Beausichtigt werden konnte. Mitbekommen haben wir Tabletten gegen die Übelkeit, Karsivan (2xtgl) und Vit. B. Spät abends sind wir dann nachhause gekommen, aber fressen und trinken konnte er alleine gar nicht, wobei er das Fressen ohnehin verweigerte. bei (m)einem Golden Retriever gibt es so etwas normal ja nicht ;) . als die Wirkung der Tablette einsetzte, hat er dann auch mit Hilfe und Zureden ein bisschen gefressen.

    Am nächsten Morgen war der Nystagmus so gut wie weg und die Unruhe, samt Hecheln war auch vorbei . Die nächsten Tage waren noch eine ziemliche Herausforderung, gassi gehen mit Schals um den Bauch und Brustbereich gewickelt, fressen weiterhin nur mit guten Zureden und Handfütterung und innerhalb einer Woche klappte das gehen auch wieder sehr gut, die Kopfschiefhaltung war kaum mehr zu sehen. es ging absolut bergauf :)

    10 Tage später gab es leider einen Wetterumschwung in den zweistelligen Plusbereich und wahrscheinlich dadurch bedingt einen Rückschlag. Das Taumeln war ziemlich ausgeprägt und der Kopf war wieder etwas deutlicher schief, aber ansonsten keine anderen Symptome und das Allgemeinverhalten war trotz allem sehr gut. Mit Absinken der Temperaturen ging es ihm dann auch körperlich wieder deutlich besser. *holzklopfen* meinem Opi geht es bis heute sehr gut, allerdings denke ich, dass dieses Vestibularsyndrom bei ihm schon auch Spuren hinterlassen hat.

    Sehr schade finde ich, dass dieses Vestibularsyndrom nicht wirklich bekannt gemacht wird. ich kannte es leider zuvor nicht und als ich meinen Hund in diesem Zustand sah, kamen mir die Tränen und ich dachte die Zeit des Abschieds ist gekommen. ich bin so froh und dankbar, heute erfreut er sich wieder seines Lebens. und wir sowieso.

    Ich wünsche allen Vier- und Zweibeiner in dieser Zeit viel Kraft und eine baldige und gute Genesung!!

    Mein benny (13Jahre) hatt nun gestern das zweite mal das geriatrische vestibularsyndrom bekommen. Das erste mal im Juni 16, und jetzt am 6.1.17 das zweite mal. Beim ersten mal bin ich

    mit ihm direkt zum Tierarzt. Ich mußte meinen geliebten benny 3Tage dort lassen , damit er Infusion bekommen konnte. Schritt für Schritt ging es ihm danach besser. Er brauchte sehr viel Ruhe und mußte mit der Hand gefüttert werden. Nach ca 4Wochen war er fast wieder der alte, nur die kopfschiefhaltung ist geblieben. Und beim schnellen drehen ist er etwas wackelig auf den Pfoten. Als nun der zweite Anfall kahm war ich schon etwas gelassener, wieder direkt zum Tierarzt. Nun hoffe ich das er es wieder so gut meistert,und noch lange bei mir sein kann. An alle. Nicht aufgeben, und lasst eurem geliebten 4 Beiner Zeit sich zu erholen. Der Spuck sollte vorbei gehen.

    Unsere 13-jährige Emmi hat vorgestern das Vestibularsyndrom bekommen. Heute früh waren wir beim Tierarzt und die Kleine hat erneut durchblutungsfördernde Medikamente und etwas gegen die fürchterliche Übelkeit bekommen, da sie sich letzte Nacht vier Mal übergeben hat. Doch seitdem wir beim Tierarzt waren, hat sie sich wieder zwei Mal übergeben und danach sogar ins Zimmer gepieselt, was sie sonst nie macht! Nun steht sie aber erneut mitten im Zimmer, hechelt und scheint offensichtlich Angst zu haben. Was können wir tun? Hat jemand Ratschläge?

    Hallo lina, Eintrag 88 war auch von mir. Die blutverdünnenden Medikamente sind sehr wichtig!! Emmi hätte noch Infusion haben müssen! Mein benny war 2 Tage an der Infusion. Deine Emmi braucht nur sehr sehr viel Ruhe. Das vergeht wieder mit der Übelkeit. Du wirst sehen es wird ihr langsam jeden Tag etwas besser gehen. Aber es braucht Zeit. Verwöhne sie mit leckerchen! Nur du weißt was deinem Hund am besten schmeckt. Der Spuck vergeht. Ist zwar sehr grausam mit anzusehen, aber sie wird wieder. Wenn auch evtl nicht wieder zu 100%. Drück dir die Daumen ��

    Hallo, würde gerne von meinem jack russell rüden snoopy erzählen.

    am 30.11.2016 hatte er zum ersten mal diesen Anfall. Konnte nicht aufstehen und fiel ständig um. Sofort sind wir zum Tierarzt. Auf die Augen haben wir da nicht geachtet. Eine Stunde später waren wir da. Snoopy War wackelig auf den Beinen aber sonst keine Symptome mehr. Hat auch tierisch angst vorm Tierarzt. Diagnose rücken. Hatte schon zwei BandscheibenVorfälle. Lag auf der Hand. Aber die Genesung War zu schnell. Bei dem letzten BandscheibenVorfall War er drei Wochen krank. Diesmal War er am nächsten tag sofort fit. Vor zwei Wochen dann genau wieder die gleichen Symptome. Von jetzt auf gleich wackelig und diesmal war auch das Augenzucken dabei. Wie beim ersten mal War snoopy nach einer Stunde wieder okay. beim Tierarzt dann alle Untersuchungen Bild von dem rücken Blut Urin etc. Alles super aber die Thrombozyten waren sehr erhöht. Also fiel die Diagnose auf VestibularSyndrom.

    Seit dem geben wir karsivan. Vor einer Woche nachts wieder wackelig, am nächsten morgen wieder okay. Heute dann ein erneuter Anfall. Konnte nicht aufstehen, kippte ständig um, Augenzucken, und total nervös und verwirrt, beim laufen immer ein bisschen links gestellt aber nicht schlimm. Wollte raus und hat auch gemacht.Jetzt schläft er und hat keine Symptome mehr. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Gibt's noch was anderes mit solchen Symptomen außer das VestibularSyndrom? Wäre für jeden Hinweis dankbar. Nächstes Schritt wäre Klinik und Neurologie.

    Mein 17 Jahre alter hundert frisst. Seit dem nichts mehr er

    ich möchte euch auch von meinem Schatz Smiddy erzählen.

    Vergangenen Donnerstag fing er abends an zu torkeln und fiel einfach um, ohne das sich das vorher am Tag hätte bemerkbar gemacht. Smiddy war auch total orientierungslos und ging als wenn er "besoffen" war. Nun sind wir direkt zu Tierklinik, die uns erklärten das es dem Hund sehr schlecht gehen würde und das Ihm sehr Schwindelig sei und stellten die Diagnose Vestibular-Syndrom. Natürlich musste Smiddy in der Klinik bleiben, bekam Infusionen und wurde Untersucht. Samstag konnten wir Ihn dann wieder mit nach Hause nehmen, da er auch nicht mehr dieses Augen flackern hatte. Die Ärztin meinte das er Zuhause wohl besser aufgehoben wäre das er auch in der Klinik nichts fressen mag.

    Nun es kann einem schon sehr das Herz zerreissen seinen Lieben so leiden zu sehen. Denn heute ist bereits Tag 5 und er frisst immer noch nicht. Nichts zu wollen und die Tabletten schaffen wir auch nicht so recht ihm zu geben. weil er sich so dagegen sträubt.

    Wasser säuft er, meistens immer wenn ich Ihm den Napf hinhalte.

    Ich habe dann auch heute mir eine Spritze besorgt damit ich Ihm die Tabletten zermörser und dann mit ein wenig flüssigkeit mit Hilfe der Spritze etwas schneller ins Maul spritzen kann. Aber selbst das geht mehr schlecht als Recht. Heute Abend mit 2 Tabletten ging es so lalala. er speichelte sehr.

    Sollten sich nicht so langsam einige Besserungen zeigen, dann sehe ich schon schwarz. Denn es scheint mir auch immer mehr so zu sein, als wenn er sich aufgegeben hat.

    Ein Nachtrag zu meinem Bericht von gestern Abend #93

    Wir haben Ihn heute von seinem Leid erlöst

    Hallo Claudia, es tut mir leid!! Wünsche dir viel Kraft.

    Vielleicht könnt ihr mir hefen oder die Angst nehmen.

    Unsere am 1.April 15 Jahre alt werdende Hündin ist am Samstag zusammen gebrochen. Diagnose: Vestibuläres Syndrom. Sie bekam eine Infusion mit Depot. Am Sonntag konnte sie schon wieder sitzen, auch das Zucken der Augen hatte aufgehört. Am Montag konnte sie ohne Hilfe Kod und Urin absetzen.

    Gestern Abend aber der Schock, wieder wie am Anfang. Konnte nicht mehr aufstehen, starkes Augenzucken ect.

    Das Aufenzucken ist heute Mittwoch nicht mehr so stark, aber Sitzen und Stehen geht nicht.

    Gibt es da jemand mit Erfahrungen von Rückfällen? Was sollen wir tun? Wie können wir ihr helfen? Gibt es immer noch Hoffnung?

    Liebe Grüsse und schon jetzt danke für Rückmeldungen,

    Hallo Alex, deine Hündin bräuchte eine Infusion! Und natürlich viiiiieeeeelllll ruhe für deine Hündin. Von deiner Seite aus aber viel Geduld. Du wirst sehen es wird ihr jeden Tag etwas besser gehen. Es braucht Zeit. Sicherlich wird sie nicht mehr die alte, aber es ist kein Grund zur Euthanasie. Alles Gute und viel Geduld!

    Wollte mal noch einen Zwischenbericht machen. Wir haben den Tierarzt gewechselt, Infusion bekam Semi bisher keine mehr, da es hiess ihr Körper müsse es selbst schaffen. Mit Infusionen würde nur ein Jojoeffekt entstehen. Sie hatte ganz am Anfang eine und bekam auch ein Medikament gegen die Übelkeit gespritzt.

    Nun zu Semi: Seit dem Rückfall am Di geht es ihr jeden Tag ein wenig besser.

    Heute ist sie sogar über Parkett geloffen und konnte sich ohne Hilfe auf den Beinen halten.

    Einziges Problem, das wir haben, sobald wir Semi hochheben wollen, um sie z.B. über due Schwelle in den Garten zu tragen, knurrt sie uns an und fletscht die Zähne.

    Hallo Alex, schön das es deiner Hündin etwas besser geht. Bei meinem benny (gute 13 Jahre) hatt es gut 3 Wochen gedauert bis er wieder halbwegs laufen konnte. Treppen rauf laufen geht mittlerweile wieder, aber runter geht nicht mehr. Aber noch heute sehe ich jeden Tag eine kleine Besserung. Das deine Hündin sich nicht tragen lassen möchte kann ich mir auch nicht erklären. Geduld ist angesagt! Verwöhne sie und gib ihr Zeit und Ruhe. Alles Gute!

    Sie läuft, sogar auf dem Parkett. Wir müssen sie nicht mehr tragen und es scheint ihr sichtlich wohler zu gehen.

    Neues Problem: Durfall ubd sies ziemlich stark. Jede Stunde muss sie raus.

    Wir füttern ihr gekochten Reis mit gekochtem Hühnchen, auch Aktivkohle haben wir schon gegeben. Bis jetzt hat es sich nicht gebessert.

    Wir sind aber guter Dinge, dass alles wieder ins Lot kommt.

    Meine kleine Mickymaus hat uns auch einen mächtigen Schrecken eingejagt. Spikey ist eine 13jährige Jack Russell Lady und immer fit, verspielt, kuschelig und auch recht eigensinnig. Vor zwei Wochen trat das Vestibularsyndrom schlagartig auf. Wir haben noch nachts den Tierarzt angerufen, der uns telefonisch etwas beruhigen konnte. Tags darauf sind wir aber zur Untersuchung gefahren und er hat seinen Verdacht bestätigt.

    Zwei Tage nach dem Anfall beruhigte sich das Augenzucken und nach 4 Tagen war es dann gänzlich weg. Ab und an hat sie noch Probleme mit dem Gleichgewicht. Allerdings hab ich oft das Gefühl, dass sie gar nicht so richtig weiss, wo sie ist. Sie kommt mir leicht verwirrt vor. Ihre gewohnten Spazierrunden mag sie nicht mehr gehen. Sie schnüffelt extrem viel (das hat sie ja vorher schon gemacht aber nicht soooo extrem). Sind das auch alles "normale" Nebenerscheinungen des Symdroms? Hunger hat sie wie ein Wolf und könnte den ganzen Tag nur essen. Sie trinkt sehr gut.

    Ich hoffe, dass sie sich wieder vollständig erholt und wieder ganz die alte wird. Klar, man wird ungeduldig, weil man natürlich sofort seinen hund wieder so haben möchte, wie er immer war. Sie bekommt alle Liebe und Ruhe der Welt. Das Schlimmste ist nur diese Machtlosigkeit, mit der man neben seinem Hund sitzt, dem man doch nur das beste wünscht.

    Ich wünsche allen Hunden hier, die davon betroffen sind, dass es ganz schnell vorüber geht und kein weiteres mal auftritt.

    Daphne Focht (Montag, 06 März 2017 11:09)

    Wer hat denn diese entsetzlich melodramatische, monotone, depriemierende und vollkommen unangemessene Trauermusik unter den Clip gelegt? Einen weiteren Kommentar zu den Textbeiträgen erspare ich mir.

    Ihre Tierarztkollegin Daphne Focht.

    Gibt es das auch ohne Nystagmus? Meine fast 17 jährige Hündin läuft nur noch Kreise, schläft kaum. klar, dass das erschöpft. ..Sollte ich ein CT machen lassen?

    Bei unserer 16jährigen Hündin wurde gestern auch das Vestibular Syndrom festgestellt !

    die Symptome haben schon nachgelassen, wir waren nur beim TA weil sie nichts fressen möchte , immer nur ein Häppchen und das wars ! Er hat uns nur karsivan verschrieben

    Obwohl sie immer nachschaut was es gibt, aber dann lehnt sie es trotzdem ab !

    Versucht haben wir schon fast alles !

    Vielleicht leidet sie unter Übelkeit durch die Gleichgewichtsstörungen obwohl sie noch nie erbrochen hat .

    Hat jemand eine Idee ?

    Hallo Sam, war bei meinem benny genau so! Wollte tagelang nix fressen, selbst leckerchen lehnte er ab. Aber nach ein paar Tagen bekam er wieder Appetit. Mein Rat: Immer wieder mit den besten leckerchen oder Wurst usw probieren. Karsivan bekommt mein benny auch schon lange Zeit. Viel Erfolg! Dauert halt leider. Aber das wird!! Alles Gute

    Danke für die schnelle Antwort , macht mir wieder Hoffnung! Werden alles versuchen ;-))

    Tolle verständliche Beschreibung, tolle Tips, tolle Videos. Vielen Dank dafür

    mein Labrador (14) erlitt einen solchen Anfall vergangenen Mittwoch in der Nacht, ich entschied mich für das Einschläfern. Wenn ich hier lese, alte Hunde werden ans Geschirr gelegt um noch paar Schritte wenigstens im Garten ausüben zu dürfen. Das ist doch kein Hundeleben mehr. Denke hier entscheiden viele aus purem Selbstegoismus. Seit Mittwoch leide ich wahnsinnig, esse kaum etwas, verspüre keine Freude mehr, ich trauere halt heftig und trotzdem habe ich mich so entschieden.

    Dr.Bettina Reuter (Montag, 17 April 2017 17:38)

    Es geht hier nicht darum, aus Egoismusgegen das Tier zu entscheiden, sondern darum den Tieren die Chance auf Genesung nicht zu verwehren, denn diese Attacken sind vorübergehen und danach geht es den Tieren wieder gut und sie können ihr gewohntes Leben weiterführen.

    Diese Erkrankung sieht übel aus und es ist schwer zu ertragen, sein Tier in einer solch hilflosen Situation zu ertragen, aber die Symptome beruhen überwiegend auf Schwindel und Gleichgewichtsstörungen.

    Dieser Blog-Artikel soll helfen, den Tieren eine faire Chance zu geben, ohne dass Tierarzt und Besitzer gleich zum Äußersten greifen, da dies eben absolut nicht erforderlich ist.

    Meine Hündin torkelt und bricht zusammen, hat aber keinen schiefen Kopf dabei. Die Anfälle sind nie lang aber seit Wochen immer mal wieder. Sie erholt sich sehr schnell und ist dann wieder die Alte. Manchmal hat sie tagelang nichts und plötzlich gehts dann wieder los. Sie ist 10 Jahre und ein Bernersennen-Labradormix. Kommt das auch vor oder hat sie was mit dem Herzen?

    Dr.Bettina Reuter (Mittwoch, 19 April 2017 16:37)

    Hallo Frau Höppner,

    das klingt nicht nach Vestibularsyndrom. Eher nach einer Synkope o.ä. https://www.tierarzt-bergisch-gladbach.de/2015/08/21/ohnmachtsanfall-synkope-beim-hund/

    Bitte unbedingt tierärztlich abklären lassen.

    3.5.2017. Ich bin auf dieser Seite gelandet, weil eine mitfühlende Frau mir etwas vom Vestibular-Syndrom sagte. meine Hündin Lilly, geschätzte 15 Jahre alt, ehemals Straßenhund in Spanien, hatte die geschilderten Symptome, die mich in entsetzliche Sorge um sie versetzte. Nystagmus, taumeln, fallen, übergeben, Urin konnte nicht mehr gehalten werden, Futterverweigerung, zum Teil habe ich mit einer Spritze(ohne Nadel) Flüssigkeit ins Mäulchen gegeben, damit sie wenigstens nicht austrocknet. Nach dem Tierarztbesuch, bei dem sie Kortison mit Vitamin B bekam, wiederholt nach 24 Stunden, ist sie sehr langsam zum Saufnapf gelaufen und hat endlos lange getrunken, das macht sie heute noch, denn sie bekommt noch immer Kortison(in Tabletten). Begonnen hatte alles am 20.4. aus heiterem Himmel. Nun bin ich unendlich erleichtert, nachdem ich die Berichte gelesen habe. Morgen werde ich mit dem Tierarzt besprechen, das Kortison abzusetzen und dann Hilfe bei meiner Homöopathin suchen.Lilly ist übrigens fast wieder die alte, sie kann mich fixieren,was vorher wegen des Nystagmus nicht möglich war, hat endlich auch wieder Appetit und alles bleibt drinn.Inkontinent ist sie auch nicht mehr. Ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß Ruhe, Kuscheln und viel Schlaf ganz wichtig für eine Genesung sind.Ich habe natürlich auch die "Empfehlung" sie einzuschläfern bekommen, zum Glück nicht von meinem Tierarzt und ganz aus dem Bauch heraus habe ich es nicht getan. Ich wünsche mir sehr, daß die alte Dame mich noch einige Jahre begleitet. Ich bin sehr erstaunt, daß ich noch nie bei meinen vorherigen Hunden, dieses akute Geschehen erlebte ,alle(3) waren aus dem Tierschutz und auch schon älter.DankeFrau Dr. Reuter für die so wichtigen Informationen

    Gibt es dieses Syndrom auch ohne Kopfschiefstand?

    Bei meinem Boxer traten bis auf die Kopfschiefhaltung und das "sich im Kreis drehen" alle Symthome auf. Zuerst das Stolpern und Torkeln. Dann kamen die ruckartigen Augenbewegungen dazu und das Speicheln. In der Tierklinik wurde Blut abgenommen. Das Blutbild war bis auf eine KLEINE "Entzündung" die im Blutbild zu sehen war unauffällig. Eine kleine Rötung im Ohr. Er bekam eine Infusion und blieb eine Nacht in der Tierklinik. Am nächsten tag waren die Augenbeewegungen weg. Aber bei schnellen Bewegungen, (Umdrehen, Schütteln) torkelt er so als wäre er weich in den Hinterläufen. Manchmal zittern die Hinterläufe auch. Er frisst und säuft sehr gut. Schläft und träumt dabei sehr viel. Jetzt nach 6 Tagen läuft er immernoch wackelig, nachdem er gestern kräftiger erschien. Er bekommt Karsivan, Vitamin B, Antibiotika (falls eine Entzündung vorliegt) und Metacam. Also nachmal meine Frage: Syndrom auch ohne Kopfschiefhaltung möglich?

    Dr.Bettina Reuter (Dienstag, 09 Mai 2017 16:26)

    In der Regel ist die Kopfschiefhaltung eines der Leitsymptome bei vestibulären Störungen.

    Es gibt aber natürlich auch andere neurologische Erkrankungen, die nicht vom Gleichgewichtsorgan ausgehen, aber ähnliche Symptome zeigen können.

    Diese Differenzierung kann ein neurologisch versierter Tierarzt aber anhand der Untersuchung treffen.

    Danke Frau Dr. Reuter für Ihre promte Antwort. Ohne Ihre Hilfsbereitschaft überstrapazieren zu wollen, möchte ich gerne noch eine Frage an Sie richten. Diese Symtome traten ca. vier Tage nach Beginn der Einnahme eines Antibiotikums namens Clinacin 300. Kann es hier einen Zusammenhang geben, unser Boxer ist leider auch Allergiker. (Futter etc.)

    Dr.Bettina Reuter (Mittwoch, 10 Mai 2017 12:20)

    Einen Zusammenhang zu Clindamycin würde ich für unwahrscheinlich halten.

    Warum hat er das Clindamycin bekommen?

    Er hatte aufgrund eines Zusammenpralls beim "Verrückt spielen" mit meinem Mann an der Schulter eine Entzündung. Diese wurde punktiert. Blut und eitrig. Deshalb das Antibiotikum.

    Kann auch das Ohr (leichter Schiefstand) betroffen sein?

    Dr.Bettina Reuter (Donnerstag, 11 Mai 2017 19:21)

    Sicher, Mittel- o. Innenohrentzündungen sind die wichtigsten Differentialdiagnosen zum Vestibularsyndrom.

    Schön das es diese Seite gibt

    Unser dackelmischling Noah fast 12 Jahre

    Hat seit gestern folgende Symptome

    Starker kopfschiefstand, torkeln und starke orientierungsprobleme, fast umfallen, augenflackern und erbrechen.

    Fressen, trincken und Geschäfte verrichten klappt

    Wir sind dann zum TA Diagnose Vestibulares Syndrom und Blut genommen

    Kardinal bekommt er schon ein halbes Jahr

    Heute früh unverändert

    Erwähnen möchte ich noch das er vor 14 Tagen die gleichen Symptome hatte ( augenflackern weiss ich nicht) und diese nach 5 Stunden weg waren

    Wie ist die Situation einzuschätzen und was können wir tun ?

    Ich meine natürlich karsivan

    Bin ziemlich deprimiert

    Heute Abend ist es schlechter geworden

    Konnte kaum laufen und hat auch laut gegeben beim hochheben

    Sind solche Schwankungen normal?

    Über ihre Meinung, Frau Dr. Reuter, wäre ich sehr dankbar

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr.Bettina Reuter (Montag, 15 Mai 2017 09:27)

    Seien Sie mir bitte nicht böse, aber zu konkreten Patienten kann ich keine Ferndiagnosen abgeben. Das wäre höchst unseriös.

    Solche Fragen müssen Sie wirklich mit dem behandelnden TA besprechen, der ja letztlich auch die Diagnose gestellt bzw. mögliche andere Ursachen ausgeschlossen hat.

    Die Krankheit verläuft natürlich nicht zwangsläufig linear in die eine oder andere Richtung.

    Hallo an alle, habe im letzten Oktober geschrieben, das meine beiden Dalmatiner- Mädchen betroffen waren. Beide haben sich komplett erholt , bis heute keine Symptome mehr und sind mittlerweile 15/13,5 Jahre. Bitte gebt nicht zu früh auf.

    Auch wenn es während eines solchen "Anfalls " schlimm für euch und das Tier ist, gebt euch beiden eine Chance. Lg Conny

    Ich möchte euch auch mal von meinem 13,5 jährigen amerikanischer Cocker erzählen ! Bei uns fing es vor Weihnachten letzten Jahres an . Mitten in der Nacht fing es an er wollte aus dem Körbchen und sich auf den Boden legen und schwankt kam nicht mehr hoch (zu diesem Zeitpunkt hab ich noch nicht in die Augen geschaut) hechelt und hat unter sich gemacht während der Autofahrt zum Notdienst dort hat er spritzen bekommen (die wussten auch nicht was es ist weil es ihm schon besser ging ) wahrscheinlich einen Infekt hat man mir gesagt sollte nächsten Tag nochmal kommen dann Nochmal gespritzt es ging ihm wieder richtig gut . Dann zwei Tage später wieder der gleiche Fall wieder nachts ich wieder in der Praxis mit notfalldienst angerufen ( leider hat meine Tierärztin keine norfallsprechstunde) da meinte dieser Tierarzt doch (war wieder ein anderer Arzt ) ja er hätte schon gehört es wäre ja nix gewesen und was er jetzt tun sollte ! Da war ich echt geschockt ich bezahle das doppelte an Geld ( ich ruf ja nicht umsonst an ) wenn es ein Notfall ist dann möchte ich auch dass meinem Hund geholfen wird der Arzt wurde richtig unverschämt und ich hab gemerkt er wollte nicht mitten in der Nacht seinen Schlaf unterbrechen und mir helfen da hab ich zu ihm gesagt ich merke sie wollen mir nicht helfen bleiben sie liegen ! Da würde er böse und hat mich durchs Telefon angebrüllt er müsste erstmal wach werden was mir einfallen würde es wäre ja mitten in der Nacht da hab ich einfach aufgelegt ! Sorry für den halben Roman aber das musste ich mal loswerden ! Jedenfalls hab ich dann in einer Tierklinik hier in der Nähe angerufen den hab ich die Symptome beschrieben der Arzt sagte rollen die Augen ich schaute und tatsächlich die zuckten hin und her ! Vermutlich vestibularsyndrom sagte er kommen Sie vorbei wir gleich hingefahren dort hat er Infusionen bekommen nach ca. 3stunden ging es ihm wieder gut als ob nichts gewesen wäre. Leider leidet er an häufigen kleineren Anfällen die so ca. Im 14 tägigen Abständen kommen die aber nur so ne halbe bis eine Stunde dauern dann geht's ihm wieder gut ! Er bekommt auch Karsivan je eine morgens und abends und dann noch phen pred ein Kortison aber das setzen wir so langsam ab ! Was ihm immer sehr hilft was ich gemerkt habe ich gebe am Anfang von einem Anfall gleich metamizol da war es bisher immer abgeschwächter als ohne Tablette ob es damit zusammen häbgt keine Ahnung aber nach so vielen Anfällen hab ich einiges beobachtet ! Achso was ich noch sagen wollte ich hab mein Hund echt auf den Kopf stellen lassen blutentnahme geröntgt( MRT nicht weil Narkose erforderlich ist )usw aber ich muss sagen solange mein Hund trinkt frisst und normal kot ablässt würde ich ihn wegen sowas nie einschläfern lassen ! Für mich war es auch sehr schwer es ist einfach alles anders ich schlafe nur noch mit Licht lasse ihn nie allein und bin eigentlich immer bereit für den nächsten Anfall es schränkt einen richtig ein aber er hat mir soviel Freude gemacht da hat er es auch verdient .

    Ich wünsche euch allen viel Kraft u d wünsche euch das beste für eure Hunde �

    Viele liebe Grüße

    Kitty mit Knubbel

    bitte ich brauche dringend einen Rat:

    Meine Mopsdame hatte letzten Mittwoch abends einen Schlaganfall, Vestibular Syndrom. sie ist in der Tierklinik, die Ärztin(welche ein wenig unwissend wirkt) redet mich in eine Ecke in die ich nicht will. sie lenkt mich dazu meine Biene einzuschläfern, weil sie heute 3 1/2 Tage nach diesem Anfall noch keine Besserung zeigt!

    bei einem MRT wurde festgestellt das sie auch einen älteren Schlaganfall hat. dieser war dann im letzten Jahr, damals hatte sie das Gleiche.

    alle Freunde und Hundebesitzer raten mir meiner Biene mehr Zeit zum regenerieren zu geben, doch die Ärztin erwähnt immer das es nicht gut aussieht. ich bin so hilflos.

    bitte , hat jemand hier Erfahrung damit.

    lieben Dank schon mal.

    Dr.Bettina Reuter (Sonntag, 21 Mai 2017 11:00)

    Da muss man jetzt wirklich fein säuberlich unterscheiden, was Ihre Mopsdame denn nun wirklich hat. Ein Vestibularsyndrom oder einen wirklich frischen Hirninfarkt (Schlaganfall).

    Diese beiden Dinge haben nichts gemeinsam und auch unterschiedliche Auswirkungen bzw. Prognosen.

    Einen frischen Infarkt sollte ein versierter Radiologe selbstverständlich erkennen können. Dann müssen die Symptome natürlich auch dazu passen. Hirninfarkte kommen vor, machen aber nicht zwingend schlaganfallähnliche Symptome.

    Niemand kann Sie zwingen, den Hund erlösen zu lassen. Notfalls holen Sie in ab, holen sich eine 2. Meinung u/o. betreuen den Hund zuhause.

    Viele Erkrankungen benötigen einfach eine ausreichende Regenerationszeit (vergleichen Sie das mal bitte mit der Humanmedizin!). So lange Aussicht auf Erfolg besteht, muss man die Flinte auch nicht zu früh ins Korn werfen.

    Mein Podenco Mix ist nun 14 Jahre und hatte vor zwei Wochen einen Anfall. der aber schnell vorüber ging.

    Das Herz ist in Ordnung, denn ich dachte erst es könnte am Herzen liegen.. Meine TÄ klärte mich über die Durchblutungsstörung im Innenohr auf und somit erhält er nun Karsivan !

    Er hat auch keine Ausfallerscheinungen oder sonstiges !

    Heute bei der ersten Runde merkte ich aber erneut ein leichtes schwanken.. wir hielten an.. ich hielt ihn fest und es ging sehr schnell wieder vorbei.

    Meine TÄ hat mich aber darauf vorbereitet das Spaziergänge nicht mehr länger ausfallen sollten.. an einem Stück HÖCHSTENS 30 Minuten.

    Ansonsten geht es ihm gut.. ich würde mein Tier auch niemals wegen dieser Störung einschläfern lassen.

    Er hat noch Freude und Spaß.. Temperament im Popo (Spanier halt ;-) ) so dass ich ihn ab und an mal ermahnen muß langsamer zu machen !

    Ich hoffe wir haben noch ein wenig Zeit zusammen. 14 Jahre ist ja doch schon ein strammes Alter für einen Podi

    Lieben Dank für eure Hilfe. Lg Karin

    Jennifer (Donnerstag, 01 Juni 2017 22:54)

    Hallo,Tierfreunde, mein liebenswürdiger Wohnpartner, der 16jährige Kater Yogi, hat am 13. Mai das Vestibularsyndrom zum dritten Mal überstanden. Samstag. Diesmal bin ich nicht mit ihm notfallmässig in das entsetzliche Tierspital. Ich hab gedacht, wenn er stirbt, ist er wenigstens zuhause. Er hat sich zwei ganze Tage verkrochen, unterm Bett, im Kabuff und unten im Sekretär, und dann hat er sich erholt. Am Montagabend hat er wieder etwas Katzenpaste schlappern wollen, dann etwas von seinem guten Nassfutter gefressen, das ich ihm online bestelle ; ) und Wasser getrunken. Ich bin so dankbar, inzwischen einen Tierarzt gefunden zu haben, bei dem ich jetzt mit Yogi zu einer Nachkontrolle war, der es - im Ggs. zum Tierspital - fertigbrachte, mir zu erklären, dass die "idiopathische Gleichgewichtsstörung" mit Bluthochdruck und Verdacht auf eine vergrösserte Hypophyse, die man bestrahlen (!) oder auf eine Allergie, die man sonstig "abklären" könnte, einen Namen hat, dass dieser entsetzliche Zustand etwas ist, was auch bei Hunden bekannt ist und vorkommt, und vor allem: dass es meist einfach wieder vorbeigeht.

    Mein armer Yogi lag plötzlich morgens zitternd in seinem Kistchen zusammengebrochen da, als ich ins Bad kam, hatte alles erbrochen und entleert was er im Körper gehabt hatte, Kopf schief, Augenzittern, die Beine trugen ihn nicht mehr, jammervoll. Im Nov. 14 und September 16 war es schon so. Doch nun liegt er wieder neben meinem Keyboard und döst genüsslich; es geht ihm wieder viel besser, sein guter Appetit ist auch wieder da, und es ist keine Nervenkrankheit, keine Epilepsie, kein Hirntumor, kein Infarkt, kein Schlaganfall! Ich hatte erst gar nicht kapiert, wieso man bei so einem dramatischen Totalausfall von einer "Gleichgewichtsstörung" spricht. Wie gut, wenn man mehr weiss und nicht bloss total hilflos ist, wenn der pelzige Kamerad solche Symptome zeigt. LG ---

    Meine Annie (Dackelmixdame, ca.12/13J.) zeigte vor 3 Tagen auch die Symptome des V-syndroms. Bereits nach 1 Infusion ging es ihr am Donnerstag wieder deutlich besser. Gestern VM zur Kontrolle beim TA - soll noch 2 Infusionen bekommen (3x am Tag ca. 2 Std. laufen lassen) und zusätzlich Tabletten - seit der 1 Infusionsdosis gestern nur noch Verschlechterung, vorallem hechelt sie extrem, auch bekam sie hohes Fieber (40,5), totale Unruhe, zittern + kann nicht mal von selbst aufstehen, kaum Appetit und das Trinken fällt ihr schwer. (zusätzlich steigen die Zuckerwerte. Annie ist Diabetikerin, was das ganze erschwert, vorallem wegen dem Cortison müssen wir stark aufpassen. ). es ist schwer sie so zu sehen - meine TA meint, wir sollten sie nicht lang quälen, will ich auch nicht - andererseits ist da doch noch die Hoffnung bei dem was ich hier lese. wie lange soll man (ich) warten - 1 Tag, 2, 3 oder doch noch ne Woche ? Ich liebe meinen Engel + habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen oder auch überhaupt eine zu treffen.

    Dr.Bettina Reuter (Samstag, 03 Juni 2017 13:53)

    Setzen Sie bitte unbedingt das Cortison ab. Es hat ohnehin beim Vestibulatsyndrom keinen Zusatznutzen bzw. man kann guten Gewissens drauf verzichten. Es gibt kein Medikament, was die VS beeinflusst. Man kann lediglich die Symptome wie Übelkeit mit Medikamenten lindern.

    Bei einem Diabetiker sollte man sehr vorsichtig sein und nur bei absoluter Indikation Cortison einsetzen.

    es wäre auch zu kären, ob es Fieber ist oder eine Hyperthermie wie sie z.B. durch sehr starkes Hecheln auftreten kann.

    Wie gesichert ist denn überhaupt die Diagnose Vestibularsyndrom?

    Die Hunde werden alle besser. Oft nach wenigen Tagen, manchmal aber braucht es aber auch wirklich 1-2 Wochen.

    Meine Hündin hat Schon den 2 Anfall innerhalb von 4 Tagen

    erst War alles inordnung nur sie lief und tobte wieder viel und gestern abend ging es wieder los

    sie bekommt Vitamine und rimifin

    Ich möchte allen Hoffnung machen, deren Hunde am Vestibularsyndrom leiden.

    Im Februar 2016 hatte ich über meine Hündin geschrieben (Beitrag Nr. 21), die im Januar 2016 einen Anfall hatte. Als sie sich vom schlimmsten gerade erholt hatte bekam sie Ende Februar den zweiten, aber nicht so schlimm wie der erste.

    Beim ersten war ich davon ausgegangen, sie gehen lassen zu müssen als ich in die TA-Praxis fuhr. Ich wusste ja da noch nicht was es war, und so dramatisch wie sich das äußerte war ich auf das allerschlimmste gefasst. Doch die TÄ erklärte mir was los war, und dass mein Hund sich sehr wahrscheinlich wieder erholen würde.

    Nach dem zweiten Anfall hatte ich Zweifel und gefragt, wie ihre Prognose aussieht. Sie erzählte mir von ihrem eigenen Hund der ein Jahr brauchte, sich aber vollständig erholt hatte.

    Und so kam es auch bei meiner Hündin.

    Sie schwankte anfangs beim gehen und fiel oft um, wenn sie sich schüttelte. Kein schöner Anblick, aber sie stand jedesmal wieder auf und weiter ging es als wäre nichts gewesen. Sie freute sich trotzdem jedesmal wenn es raus ging, fraß begeistert, schnüffelte rum, begrüßte andere Hunde und blieb interessiert an ihrer Umwelt. Auch ihre Geschäfte konnte sie selbstständig verrichten, ohne dabei gestützt zu werden.

    Soll ich den Hund da wegen der Gleichgewichtsprobleme gehen lassen, wenn er sonst keine massiven Erkrankungen oder Schmerzen hat?

    Meistens merkt man nicht, dass sie jemals etwas hatte. An manchen Tagen hat sie einen unsicheren Gang und schwankt kurz, ist aber ansonsten nach wie vor interessiert und neugierig, frisst wie immer gerne, räumt Mülltüten aus, liebt es raus zu gehen, ist verschmust und verspielt, alles wie gehabt.

    Einiges geht halt langsamer als früher, hin und wieder erscheint sie etwas tüddelig - aber sie ist eine alte Dame, da ist das doch völlig normal. Für mich und die Tierärztin jedenfalls kein Grund, den allgemein vitalen Hund einzuschläfern.

    Warum sollte man seinen Hund nicht mit einem Geschirr unterstützen, das ihm hilft sich fortzubewegen? Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gibt es auch Krücken und Rollstühle - haben die deshalb keine Lebensqualität mehr?

    Jeder muss diese Entscheidung selber nach persönlichem Ermessen treffen. Dafür würde ich auch niemanden verurteilen. Hätte ich damals einen anderen Tierarzt gehabt der pessimistischer gewesen wäre, wer weiß .

    Mein Hund hat definitiv Lebensfreude, trotz und mit dieser inzwischen nur noch leichten Beeinträchtigung. Sie ist ein alter Hund mit 16 Jahren, aber ohne starke Behinderungen oder gar Schmerzen. Sie bekommt täglich eine Tablette für ihr Herz und eine Karsivan für die Durchblutung. Das ist alles, und nun wirklich nichts verwerfliches.

    Ich beobachte sie sehr intensiv um früh genug zu merken wenn etwas nicht stimmt und wäre die letzte, die ihr Leben um jeden Preis verlängern wollte, wenn sie sich in irgend einer Weise dauerhaft quälen würde!

    Aber zwischen dauerhaft quälen und einer etwas schwierigen und anstrengenden Zeit der Rekonvaleszenz besteht doch ein gravierender Unterschied.

    Seid für sie da, seid aufmerksam und liebevoll mit ihnen, besprecht euch mit dem Tierarzt, gönnt ihnen Ruhe und gebt ihnen alles was sie benötigen. Und lest alles über das Thema was ihr finden könnt.

    Aber schmeißt nicht zu früh das Handtuch, schon gar nicht in den ersten Tagen oder Wochen, wenn es tatsächlich "nur" ein Vestibularsyndrom ist und nicht andere schwerwiegende Probleme bestehen. Lasst das deshalb auf jeden Fall sofort vom Tierarzt abklären, der Hund oder Katze gründlich untersucht und eine Diagnose stellt!

    Alles Gute für Euch und Eure Lieben! :-)

    Bei meiner Hündin passierte es 14 Tage vor ihrem 16. Geburtstag. Sie fiel um und hatte den Kopfschiefstand, war vollkommen orientierungslos. Zum Glück traf ich auf einen erfahrenen TA, der sofort das Vestibularsyndrom diagnostizierte. Er gab mir Vitofyllin Tabletten, die ich Lea morgens und abends geben sollte. Ihr Zustand besserte sich innerhalb 14 Tagen enorm. Anfangs lief sie oft im Kreis. Das wurde auch von Tag zu Tag besser. Momentan geht es ihr gut und dem Alter entsprechend. Ich hoffe, dass ich sie noch lange bei mir haben kann, denn ich habe sie, seit sie 11 Wochen alt ist. Wichtig ist, keine Panik zu kriegen, denn alles braucht seine Zeit. Der Hund muss vor allem mit der Situation fertig werden. Also alle, denen das gleiche widerfährt, kann ich nur raten, Geduld zu haben. Es wird schon wieder!

    Erste Hilfe vor Ort - Akupressur

    Ich kannte dieses Syndrom noch nicht, bis es vorhin - ganz plötzlich bei unserem Hovawart-Rüden (9 Jaher alt) auftrat - während der Mittagsrunde, ca. 3 km von zu Hause entfernt.Vorher überhaupt keine Anzeichen, noch nie. Der Verlauf war entsprechend der Beschreibung - Kopf schief halten, unsicherer Gang, torkeln wie betrunken, umfallen.

    Ich bekomme nicht so schnell Panik und meine Intuition war zuerst Schlaganfall (mit Fragezeichen?), dann: das Gleichgewichtsorgan schlecht durchblutet? Da ich weiß, dass in der Ohrmuschel und im Ohrlappen sehr viele wichtige Akupunkturpunkte liegen, habe ich ca. drei Minuten die Ohren massiert, leicht geknetet, auch an der Ohrbasis etwas gezogen - ca. drei Minuten lang.

    Danach konnte der Hund wieder aufstehen und selbständig gehen - bis nach Hause. Zuerst etwas unsicher, dann hat er wieder an der Leine gezogen, konnte auch im Bach etwas trinken.

    Gaby mit Jacky (Mittwoch, 28 Juni 2017 14:38)

    Mein Mischling Jacky hatte letzte Woche seinen ersten Anfall. Sehr schlimm. Konnte nicht mehr aufstehen und traute sich auch mit Hilfe nicht. Dachte erst an Hitzschlag oder Schlaganfall. Habe dann meinen Tierarzt angerufen, da die Sprechstunde erst Nachmittags wieder los ging. Er wusste aber sofort nach Schilderung der Symptome, um was es sich handelt und ich war etwas beruhigt. Jacky wiegt 30 kg und wir hatten zu zweit alle Mühe, ihn ins Auto und beim Tierarzt wieder raus zu bekommen. Verständlich, ich hatte selbst schon Probleme mit dem Gleichgewichtsorgan. Einem Menschen kann man erklären, was da vorgeht aber einem armen, total desorientiertem Tier? Er bekam eine Spritze und Infusion. Zehn Tage muss er Tabletten nehmen. Was mich total überraschte, der Tierarzt hat mir genau erklärt, was ihm evtl bleiben könnte. Kopfschiefhaltung, umkippen usw. Obwohl der Anfall wirklich schlimm war konnte er Abends wieder laufen als wäre nie was gewesen. Trotzdem werde ich mich beraten, weiterhin diese Tabletten oder homöopathische Medikamente zu geben. Es lässt sich nicht vermeiden, ihn allein zu lassen da ich ein paar Stunden arbeite. So hab ich dann ein besseres Gefühl und nicht ständig Angst, er könnte sich verletzen falls es wieder passiert. Gewisse Sicherheitsvorkehrungen habe ich getroffen aber alles kann man nicht voraussehen. Ich hoffe, es bleibt bei dem einen Anfall.

    Mein Zwergschnauzer Jacob (13 1/2 Jahre alt) hat gerade die Erkrankung überstanden. Im ersten Augenblick waren wir geschockt und in Panik, aber Artikel wie diese hier haben mir geholfen zu relaxen.

    Als Erstversorgung hat Jacob eine Infusion bekommen, mit einem Mittel gegen Übelkeit, einem Appetitanreger und etw. krampflösendes. Dann alle 24 Std. 1 Tablette "Cerenia" gegen die Übelkeit und 3x tägl. eine Lösung von "Anamirta Cocculus LM6" Gobuli, etw. 20-30 Stk. aufgelöst in 20% Alkohol. Direkt in den Mund spritzen.

    Damit war Jacob sehr rasch wieder ganz der Alte !!

    Hallo, mein 15jähriger Borderline Collie hat diese Symptome (Schwindel, torkelnder Gang, horizontaler Nystagmus, Erbrechen), allerdings ohne Kopfschiefhaltung. Gibt es das Vestibularsyndrom auch ohne Kopfschiefhaltung?

    Dr.Bettina Reuter (Montag, 17 Juli 2017 12:45)

    Nicht undenkbar, wenn beide Ohren betroffen sind. Es sollte aber immer tierärzttlich untersucht werden, was hinter den Symptomen steckt.

    Unser Hund 12Jahre alt hat gestern 3xgebrochen wollte nicht fressen und Schwank sehr beim Laufen so das er sich kaum auf den Beinen halten kann .

    Er hat Schwierigkeiten beim Treppensteigen.

    Einen Tag zuvor stand er auch zittern vor mir und bewegte sich nicht.

    Er hat keine Kopfschiefhaltung. Könnte es aber dieses Syndrom sein?

    Dr.Bettina Reuter (Donnerstag, 20 Juli 2017 11:10)

    Das ist nicht ausgeschlossen, aber auch nicht automatisch hoch wahrscheinlich. Es gibt zig Gründe dafür.

    Eine Verdachtsdiagnose kann ich auf diesem Wege nicht abgeben und ich kann Ihnen nur empfehlen, die Problematik bei einem Tierarzt ablären zu lassen.

    Wir waren gestern beim Tierarzt sie meinte Magen Darm Infekt.

    Haben auch ein Blutbild machen lassen Nieren Leber okay, aber Sie meinte er hätte etwas Blutarmut,wäre aber bei 12Jahren soweit okay.

    Was mich sehr Beunruig das er beim Laufen sehr Schwank und sich kaum auf den Beinen halten kann.

    Hallo, auch hier möchte ich noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Bericht sagen! Er hat mir bei meinem Kater viel Angst und viel Hilflosikeit genommen.

    Ich noch einmal, (#144) die Facebook Gruppe heißt

    Mein Zwergschnauzer 13,80Jahre hatte mitte Mai den ersten Anfall. Mir ging es so wie hier beschrieben, bin heulend zum TA. Es ist so schlimm, mitansehen zu müssen, das nichts mehr geht. Aber die TÄ sagte, so schnell geben wir nicht auf. Ich habe Anton 14 Tage aus der Hand gefüttert, trage ihn alle Treppen hoch und gehe nur noch max. 2 km mit ihm. Er ist halt sehr langsam und schnüffelt sich fest. Für Runden von früher 20 Minuten, brauchen wir oft eine Stunde. Er bekommt auch die Blutverdünner. Nun war es am WE sehr heiß und seit Montag bemerke ich wieder verstärkt das Torkeln, die Kopfschiefhaltung und auch das Orientierungslose umherlaufen. Mein Hund ist immer bei mir ( er kann mit zur Arbeit ) und das beruhigt mich sehr. Er konnte noch nie alleine bleiben ( war mein Fehler, habe es falsch gemacht) aber jetzt ist es noch schlimmer geworden. Er tut mir so leid und mein Herz verkrampft, wenn er so orientierungslos umhertorkelt, aber gehen lassen kann ich nicht. Er hat keine Schmerzen, schnüffelt und möchte auch immer mit mir gehen. Das Fressen ist total nebensächlich geworden, ich muss ihn überreden und erst mit der Hand anfüttern. Ich glaube, für mich ist es schlimmer als für Anton und ich weiß ich muss Geduld haben. Tröstend ist, dass es allen anderen hier auch so geht. Dieser hilflose Blick ist das Schlimme. LG Gudrun

    Sabine Held (Dienstag, 22 August 2017 06:35)

    Ich habe so viel hier gelesen . Unsere 14 Jahre alte Hündin hat alle hier beschriebenen Symptome . Es macht uns Angst und ich stelle es mir so vor, als würden wir Achterbahn fahren. Soll ich das wirklich über evt. Monate meinem alten Tier antun?? Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren einen großen alten Hund so leiden zu lassen. Ich kann aber auch nicht einfach eine Entscheidung treffen, sie gehen zu lassen. Eines aber weiß ich sicher. Leiden lassen das geht überhaupt nicht. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Ich drücke allen die Daumen. Ich bin seht traurig und die anderen 2 Nasen merken was los ist. Man ist so hilflos und alleine!!

    Gaby mit Jacky (Dienstag, 22 August 2017 21:33)

    Hallo Sabine. Hab grad deinen Eintrag gelesen. Ich hab meine Erfahrungen als 137 Eintrag geschrieben. Ich kann deine Angst sehr gut nachvollziehen. Mein Hund hat sich überraschend schnell erholt und hatte seitdem keine Probleme mehr ( ausser seinen altersbedingten Baustellen). Allerdings hätte ich ihm nicht wochenlang zusehen können. Jeder muß für sich selbst entscheiden, was er seinem Tier zumuten kann. Jedes Tier ist nun mal anders. Viele mögen mich deshalb verurteilen aber wenn sich bei meinem Hund nach Wochen immer noch keine Besserung eingestellt hätte, wäre für mich nur eine Entscheidung in Frage gekommen, ihn zu erlösen. Ich stand aus anderen Gründen schon vor dieser Entscheidung und er hat es immer wieder gepackt. Ich hatte immer das Gefühl, er schafft das. Aber er ist trotz seines Alters noch sehr aktiv und wenn er selber nicht mehr aufstehen oder laufen kann, wäre das für ihn die Hölle. Hör auf deinen Bauch und beobachte deinen Hund. Ob da was dran ist weiß ich nicht aus eigener Erfahrung aber andere Hundebesitzer sind oft der Meinung, der Hund zeigt wann er nicht mehr kann. Meiner wollte bisher immer noch und ich bin sehr froh. Aber wie du geschrieben hast, leiden lassen weil ich nicht loslassen kann, kommt für mich nicht in Frage.

    Hallo an alle betroffenen und mitleidenden Hundebesitzer!

    Nachdem unser 12 jähriger Mischlingsrüde am gestrigen Sonntag Abend eine schlimme Gleichgewichtsstörung erlitt, bei der wir uns nicht zu helfen wussten, da er auch in seinem ganzen Verhalten komplett gestört war, bei dem er unter anderem er auch den Urin nicht halten konnte, suchten wir umgehend eine Tierklinik auf. Dort wurde uns zu einem MRT geraten, um mögliche Ursachen feststellen zu können. Da diese sehr kostenintensiv sein sollte, baten wir uns Bedenkzeit aus, da wir das ganze auch erst einmal für uns verarbeiten mussten.

    Es wurde uns,als Sofortmaßnahme empfohlen, den Kasper eine Infusion zur Stabilisierung des Kreislaufes zu geben und ihn zur Beobachtung dort zu lassen. Dafür entschieden wir uns dann auch, weil uns die medizinische Betreuung über Nacht sehr sinnvoll und sicherer erschien.

    Außerdem wurde gleichzeitig noch eine Blutprobe entnommen und diese auf Auffälligkeiten untersucht. Dahingehend konnte nichts festgestellt werden.

    So fuhren wir dann schweren Herzens und mit tausend Fragen im Kopf nach Hause. Wir waren wie gelähmt und haben versucht, klar über das Für und Wieder nachzudenken und noch ein paar Informationen zu erlangen.

    Daraufhin bin ich zum Glück auf diese Seite gestoßen � und ich muss allen herzlichen Dank sagen für ihre Erfahrungsberichte. Wir haben darauf alles sehr viel klarer und optimistischer gesehen und uns dazu entschieden, den Kasper wieder nach Hause zu holen und zu schauen, wie sein Zustand sich bessert, auch wenn es sehr ungewiss war, wie lange es dauern könnte.

    Heute Morgen bin ich dann extra noch einmal bei unserer Tierärztin gewesen, um mir da noch einmal zusätzlich Rat zu holen.

    Auch das hat mir sehr geholfen!

    Daraufhin bin ich dann zur Tierklinik gefahren, um zu erfahren, wie es dem Kasper ergangen ist und wie sein Zustand momentan ist.

    Was muss ich sagen - auch jetzt, nachdem der Kasper seit 4 Stunden wieder bei uns zu Hause ist- erscheint es uns allen wie ein komplettes Wunder - bis auf extreme Müdigkeit, ist er tatsächlich wieder der alte, auch wenn man immer noch ständig beobachtet, ob da Auffälligkeiten wären.

    Das hatte ich nicht zu hoffen gewagt, das uns dieses Glück widerfährt. Wir sind so froh und dankbar.

    Unser zäher kleiner Kerl wird uns hoffentlich noch ein paar Jahre schöne, gemeinsame Jahre bescheren!

    Außerdem gilt unser Dank der Tierklinik Ilversgehoven für ihre schnelle und für unserer Meinung nach, fachkundige Beratung und Betreuung.

    Danke auch unserer Tierärztin für die hilfreichen und beratenden Worte.

    Der Schreck sitzt uns noch sehr in den Gliedern, aber wir bleiben zuversichtlich und optimistisch!

    claudiadroege62@web.de ; sel.kroehnke@web.de ; l.kroehnke@web.de (Freitag, 08 September 2017)

    . unsere Nelly leidet derzeit unter dieser Krankheit, die jetzt medikamentös behandelt wird. Ich hatte schon befürchtet, die Tierärztin, Frau Dr. K. Fluck würde vorschlagen, sie einzuschläfern.

    Liebe Grüsse, Papa Chr.

    Jörg Schlapkohl (Sonntag, 10 September 2017 13:05)

    Danke für Ihren Bericht.

    Mein Buddy 13,2 Jahre er ist ein Malinois hatte am Montag genau Ihre Beschreibung.

    Aber ich habe ihn aus der Klinik geholt und wollte Abschied nemmen. Um mich abzulenken habe ich in Internet nach Hilfe gesucht, da bin ich dann auf Ihre Seite gekommen. Hatte mir alles durchgelesen. Alles hat genau gepasst.

    Machte mich sofort an die Arbeit.

    Habe erst ein mal seine Gelenke wieder beweglich gemacht da diese bereits Steif waren.

    Dann alle Muskeln und die Wirbelsäule Massiert.

    Dann die Augen nerven Massiert und die Ohren und Gehörgang von aussen Massiert. Züsetzlich habe ich mir Endzündungshemde Schmerzmittel gegen Bakterien und Milben in den Ohr geholt.

    Am nächsten Tag War das Augen Problem bereits weg ein paar Stunden später die schräg Haltung des Kopfes einfach weg. Bis hier her könnte Buddy nur mit Hilfe laufen, aufstehen ging garnicht.

    Wieder ein Tag später konnte er wieder laufen wieder ein paar Stunden später konnte er auch von alleine Aufstehen. Nun Taumelt er nur noch und wenn er sich schüttelt gibt er noch um. Heute ist Sonntag und es ist fast alles werde ok. Am Montag werde ich ihn alleine auf der Wiese laufen lassen damit er sich selbst einschätzen kann was geht und was nicht. HOFFE DAS ER AM MITTWOCH WIEDER DER ALTE IST.

    reik (Donnerstag, 21 September 2017 00:00)

    englische bulldogge 9j.

    wo ich meinte, wenn tag x käme, ob dann jemand vorbei kommen würde. eher schlecht die antwort.ich sollte kommen und wenn ich was für die steuer brauche, stellen sie mir gerne was aus.

    aber dank dr. google ;-) fand ich das hier.

    ta gewechselt und jetzt bekommt er erstmal vitamin b gespritzt.

    bei meinen begann es vor zwei tagen und jetzt bekam er es wieder. mal sehen wo die reise hin geht. schlimm finde ich bei meinen, es dauert ewig eher er zur ruhe kommt, läuft viel hin und her.

    Verena (Freitag, 22 September 2017 16:47)

    Dies trat heute urplötzlich auch bei meiner bald 15 jährigen Lady ein. Der Tierarzt kam zu uns, sie nannte es auch Schlaganfall, und spritzte ihr Kortison. Ist das wohl nötig? Nachdem sie erst erbrochen hatte schläft sie seither. Danke für die Antwort

    Dr.Bettina Reuter (Freitag, 22 September 2017 17:32)

    Wenn es ein geriatrisches Vestibularsyndrom ist, dann gibt es keine ursächliche Behandlung, weil die Ursache nicht bekannt ist.

    Man behandelt in erster Linie die Symptome. Den Tieren ist meist übel und deswegen erbrechen sie. Also versucht man Ihnen die Übelkeit zu nehmen.

    Ob Cortison einen positiven Effekt hat ist eher fraglich, da vermutlich keine Entzündung vorliegt.

    Unser Morti, 10 Jahre alter Airedale Rüde hatte jetzt 2 Anfälle innerhalb von 2 Monaten. Nachdem mit Röntgen und MRT alle Tumore ausgeschlossrn wurden - bei ersten Anfall gab es Cortison und Vit B, haben wir jetzt auf Karsivan und vit b und während des Anfall eine Novalgin umgestellt. Bisher war es nach 2-3 Stunden immer wieder vorbei. Im Moment hat er gerade den dritten Anfall. Ich hoffe es läuft auch wieder so ab.

    Dr.Bettina Reuter (Sonntag, 01 Oktober 2017 14:37)

    Ein Vestibularsyndrom ist keine "Anfallserkrankung" und tritt in der Regel auch nicht mehrfach auf. Es ist auch nicht nach ein paar Stunden vorbei. Vermutlich handelt es sich um ein ganz anderes Krankheitsbild.

    Lily Oster (Mittwoch, 11 Oktober 2017 20:33)

    Meine 16 jährige Bearded-Collie Hündin hat es gestern Abend getroffen. Fing an als sie die Treppen nicht mehr gut hoch bzw runter kam und beim Gassi gehen torkelte und fiel. Über den Abend hinweg wurde es schlimmer mit starkem Augenbewegen und dreimaligem Übergeben. TA kam heute morgen und hat sie mit B12 und Spritze versorgt.

    Es ist leider bis heute abend keine wirkliche Besserung eingetreten, sie hat wenig Appetit, trinken tut sie gut, kann jedoch nicht aufstehen geschweige denn gehen. Habe das Gefühl sie tut sich selber gerade ein wenig leid.

    Habe Angst das keine Besserung eintritt, sie war bis jetzt komplett gesund und fit wie ein Turnschuh.

    Bin ich einfach zu ungeduldig und es kommt noch eine Besserung?

    Meine Hündin (Malteser, 12 Jahre), musste leider am 28.5.2017 auf Anraten des Tieraztes hin eingeschläfert werden.

    Sie hatte schon seit längerer Zeit Herzgeräusche und wurde mit Furosemid und Cardisure behandelt.

    Außerdem vermutete man Epliepsie, die nicht behandelt wurde da die Anfälle selten waren und sich das Luminal nicht mit dem Herzmedikament vertrug.

    Im September 2016 hatte sie beim Spaziergang (es war ziemlich warm) plötzlich Gleichgewichtsprobleme, fiel zur Seite um und musste getragen werden. Daheim lag sie eine ganze Zeit zitternd und hechelnd auf der Seite und konnte nicht aufstehen. Auf Reize reagierte sie, sie war also nicht weggetreten. Das Ganze wiederholte sich am folgendenTag und auch im Oktober 2016 noch einmal.

    Vor und nach dem Anfall ging es ihr prima, sie konnte laufen, hatte Appetit, war klar, ging spazieren, rannte und wirkte wie ein absolut gesunder Hund.

    Am 30.4.2017 kam es beim Spaziergang (wieder ein warmer Tag) erneut zu einem solchen Anfall. Sie hatte bei einer Rast auch gegessen.

    Ich musste sie bis heim tragen, wieder überstreckte sie den Hals und lag anschließend noch 2 Stunden hechelnd und sich windend im Körbchen.

    Diese Anfälle kamen von dem Tag an regelmäßig, nach Anstrengung, nach dem Essen, aber auch so. Meist ein Anfall pro Tag, morgens oder abends. Meist fing es damit an, dass der Kopf schwankte, dann kam das nicht mehr Laufen können und das Hecheln.

    Man merkte, dass sie Hunger hatte, so nahm sie zB das Futter in den Mund, legte es dann aber wieder ab, oder sie aß mehrere Stücke Futter nacheinander, drehte dann aber das Köpchen weg, so als sei ihr schlecht.

    Am 17.05. war der Anfall abends dann so schlimm, (hecheln, zittern, schwanken, fiepsen) dass ich in die Tierklinik fuhr.

    Dort diagnostizierte man das Vestibularsyndrom und behandelte mit Antibiotika, Vitofullin, Infusion. Anschließend wurde das AB noch zu Ende gegeben, das Vitofullin, Ginko und Vitamin B sollten helfen. Leider zeigte sich keine Verbesserung. Ab hier war zusätzlich noch eine Kopfschiefhaltung vorhanden, die Anfälle wurden nicht weniger.

    Meist war es so, dass es der Kleinen morgens nach dem Aufstehen recht gut ging, sie konnte laufen (sogar vom Bett springen) und wenige Zeit später (ohne große Anstrengung, meist nach der Tablettengabe mit Wurst) fing das Wanken mit dem Kopf wieder an, danach wieder das Taumeln, hecheln etc.

    In meiner Verzweiflung habe ich Rücksprache mit der Tierklinik gehalten und war ebenso noch bei einer weiteren Ärztin.

    Tierklinik: Das kommt wahrscheinlich vom Ohr. Das Herz wurde von der Tierklinik nicht in Betracht gezogen, obwohl bekannt war, dass sie Tabletten bekommt, hier konzentrierte man sich wie gesagt auf das Ohr in Verbindung mit dem Vestibularsyndrom.

    weitere Ärztin: wahrscheinlich etwas im Kopf - Cortisonspritze + Tabletten. Das Ohr wurde auch hier untersucht, jedoch schien es äußerlich in Ordnung, der Hund zeigte bei der Untersuchung auch keine Schmerzreaktion. Das Herz wurde als unwahrscheinlich erachtet, da es der Kleinen ja morgens gut ging und kein Herzhusten bemerkt wurde. Laut ihr hätte gerade morgens durch Wassereinlagerungen eher eine Problematik auftreten müssen

    Die behandelnde TÄ: Auch sie tippte auf einen Prozess im Kopf, da gerade auch die Lageänderungen in Bewegung und nach dem Aufstehen dazu führen könnten, dass es mal besser und mal schlechter sei. Das Ohr hielt sie für unwahrscheinlich, da die Kopfschiefhaltung erst später kam, ähnliche Anfälle bereits letztes Jahr existierten und der Hund sich durch das AB nicht verbessert hatte. Das Herz hielt sie für unwahrscheinlich, da sie von daher solche Anfälle nicht kannte, nur dass der Hund dann `mal umfällt`oder ohnmächtig wird. Auch den Zusammenhang zwischen Nahrungsaufnahme und Schwindel konnte sie sich nicht erklären, denn die Blutwerte waren in Ordnung, womit die Leber ausschied.

    Am 26., 27. und 28. 5 ging es ihr wie gehabt nach dem Aufstehen gut, kurze Zeit später folgte dann wieder ein ca 2-3 stündiger Anfall.

    Der Hund sollte am 28. noch einmal geröntgt werden, als sie aber beim TA ankam, war sie wieder in einem dermaßen schlechten Zusatnd (hecheln, taumeln), dass hier beschlossen wurde, den Hund zu erlösen. Die Venen waren dabei schon in einer Situation, dass man die endgültige Spritze in den Bauch geben.

    In der Zeit, in der die Anfälle regelmäßig kamen, hat sie viel gelegen und geschlafen und wenig gegessen, von sept bis zum 30. april war sie jedoch topfit.

    Spricht dieser Verlauf ihrer Meinung nach für das Vestibularsyndrom?

    Sie schrieben einem Fragesteller, das sei keine 'anfallskrankheit'.

    Meine kleine hatte aber wie beschrieben fast täglich einen anfall wo sie den Kopf gewunden hat, hechelt und die Augen flackern.

    Danke für Ihre Mühe.

    Dr.Bettina Reuter (Samstag, 14 Oktober 2017 18:00)

    Ich werde mich hüten, anhand dieser Aussagen eine Diagnose zu stellen, aber in meinen Augen ist ein idiopathisches Vestibularsyndrom in diesem Fall ziemlich unwahrscheinlich.

    Ihr Hund zeigte ja anfangs gar keine passende Symptomatik und erst später eine Kopfschiefhaltung. Und auch nicht jede Kopfshiefhaltung mit Augenflackern ist auf diese Art von Vestibularsyndrom zurückzuführen. Es gibt auch andere Formen, die andere Ursachen und Verläufe haben.

    Wie gesagt würde ich von der Beschreibung her kein Vestibularsyndrom in Betracht ziehen, weil es eben nicht mit "Anfällen" einhergeht.

    Zunächst einmal vielen Dank für Ihre Antwort. Ich weiß, dass Sie keine Ferndiagnose stellen können, jedoch ist jede Einschätzung wertvoll für mich. Ich habe leider kein mrt machen lassen, da die Kleine schon einmal während einer OP frühzeitig aus der Narkose geholt werden musste, weil es Probleme gab. Und seither quäle ich mich mit dem Gedanken, dass es vielleicht doch heilbar war.

    Darf ich trotzdem noch fragen, ob es zb für ein zentrales oder peripheres vs charakteristisch ist, dass es diese anfälle gibt?

    Dr.Bettina Reuter (Sonntag, 15 Oktober 2017 11:21)

    Vestibulärerkrankungen treten meistens akut auf! Zentrale Vestibulärerkrankungen können durch Tumore des Hirnstammes und Kleinhirnes, Gehirnentzündungen, Metronidazolvergiftungen, Trauma, Thiaminmangel und Infarkten ausgelöst sein.

    Bei Gehirnerkrankungen kann es immer zu epileptiformen Anfällen kommen. Die Frage wäre ja zu klären, um welche Art von "Anfällen" es sich gehandelt hat. Viele Besitzer beschreiben Symptome, die eben immer wieder plötzlich auftreten auch als "Anfälle", Dies können Schmerzattacken oder eben tatsächlich zentralnervöse Symptome sein. Leider bekommen wir Tierärzte diese "Anfälle" oft nie live zu sehen, was es schwierig macht, das Problem zuzuordnen.

    Ob es bei Ihrem Hund nicht doch ein kardiales Problem war steht leider in den Sternen, da es niemand untersucht hat. Wurde mal ein EKG und Herz-Ultraschall gemacht. Vielleicht hatte ihr Hund Rhythmusstörungen und daher immer wieder Sauerstoffmangel o.ä. Das hätte man in jedem Falle gerade zu Beginn der Erkrankung tun sollen.

    Leider wurde nichts in der Richtung unternommen, weil keiner der drei Tierärzte das in Erwägung gezogen hat. Ich habe diese Anfälle auch aufgenommen, wenn Sie Interesse haben, kann ich Ihnen das gerne mal schicken.

    Nachdem der starke Anfall mit anschließender Kopfschiefhaltung kam, hatte sie auch zwischen den akuten Anfällen immer mal Probleme mit dem Gleichgewicht, aber auch gute Phasen. Aber halt fast jeden Tag so einen Anfall.

    Wie gesagt: Danke für Ihre Mühe und ein schönes Wochenende.

    Lily Oster (Sonntag, 15 Oktober 2017 16:02)

    Update: Es geht ihr wieder besser, kein Erbrechen mehr und sie war auch auf den Beinen die letzten Tage und heute das erste mal 'Gassi' ( vllt 20 Meter).

    Dennoch habe ich das Gefühl das sie der Lebensmut ein Stück weitzverlassen hat.

    Sie war bis vor dem Syndrom immer ein Wirbelwind, hat Ausflüge und Gassi gehen geliebt, von fressen garnicht zu sprechen. Doch jetzt fühlt man sich fast schuldig sie von ihrer Decke zu trennen und zu ermutigen doch ein paar Meter zu gehen.

    Von selber fressen würde sie denke ich nicht, man muss es ihr entweder mit der Hand anreichen oder in unmittelbarer Nähe platzieren, ebenso das trinken.

    Sobald sie einige Meter gegangen ist fängt die an zu hecheln ( Anstrengung? ; Stress? ) .

    Man muss bedenken das sie Silvester schon 17 wird.

    @inga78 und diana91:

    Was ist aus euren hunden geworden? Bei euch kam das Ganze ja scheinbar auch 'anfallsartig'.

    Meine Mischlingshündin, 15 Jahre, hat es nun auch erwischt. Am Dienstag zeigte sich erste Unsicherheiten im Gang, die ich bisher eher auf eine Schwäche der Hinterläufe geschoben hatte, da sie eine chronische Niereninsuffizienz hat und deswegen seit 2 Jahren Diät hält und dementsprechend leider hinten ziemlich Muskulatur abgebaut hat. Die Unsicherheiten wurden dann so massiv, dass sie mehrfach komplett umfiel, insbesondere wenn sie sich schüttelte.

    Am Mittwoch geht es dann morgens früh direkt zum TA. Aufgrund der Symptome war die Vermutung erstmal ein Bandscheibenvorfall oder eine Cauda Equina. Dies erschien nicht zuletzt wahrscheinlich, da sie im Juni bereits einmal aufgrund von muskülären Problemen im unteren Rücken auffällig wurde. Verschrieben wurde Metacam, die erste LAdung erfolgte per Spritze.

    Wie als Reaktion darauf verschlechterte sich nun das Krankheitsbild und es stellten sich nun die Symptome der schiefen Kopfhaltung oder des Nystagmus ein, so dass die Diagnose am Donnerstag angepasst werden musste. Nun gab es ein Mittel gegen Übelkeit, einen B-Vitamine-Cocktail sowie etwas zur Blutverdünnung. Aufs Metacam habe ich verzichtet, da ich den Eindruck hatte, dass es die Übelkeit verstärkte.

    Für den Moment zeigt sich der Hund ruhig und erstaunlich trocken. Sie trinkt und hat auch zum ersten Mal seit 2 Tagen freiwillig gegessen und musste nicht 'zwangsernährt' werden. Für meinen Hund scheint das Getragen werden derweil das Unangenehmste an der ganzen Sache zu sein, sie liefe die Treppen wohl lieber selbst.

    Danke für den guten Artikel und die vielen Beiträge dazu. Meine Hünde könnte es auch erwischt haben, den Symptomen nach. Ich geb ihr nun Ruhe und Sicherheit in der Hoffnung, dass sie sich soweit erholt, damit das Leben wieder lebenswert wird. Danke.

    Claudine (Mittwoch, 15 November 2017 15:02)

    Hallo zusammen. Ich bin so froh über all eure Einträge, welche ich heute um 04.30 in grosser Sorge um meinen 10 1/2 jährigen Weimaraner entdecken und lesen durfte. Mein Hund ist heute vom Bett gefallen, torkelte dann in das Wohnzimmer und hatte dann während fast 15 Minuten starke Zuckungen durch den Körper mit schräger Kopflage. Er wurde massiv durchgeschüttelt und konnte sich fast nicht mehr auf den Beinen halten, die Hinterläufe knickten immer wieder ein. Nach ein paar Stunden ging es ihm besser, hat noch etwas den Kopf schief und korrigiert seine Haltung und wirkt total neben den Schuhen. Um 10.00 konnte ich dann zu unserem Tierarzt gehen, der dann das Vestibularsyndrom auch aufgrund meiner ipad Aufnahmen bestätigt hat. Er kriegt nun für einen Monat onsior gegen Schmerzen (das erste Mal in seinem Leben!) und propentotab 100 mg für die Durchblutung. Ich hatte seit Wochen beobachtet, dass er den Kopf stark geschüttelt hat, weil ihm etwas in den Ohren störte, mamchmal hat er auch mit der Pfote das Ohr stark gerieben und mit den Augen auch viel geblinzelt. Bin nun froh, dass es eine Diagnose dafür gibt und es ihm doch so schnell gut geht. Euch und euren Vierbeinern nur das Allerbeste. Claudine

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 15 November 2017 18:44)

    wenn Ihnen vorher Kopfschütteln und Kratzen am Ohr aufgefallen ist, dann sollten Sie unbedingt eine eingehende Ohrenuntersuchung, am besten incl. Mittelohr/Innenohr (CT, MRT) machen lassen, da dann eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass es zwar vestibulare Symptome, aber eben KEIN IDIOPATHISCHES Vestibularsyndrom ist. Eine ganz wichtige, aber anders zu behandelnde Differentialdiagnose ist ein Problem des Mittel- bzw. Innenohres.

    Gaby mit Jacky (Donnerstag, 23 November 2017 15:37)

    Hallo Frau Dr. Reuter. Ich habe meine Erfahrung mit dem Vestibularsyndrom als Eintrag Nr 137 geschrieben und hätte gerne Ihre Meinung. Natürlich nur, wenn es Ihnen nichts ausmacht. Als bei Jacky die Symptome von einer auf die andere Sekunde auftraten hatten wir über 30 Grad. Spazieren gehen bei dieser Hitze ist sowieso nicht mehr drin. Mein erster Gedanke war damals Hitzschlag und ich hab ihm sofort ein mit kaltem Wasser getränktes Badetuch übergelegt. Ich hab ihm auch die Vorderpfoten eingewickelt weil er da sehr kurzes Fell hat. Ich dachte, da kann ich seinen Kreislauf am Besten in Schwung bringen. Unser Tierarzt hat dann aber das Vestibularsyndrom diagnostiziert. Jacky ging es Abends wieder so gut als ob nichts gewesen wäre. Wenn ich lese, wie lange andere Hunde damit zu kämpfen haben bin ich irgendwie der Meinung, dass ihm das nasse Handtuch als Soforthilfe sehr gut getan hat. Denken Sie, seine schnelle Erholung kann damit zusammenhängen? Ich würde mich über Ihre Meinung freuen. Im Voraus vielen Dank

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 23 November 2017 16:21)

    Das lässt sich für mich überhaupt nicht einschätzen, denn ich habe den Hund zu dem zeitpunkt nicht gesehen. Sie beschreiben auch nicht, welche Symptome genau auftraten und wie alt der Hund ist.

    Die Kreislaufsituation beurteilt man am besten anhand der Schleimhäute und der sog. kapillären Rückfüllungszeit. Ob eine Überhitzung eine Rolle spiel zeigt die Körpertemperatur. In der Regel haben die Hunde dann deutlich über 40°C.

    Wie schon mehrfach in meinen Antworten geschrieben, so bessert sich die Symptomatik meiner Erfahrung nach nicht schlagartig, sondern dauert doch mindestens einige Tage.

    Kopfschiefhaltung, Augenwackeln (Nystagmus) und Gleichgewichtsstörungen müssen schon wenigstens vorhanden sein, um den Verdacht in die Richtung zu lenken. Und selbst dann ist es nicht automatisch ein Vestibularsyndrom.

    Gaby mit Jacky (Donnerstag, 23 November 2017)

    Hallo Frau Dr. Reuter. Jacky wird im Dezember 13 Jahre alt. Er wollte damals aufstehen, kippte aber immer auf die linke Seite. Selbst sitzen ging nur mit Hilfe . Vom Vestibularsyndrom hatte ich bis dahin noch nie gehört, darum war meine Befürchtung entweder Hitzschlag oder Schlaganfall ,darum hab ich ihm sofort das nasse Handtuch aufgelegt. Da das ausserhalb der Sprechstunde meines Tierarztes war, dieser bei Notfällen aber auch nach Hause kommt hab ich ihn angerufen. Er hat mich dann gefragt ob er den Kopf schief hält und ob seine Augen zucken. Das war mir in meiner Panik erst nicht aufgefallen. Er hatte aber alle Symptome. Ausserdem waren seine Schleimhäute sehr blass. Ich hatte aber schon den Eindruck, dass es ihm durch das Abkühlen ein wenig besser ging. Beim Tierarzt wurde ihm dann was gegen die Übelkeit gespritzt und eine Infusion gelegt. Er bekam auch für 10 Tage Tabletten zur Durchblutungsförderung. Auch seine Ohren wurden untersucht. Bis Abends war er noch sehr unsicher und wackelig aber dann ging es ihm wieder gut. Darum denke ich, vielleicht hat ihm das Abkühlen irgendwie geholfen. Geschadet hat es auf alle Fälle nicht. Bis jetzt war auch nichts mehr .

    Hallo, mein malinois,über 14jahre, ist im okt17 von uns gegangen. er hatte sonntags den ersten anfall, erstmal ein schock für mich, keine 5min und er war wieder der alte, aktiv u.mit viel lebensfreude. am donnerstag den zweiten viel schwereren,trotz tierärztlicher behandlung gabs keine besserung,im gegenteil, es wurde stündlich schlimmer. er hat in seinem leben zweimal, die tierärzte lügen gelernt u.uns alle mit seinem kampfgeist zu leben, überrascht. doch nach 3tagen gab er auf, er hatte keine kraft mehr. er verabschiedete sich von seinem ganzen rudel. er durfte gehn, alle seine lieben waren bei ihm.

    Mich würde sehr intressieren welche art von störung das VS ist, ist es eine durchblutungsstörung oder irgendwas mit den nerven? Ist es das hirn, das infos nicht mehr verarbeitet? Es gibt ja gerade bei den belgier verschiedene formen von ataxie u.epi.

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 11 Januar 2018 09:12)

    Wie in diesem Blog-Beitrag beschrieben, ist die Ursache bei dieser Form des Vestibularsyndroms unbekannt!!

    Es gibt natürlich andere Erkrankungen, die vestibulare Symptome mit sich bringen, wo es natürlich eine Ursache gibt, beispielsweise eine Mittel-oder Innenohrentzündung.

    Mit Ataxie oder gar Epilepsie hat dies nicht das Geringste zu tun.

    Tanja Wild (Sonntag, 21 Januar 2018 14:59)

    Ich habe einen Welpen von 17 Wochen

    Mit der 6. ten Woche fing er ohne ersichtlichen Grund seinen Kopf schief zu halten,er lief nicht mehr richtig gerade aus

    Nachdem er heftig den Kopf schüttelte ging es wieder

    Am Anfang war das häufig der Fall.Jetzt mit 17 Wochen hat er es ein paar mal am Tag.

    Aber es ist kein zittern der Augen zu sehen.

    Ansprechbar ist er auch.Kein erbrechen und fressen ist alles normal

    Einmal mit 14 Wochen,fiel er um und sein Körper war wie bei einem epileptischen Anfall

    Danke schon im voraus

    Franziska (Freitag, 16 Februar 2018 17:25)

    Mein Kater ist 2,5 Jahre und hat es seit 4 Tagen dazu hohes Fieber heute 40,5.

    In dem Alter doch eher ungewöhnlich?

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Freitag, 16 Februar 2018 18:55)

    Bei der Katze ist es ganz sicher etwas anderes. Ein Vestibularsyndrom ist nicht fieberhaft.

    Da sollte man sich Mittel- bzw. Innenohr anschauen, oder auch mal al so etwas wie FIP denken. Da ist auf jeden Fall Diagnostikbedarf.

    2015 - Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter - Fachtierärztin für Kleintiere - 02202 / 1087055

    Hund schlaganfall lebenserwartung

    Der Schlaganfall, der keiner war.

    Ein Erfahrungsbericht ьber das Vestibular-Syndrom beim Hund

    Nach mehr als dreiЯig Jahren Hundehaltung denkt man ja, dass man von den hдufigsten Hundekrankheiten wenigstens schon mal was gehцrt oder gelesen hдtte. Leider war das in diesem Fall nicht so. Mir wдren ein paar schlimme Stunden erspart geblieben, wenn ich schon mal was vom so genannten Vestibular-Syndrom (auch geriatrisches Vestibular-Syndrom oder idiopathisches Vestibular-Syndrom) gehцrt hдtte. Darum hier ein Bericht fьr alle, die das Glьck haben, ihre дlteren Hunde noch um sich zu haben.

    Meine Nellie ist jetzt dreizehneinhalb. Bis auf eine altersbedingte Spondylose und eine leichte Schwerhцrigkeit ist sie eigentlich ziemlich fit, tobt mit dem Rudel und hьtet gern noch ein bisschen, am liebsten unsere Enten. Montag vor vier Wochen war alles wie immer, als ich das Haus verlieЯ. Als ich nach nur zwei Stunden wiederkam, zeigte Nellie massive Bewegungsstцrungen, sie taumelte und stolperte unkontrolliert, fiel auch цfters einfach zur Seite um. Das Ganze sah aus wie bei einem Hund, der aus der Narkose erwacht und zu frьh versucht herumzulaufen. Dabei war Nellie aber ansprechbar und schien vцllig klar im Kopf zu sein. Da ich frьher mal einen Mischlingsrьden mit Epilepsie hatte, war ich mir ziemlich sicher, dass dies kein epileptischer Anfall sein konnte. Eine Verletzung war auch nicht zu beobachten, ich dachte an Schlaganfall, Herzinfarkt, Zuckerschock usw. Fьr den Fall, dass es eine Unterzuckerung wдre, machte ich Nellie eine Fleischbrьhe mit reichlich Traubenzucker, die sie auch artig trank. Zwei Minuten spдter erbrach sie die Reste ihrer letzten zwei Mahlzeiten. Inzwischen hatte ich meinen Tierarzt angerufen und einen sofortigen Besuch dort vereinbart. In der Praxis, die Nellie sehr ungern betritt, waren die Bewegungsstцrungen nur in recht abgeschwдchter Form zu beobachten, Nellie tat alles, um wenigstens auf den FьЯen zu bleiben. Die Untersuchung erbrachte, dass es weder ein Herz- noch ein Kreislaufproblem sein konnte, auch die Blutwerte waren normal. Eine eindeutige Diagnose war zu diesem Zeitpunkt nicht zu stellen, und so fuhren wir wieder nach Hause.

    Im Laufe des Nachmittags verдnderte sich Nellies Zustand kaum, allerdings fing sie an, den Kopf etwas schrдg zu halten. Voller Unruhe telefonierte ich mit mehreren Tierдrzten, ohne Ergebnis. SchlieЯlich wurde mir geraten, doch in die Tierдrztliche Hochschule nach Hannover zu fahren. Ich rief in der Notfallsprechstunde an, und nachdem ich mein Problem geschildert hatte, wurde ich mit einer sehr netten Tierдrztin verbunden, die mir sehr prдzise Fragen stellte, vor allem ob sich bei meinem Hund die Augen drehen. Das musste ich zunдchst verneinen, denn auch bei genauem Hinsehen fiel mir nichts Besonderes an den Augдpfeln von Nellie auf. Natьrlich bewegten sie sich, aber dies wirkte wie ein normales Hin-und Hersehen. Erst als wir ihren Sohn Moss daneben setzten und noch mal verglichen, konnte ich ein minimales Verdrehen und Zurьckgleiten des Augapfels entdecken. Daraufhin meinte die Tierдrztin, soweit das bei einer solchen Ferndiagnose ьberhaupt mцglich sei, so sei sie doch sehr sicher, dass es sich um das Vestibular-Syndrom handeln wьrde. Dies ist eine Stцrung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr, deren Ursache unbekannt (idiopathisch) ist. Auch wenn diese Erscheinung oftmals Schlaganfall genannt wird, hat sie mit dem klassischen Schlaganfall, d.h. einer Durchblutungsstцrung im Gehirn mit anschlieЯendem Absterben von Gehirnzellen und nachfolgenden Lдhmungen oder sonstigen Funktionsstцrungen, nichts zu tun. Das (darum auch geriatrische) Vestibular-Syndrom tritt vorzugsweise bei дlteren/alten Hunden auf.

    Die schlechte Nachricht sei, sagte die Tierдrztin weiter, dass es gegen das Vestibular-Syndrom keine spezifische Behandlung gebe. Darum hдtte es auch wenig Zweck, in die TiHo zu kommen, sie kцnnten als einzige unterstьtzende MaЯnahme den Hund stationдr aufnehmen und an einen Tropf hдngen. Dies hдtte Nellie aber sicher mehr psychisch belastet als ihre akuten Symptome, darum habe ich darauf verzichtet. Die gute Nachricht aber war, dass diese Erkrankung fast immer von alleine wieder verschwinde, eine deutliche Besserung sei in drei bis vier Tagen zu erwarten, eine vцllige Erholung innerhalb von vier Wochen, wobei bei manchen Hunden eine Kopfschiefhaltung erhalten bleibe. Es seien also Geduld und gute Pflege des Hundes angeraten.

    Mit diesen Informationen versehen fuhren wir noch einmal zu unserem Haustierarzt, der anhand der gegenьber dem Mittag verдnderten Symptome diese Diagnose nun bestдtigen konnte. Ein Tropf brachte allerdings keine Verbesserung des Zustandes, im Gegenteil verschlimmerte sich die rhythmische Drehbewegung der Augдpfel (Nystagmus) dramatisch, das WeiЯe war zu sehen und Nellie konnte sich optisch kaum noch orientieren. Ich hatte дhnliche unkontrollierte Augenbewegungen erst einmal bei einem blinden Hund beobachtet, es sah sehr gruselig aus. Auch die Bewegungsstцrungen waren stдrker geworden, der Kopf kippte immer wieder zu einer Seite, es sah fast so aus, als wьrde er zur Seite runtergezogen. Wir waren froh, als wir endlich wieder zuhause waren und Nellie in ihrem Kцrbchen ein bisschen Ruhe fand und zwischendurch einschlief, wobei Kopf- und Augenbewegungen auch im Schlaf weiterliefen.

    Die Recherche im Internet erbrachte erfreulicherweise einige (meist englische) Informationen, die 100% mit Nellies Symptomen ьbereinstimmten, so dass sich bei mir langsam ein gewisser Optimismus hinsichtlich des Ausgangs dieses Dramas einstellte. Allerdings kцnnen auch andere Ursachen дhnliche Gleichgewichtsstцrungen auslцsen, vor allem eine Mittelohrentzьndung, aber auch Tumore im Ohr oder im Gehirn, Schlaganfдlle (die beim Hund wohl extrem selten vorkommen), Epilepsie. Das entscheidende Indiz fьr das Vestibular-Syndrom ist wohl die spontan auftretende zьgige Erholung des Patienten. Also hieЯ es abwarten. Ьbrigens gibt es das Vestibular-Syndrom auch bei Katzen.

    Nдheres steht hier:

    Am nдchsten Tag waren die Symptome noch fast dieselben, Nellie wollte raus, verlor aber immer wieder das Gleichgewicht, so dass ich sie beim Pinkeln usw. festhalten musste. Am vorigen Nachmittag hatte sie noch fressen wollen, jetzt zeigte sie Interesse, zuckte aber wieder zurьck, wenn sie die Nase in den Napf senken wollte. Anscheinend fьhlte sie sich durch die Gleichgewichtsstцrungen so wie jemand, der aus einem Karussell oder einer Achterbahn aussteigt, danach hat man wohl auch keinen rechten Appetit, zumindest der Magen nicht. Um die alte Dame bei Krдften zu halten gab's also Weichfutter und Mett in Hдppchen aus der Hand gefьttert und Wasser vorsichtig angereicht, dann klappte es auch mit dem Trinken. Erbrochen hat sie jedenfalls nicht wieder, auch die Verdauung war normal.

    Am dritten Tag wurden die Augenbewegungen und das Kopfdrehen langsam weniger, Nellie schaffte es schon wieder ьber Tьrschwellen und um Ecken, ohne jedes Mal umzufallen. Ins Kцrbchen steigen (10 cm hoch) war noch sehr schwierig, versuchte sie einem anderen Hund auszuweichen (die Welpen begrьЯten sie natьrlich trotzdem mit Maulwinkellecken) oder sich zu schьtteln, verlor sie aber immer noch sofort das Gleichgewicht. Am nдchsten Tag versuchte sie schon wieder ein paar Schritte Trab auf dem Hof, die vier Treppenstufen schaffte sie mit Schwung auch ganz gut. Ьberhaupt war sie vom Wesen her wenig beeintrдchtigt, nachdem die extreme Kopf- und Augendrehung (und die damit verbundene Desorientierung und Ьbelkeit?) abgeklungen war. Sie wirkte einfach nur erstaunt darьber, dass ihr Kцrper manchmal nicht so funktionierte, wie sie das gewohnt war. Fressen konnte sie nach fьnf Tagen wieder selbststдndig. Nach einer Woche ging sie wieder mit auf die Schafweide zum Fьttern, hielt sich vorsichtshalber im Hintergrund, wirkte aber irgendwie erleichtert, dass ihr normaler Tagesablauf wieder eingekehrt war.

    Heute, nach vier Wochen, ist auch das vorьber, und Nellie bewegt und verhдlt sich genauso wie vor dem ersten Auftreten der Symptome und wie man es von einem fast vierzehnjдhrigen Hund mit Spondylose eben erwarten kann. Ihr Hцrvermцgen und ihre Orientierungsfдhigkeit sind jedenfalls nicht beeintrдchtigt. Es scheint, dass der Spuk tatsдchlich vorьber ist.

    Mein persцnliches Fazit: Wдre ich ьber das Krankheitsbild im Voraus informiert gewesen, wдre der Schock ьber Nellies Erkrankung wesentlich milder ausgefallen. Vor allem die Frage nach dem Einschlдfern-lassen-mьssen, die man sich ja sofort stellt, wenn ein alter Hund weder alleine fressen noch laufen kann, wдre mir dann erst einmal erspart geblieben. Inzwischen habe ich von einigen Fдllen von Vestibular-Syndrom erfahren, und jedes Mal hat der Hund sich wieder erholt und noch einige Jahre gelebt (einer wurde sogar 18, nachdem er mit 16 eine solche Erkrankung hatte). Ob die Krankheit nun eher selten oder hдufiger auftritt, kann ich nicht beurteilen, wie es scheint, hatten aber wohl nicht alle Tierдrzte damit zu tun, sonst hдtte ich vielleicht ein paar Stunden eher die Diagnose und damit einen Hoffnungsschimmer gehabt. Jedenfalls wьnsche ich allen, die mit ihrem alten Hund Дhnliches erleben gute Nerven und ein bisschen Geduld. Auch wenn der Schrecken zunдchst groЯ ist, die Chancen auf eine vollstдndige Genesung des Hundes scheinen gut zu sein.

    Da ich inzwischen sehr viele Rьckmeldungen zu meinem Erfahrungsbericht erhalten habe, die weitere wertvolle Erkenntnisse ьber diese Erkrankung liefern kцnnen, habe ich mich entschlossen, ein spezielles Gдstebuch zu diesem Thema einzurichten. Wenn Sie also selber mit Ihrem Hund eine Episode des Vestibularsyndroms erlebt haben und anderen Lesern dies zugдnglich machen mцchten, so nutzen Sie doch bitte das neue Gдstebuch.

    Im Namen aller alten Hunde und ihrer Besitzer, die so schneller Hilfe in einer kritischen Situation finden, bedanke ich mich im Voraus herzlich fьr Ihre Beitrдge.

    Schlaganfall: Symptome, Anzeichen, Test und Ursachen im Überblick

    Schnelle Hilfe ist lebenswichtig

    Schlaganfall: Anzeichen, Symptome und alles Wichtige im Überblick

    20.12.2017, 11:57 Uhr | akl/bri, sah, fsch, t-online.de

    Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Die fünf häufigsten Symptome - auf einen Blick

    • 1. Sehstörungen

    Ein typischer Vorbote eines Hirnschlags ist das sogenannte eingeschränkte Gesichtsfeld. Das äußert sich darin, dass Betroffene beispielsweise Gegenstände übersehen, die sich in ihrem linken Sichtfeld befinden. Ebenso kann auch das räumliche Sehen betroffen sein. Doppelbilder und Orientierungslosigkeit sind dann die Folge.

  • 2. Sprachstörungen

    Der Betroffene redet stockend oder abgehackt. Häufig werden Silben oder Buchstaben verdreht. Auch der totale Sprachverlust ist möglich.

  • 3. Lähmungserscheinungen und Taubheitsgefühle

    Die Lähmung der Gesichtsmuskulatur gilt als eines der typischen Anzeichen eines Schlaganfalls. Die Wange, der Mund oder das Augenlid können herabhängen. Die Lähmung kann sich aber auch über eine gesamte Körperseite ausdehnen. Betroffene spüren außerdem häufig ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Arm und Bein und haben ein gestörtes Berührungsempfinden.

  • 4. Kopfschmerzen

    Oft kommt es bei einem Schlaganfall zu Blutungen im Gehirn. Diese können sehr starke Kopfschmerzen verursachen. Übelkeit mit Erbrechen sind typische Begleiterscheinungen und Vorzeichen für einen Schlaganfall.

  • 5. Schwindel und Gangunsicherheit

    Schwindelgefühl und ein wankender Gang sind keine sicheren Anzeichen für einen Schlaganfall, können allerdings in Kombination mit den anderen genannten Symptomen Warnzeichen sein.

  • Was genau ist ein Schlaganfall?

    Hinter einem Schlaganfall, auch Hirnschlag, Hirninfarkt oder Apoplex genannt, verbirgt sich eine plötzliche Unterbrechung der Blutversorgung in einem bestimmten Hirnareal. Sind die Gehirnzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff sowie Nährstoffen versorgt, drohen sie abzusterben. Der jeweilige Bereich des Gehirns kann seine Funktion nicht mehr erfüllen. Nach Angaben der Deutschen Schlaganfall-Hilfe ereignen sich jedes Jahr etwa 270.000 Schlaganfälle. Nach Krebs und Herzinfarkt ist die Erkrankung die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

    Zögern Sie also nicht, bei den ersten Symptomen sofort einen Notarzt unter 112 zu rufen.Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Je früher behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen, denn Dauer und Stärke der Durchblutungsstörung entscheiden, wie schwerwiegend die späteren Beeinträchtigungen der Gehirnfunktion sind.

    Diese fünf Symptome weisen auf Schlaganfall hin

    Ursachen eines Schlaganfalls

    Man unterscheidet zwei Arten des Schlaganfalls: der ischämische und der hämorrhagische Schlaganfall. Gemein haben beide Schlaganfälle die verringerte beziehungsweise blockierte Durchblutung, deren Folge eine verringerte Sauerstoffversorgung des Gehirns und somit das Absterben der Hirnzellen hat. Allerdings unterscheiden sich der hämorrhagische und der ischämische Schlaganfall in ihrer Ursache und Auswirkung:

    Der ischämische Schlaganfall - auch der "weiße" Schlaganfall genannt

    Der ischämische Schlaganfall ist mit 80-85 Prozent die häufigste Form des Hirnschlags. Hier liegt eine Durchblutungsstörung (Ischämie) zu Grunde. Arterienverkalkung (Arteriosklerose) oder eine Embolie sind Ursachen der vollständig oder teilweisen Verstopfung einer hirnversorgenden Arterie. Zu einer Arterienverkalkung kommt es, wenn sich Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe und Kalksalze an den Innenwänden der Blutgefäße ablagern und diese Stück für Stück verengen. Bei einer Embolie hingegen bildet sich im Körper ein Blutpfropf, der durch den Blutfluss "mitgeschleppt" wird. Setzt sich dieser in einer Gehirnarterie fest, kann er diese gefährlich verengen. Der ischämische Hirninfarkt durch Gefäßverschluss wirkt sich vor allem auf die Atmung sowie auf das Bewusstsein aus.

    Der hämorrhagischer Schlaganfall - auch der "rote" Schlaganfall genannt

    Ist eine Blutung im Gehirn die Ursache, ist von einem hämorrhagischen oder dem "roten" Schlaganfall die Rede. Zur Hirnblutung kommt es, wenn ein Blutgefäß einreißt. In den meisten Fällen ist dafür ein zu hoher Blutdruck (Hypertonie) verantwortlich. Aber auch eine krankhafte Gefäßerweiterung (Aneurysma), Kopfverletzungen oder ein Tumor können Hirnblutungen auslösen. Der dann entstehende Bluterguss (Hämatom) drückt auf die Hirnzellen, die dadurch nicht mehr mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden und absterben.

    Schlaganfall: Mit dem FAST-Test Leben retten

    Klick aufs Bild: Das passiert beim Schlaganfall.

    Die Folgen eines Schlaganfalls

    Das Risiko, an einem Schlaganfall zu sterben, ist hoch. Rund 20 Prozent der Betroffenen sterben innerhalb der ersten vier Wochen und über 37 Prozent innerhalb eines Jahres, so die Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Wer überlebt, muss mit schweren Schäden rechnen. Da das Gehirn unter Umständen stark geschädigt wurde, ist rund die Hälfte der überlebenden Patienten dauerhaft behindert und auf fremde Hilfe angewiesen.

    Zu den möglichen Folgen eines Schlaganfalls zählen neben Lähmungen auch Gefühlsstörungen in den Armen und Beinen. Berührungen, Schmerzen, aber auch Temperaturen werden dann nur teilweise oder gar nicht wahrgenommen. Ist die Gesichtsmuskulatur gelähmt, hängt der Mundwinkel herab. Zudem fällt es den Betroffenen schwer, zu sprechen und zu schlucken. Oft kann man nicht verstehen, was die Betroffenen sagen möchten, da diese undeutlich, abgehackt, monoton oder nur sehr langsam sprechen.

    Sprachstörungen sind eine der häufigsten Folgen eines Schlaganfalls. Rund ein Drittel der 270.000 Schlaganfallpatienten pro Jahr ist davon betroffen, so die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Oft verschwinde die Sprachlosigkeit in der Muttersprache zwar wieder, der Verlust der Fremdsprache ist jedoch in den meisten Fällen nicht verhinderbar – egal, wie gut der Patient sie vor dem Schlaganfall beherrscht hat. Das Gehirn speichere Sprachen offenbar nicht automatisch in denselben Arealen, erläutert die Stiftung.

    In der Regel sind die Synapsen dort stärker ausgeprägt, wo die Muttersprache im Hirn angesiedelt ist, sagt Holger Grötzbach, Leiter der Sprachtherapie in der Asklepios-Klinik Schaufling. Das hänge mit der stärkeren emotionalen Bindung zur Muttersprache zusammen, die sich aus der Biografie und den Erinnerungen des Patienten ergeben. Eine Fremdsprache sei dagegen viel anfälliger für Störungen. Es sei daher sehr unwahrscheinlich, dass zum Beispiel ein Migrant mit Sprachverlust nach einem Schlaganfall neben seiner Muttersprache auch noch die Sprache seiner neuen Heimat wieder vollständig erlernt.

    Kommt es zu Sehstörungen, haben die Patienten häufig den sogenannten Tunnelblick oder sehen Dinge doppelt. Viele können auch nur noch auf einem Auge sehen. Neben Gleichgewichtsstörungen kann es auch zu Bewusstseins- und Wahrnehmungsstörungen kommen. Dann werden Gegenstände zwar erkannt, aber nicht richtig verwendet.

    Da das Gehirn bei einem Schlaganfall stark geschädigt wird, leiden viele Patienten unter Stimmungstiefs, Depressionen und Antriebslosigkeit. Betroffene haben plötzliche Wutausbrüche oder fangen ohne Grund an zu weinen. Oft wirken sie teilnahmslos und uninteressiert.

    Zur sogenannten Post Stroke Depression neigen Patienten, die bereits vor einem Schlaganfall schon depressive Episoden durchgemacht haben. (Quelle: Westend 61/imago)

    Therapie und Behandlung eines Schlaganfalls

    Wird ein Schlaganfall frühzeitig – innerhalb weniger Stunden – behandelt, besteht die Aussicht, weitreichende körperliche und geistige Schäden zu begrenzen oder gar vollständig zu verhindern. Patienten werden am besten in spezialisierten Schlaganfall-Stationen, sogenannten Stroke Units (stroke engl. für Schlaganfall) versorgt. Diese gibt es in den meisten größeren Kliniken. Dort können Neurologen mithilfe von Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT) sehen, in welcher Gehirnregion die Durchblutungsstörung auftritt und die passende Behandlungsmethode wählen.

    Behandlung ischämischer Schlaganfall

    Bei der Therapie eines ischämischen Schlaganfalls werden Medikamente eingenommen, die Blutgerinnsel auflösen (Thrombolyse). Teilweise können auch Kathetereingriffe erfolgen, mit denen die Verschlüsse mechanisch gelöst werden (mechanische Thrombektomie). Auch die Hemmung der Blutgerinnung kann bei der Behandlung eines ischämischen Schlaganfalls sinnvoll sein.

    Behandlung hämorrhagischer Schlaganfall

    Das Stoppen der Blutung steht bei der Behandlung im Vordergrund. Das entstandene Blutgerinnsel drückt auf ein bestimmtes Hirnareal und kann hierdurch gesundheitliche Folgen haben. Aus diesem Grund muss nach der Stillung der Blutung das Gerinnsel operativ entfernt werden.

    Rehabilitation nach einem Schlaganfall - Reha verbessert oder beseitigt die Folgen

    Nach der Erstversorgung im Krankenhaus sollten Betroffene eine Rehabilitation wahrnehmen. Meist wird bereits in der Klinik mit der Frührehabilitation begonnen. Das Reha-Programm ist in der Regel eine Kombination aus Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie. Mithilfe von Krankengymnastik lassen sich Folgen des Schlaganfalls, wie Lähmungen und Fehlhaltungen, maßgeblich verbessern oder sogar beseitigen. Dabei stehen Übungen für Muskelaufbau, Koordination und Gleichgewicht im Vordergrund. Der Logopäde hilft dabei, Sprach- und Schluckstörungen zu behandeln. Ergotherapeuten unterstützen den Patienten dabei, wieder ein selbstständiges Leben zu führen und im Alltag zurecht zu kommen.

    Auch Sport hat eine positive Wirkung auf Schlaganfall-Patienten und sollte einen wesentlichen Teil der Therapie ausmachen. Die körperliche Betätigung fördert Mobilität, Motorik und Leistungsfähigkeit. Am besten eignen sich Ausdauersport, wie Schwimmen, Radfahren oder Walking; ungeeignet hingegen sind Kampfsportarten und Krafttraining.

    Ungewöhnlich: Auch Golf eignet sich bestens dazu, um die körperlichen, motorischen und geistigen Fähigkeiten nach einem Schlaganfall wieder zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Sportwissenschaftler der Universität Regensburg. Ein Grund dafür ist, dass nicht nur kognitive und koordinative Fähigkeiten gefordert, sondern auch spielerische Elemente enthalten sind, die das Belohnungssystem ansprechen. Sprechen Sie Sportart und Pensum in jedem Fall mit Ihrem Arzt ab. Egal, für welchen Sport Sie sich entscheiden – wichtig ist, dass Sie sich nicht überlasten und immer Ihren Puls und den Blutdruck im Blick behalten.

    Neben der Rehabilitation ist es wichtig, auch die Ursachen mit geeigneten Maßnahmen zu behandeln, um einem erneuten Schlaganfall vorzubeugen. Dafür werden beispielsweise gerinnungshemmende oder blutdrucksenkende Medikamente eingesetzt. Darüber hinaus ist in den meisten Fällen eine Änderung der Lebensweise notwendig. Neben ausreichend Bewegung gehören dazu eine gesunde Ernährung, der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie die Vermeidung von Stress.

    Ein Schlaganfall wird auf dem CT sichtbar. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    SCHNELL-TEST: Schlaganfall-Symptome richtig deuten

    Mit dem sogenannten FAS T-Test können auch Ungeübte ohne jegliche Fachkenntnisse die Schlaganfall-Symptome überprüfen. Die Buchstaben FAST stehen für "Face – Arms – Speech – Time" (Gesicht – Arme – Sprache – Zeit). Wenn der Verdacht besteht, dass eine Person einen Schlaganfall erlitten hat, kann man mithilfe der drei folgenden Übungen eine schnelle und sichere Schlaganfall-Diagnose erstellen:

    So funktioniert der F A S T - Test:

    Bitten Sie die Person zu lächeln. Ist das Gesicht halbseitig verzogen und wirkt schief, deutet das auf eine Halbseitenlähmung hin.

    Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung kann die Person nicht beide Arme gleichzeitig heben.

    Bitten Sie die Person, einen einfachen Satz nachzusprechen. Klingt die Sprache unklar, liegt wahrscheinlich eine Sprachstörung vor.

    Wenn der Betroffene mit diesen Aufgaben Probleme hat, sollten Sie sofort den Notarzt unter 112 verständigen, denn je schneller die richtige Behandlung eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen.

    ERSTE HILFE und 112 anrufen: Schnelles Handeln ist gefragt

    112 wählen - sofort! Schon beim Verdacht auf Schlaganfall ist die erste und dringendste Maßnahme, den Notruf zu alarmieren. In der Zwischenzeit sollte Erste Hilfe geleistet werden. Laut dem Deutschen Roten Kreuz gehen Sie dazu wie folgt vor:

    1. Lagern Sie den Patienten bequem und mit erhöhtem Oberkörper.
    2. Polstern Sie die gelähmten Körperteile.
    3. Hat der Patient das Bewusstsein verloren, stellen Sie eine stabile Seitenlage her und kontrollieren Sie Puls und Atmung.
    4. Lüften Sie den Raum, damit er ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist.
    5. Bleiben Sie die ganze Zeit bei dem Betroffenen, bis der Notdienst eingetroffen ist.

    Außerdem ist es für die weitere Therapie eines Schlaganfalls sehr hilfreich, sich Zeit und Datum, sowie die ersten Anzeichen des Schlaganfalls zu notieren.

    Risikofaktoren für einen Schlaganfall

    Menschen höheren Alters und mit familiärer Vorbelastung haben ein größeres Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere vermeidbare Faktoren, die einen Schlaganfall begünstigen. Die Gewichtung dieser Risikofaktoren erfolgte 2016 in der erweiterten INTERSTROKE-Studie, die im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht wurde. Dabei wertete ein Team an der kanadischen McMaster Universität in Hamilton Daten von insgesamt 13.447 Schlaganfall-Patienten und 13.472 Kontrollpersonen aus 32 Ländern aus.

    Die wichtigste Ursache für einen Schlaganfall ist der Studie zufolge Bluthochdruck. Die betroffenen Personen hatten ein dreifach erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall. Zu beachten ist dabei, dass viele der im Folgenden genannten Faktoren ebenfalls die Verkalkung der Arterien und somit auch Bluthochdruck begünstigen.

  • Bewegungsmangel

    Die zweithäufigste Ursache für einen Schlaganfall ist laut Studienergebnis zu wenig Bewegung. Schon vier Stunden Sport oder eine andere körperliche Aktivität pro Woche reichen aus, um das Risiko für einen Schlaganfall um 40 Prozent zu senken.

  • Übergewicht

    36,7 Prozent der Schlaganfälle werden in den westlichen Ländern durch Adipositas verursacht. Auch eine ungesunde Ernährung ist in diesen Nationen ein Problem: Sie wird in 33,3 der Fälle für einen Schlaganfall verantwortlich gemacht. Zum Vergleich: In Afrika sind es nur 0,7 Prozent.

  • Vorhofflimmern

    Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern erhöhen die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Im Normalzustand schlägt das Herz rund 70 Mal in der Minute, beim Flimmern der Vorhöfe kann die Herzschlagfolge auf bis zu 160 Schläge pro Minute steigen. Aufgrund der reduzierten Pumpleistung, zirkuliert das Blut im Vorhof nicht mehr und gerinnt. Die entstehenden Blutgerinnsel können sich lösen, zum Gehirn aufsteigen und dort einen Schlaganfall auslösen. Auslöser für Vorhofflimmern sind vor allem kranke Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler und Herzmuskelerkrankungen. Aber auch Bluthochdruck, eine Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes und Übergewicht sind Risikofaktoren.

  • Diabetes

    Menschen mit Diabetes sind ebenfalls besonders gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden.

  • Alkoholkonsum und Rauchen

    Alkohol und Nikotin verengen die Gefäße und begünstigen so Bluthochdruck. In der Studie erhöhte Alkohol das Risiko eines Schalganfalls um 5,8 Prozent, Zigaretten um 12,4 Prozent.

  • Schlafstörungen

    Laut der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe verdoppelt eine Schlafapnoe (nächtliche Atemaussetzer) das Schlaganfallrisiko und ist genauso gefährlich wie Bluthochdruck.

  • Hohe Cholesterinwerte

    Cholesterin und andere Blutfette lagern sich unter anderem an den Innenwänden der Gefäße ab und können diese verstopfen.

  • Geschlecht

    Frauen bekommen häufiger einen Schlaganfall als Männer. Von den jährlich 270.000 Betroffenen sind laut Deutscher Schlaganfall-Hilfe 55 Prozent Frauen.

  • Alter

    Das Risiko für einen Schlaganfall steigt mit zunehmendem Alter. Mehr als 80 Prozent der Betroffenen sind über 60 Jahre alt.

  • Stress

    Sowohl akuter als auch chronischer Stress können die Entstehung eines Schlaganfalls begünstigen. Einerseits kann Stress zu ungesundem Verhalten, wie Rauchen, wenig Bewegung oder schlechter Ernährung, beitragen. Andererseits beeinflusst die Belastung auch Stoffwechselprozesse und begünstigt Bluthochdruck.

  • Schlaganfall vorbeugen - gesunde Lebensweise senkt das Risiko

    Auch wenn ein Schlaganfall meist genetisch veranlagt und altersbedingt ist, können Sie Ihr Risiko durch eine Umstellung der Lebensweise verringern:

    Rund ein Drittel der Schlaganfälle in Deutschland wird durch Vorhofflimmern ausgelöst. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt deshalb vor allem älteren Menschen, selbst regelmäßig den Puls zu messen. Um den Puls korrekt zu messen, bleibt man zunächst fünf Minuten lang ruhig sitzen. Dann sucht man mit dem Zeige- und Mittelfinger an der Innenseite des Unterarms unter dem Daumen die Unterarmarterie, misst den Puls 30 Sekunden lang und verdoppelt das Ergebnis. Als normaler Ruhepuls gilt ein Wert zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute. Schlägt der Puls unregelmäßig oder zu schnell, sollte man zum Arzt gehen.

  • Blutdruck senken:

    Bluthochdruck zählt zu den größten Risikofaktoren für einen Schlaganfall und sollte daher gesenkt werden. Die Werte sollten 140/80 mmHg nicht dauerhaft überschreiten.

  • Übergewicht vermeiden:

    Übergewicht steigert auf verschiedenen Wegen das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. So erhöht es unter anderem den Blutdruck und fördert Diabetes Typ II. Wer sein Gewicht reduziert, senkt damit sein Schlaganfallrisiko deutlich.

  • Regelmäßig Sport treiben: Joggen, Radfahren, Walken und sogar Spazierengehen senken das Risiko eines Schlaganfalls. Vor allem Frauen, die mindestens zweimal in der Woche spazieren gehen, mindern ihr Erkrankungsrisiko. Das hat eine Studie der Harvard Universität ergeben. Auch Wandern und Walken helfen, einem Hirninfarkt vorzubeugen. Männer sollten ebenfalls auf genug Bewegung achten.
  • Stress vermeiden:

    Starker Stress, der negativ empfunden wird, erhöht das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Zwar lässt sich beruflicher oder privater Stress nicht immer vermeiden. Entspannungsübungen wie Yoga oder Autogenes Training können aber helfen, Stress abzubauen.

  • Mit dem Rauchen aufhören:

    Rauchen zählt zu den größten Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Daher sollten Raucher ihren Zigarettenkonsum einschränken oder am besten ganz mit dem Rauchen aufhören.

  • Alkohol in Maßen:

    Vor allem regelmäßiger und übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko eines Schlaganfalls.

  • Schlafstörungen abklären lassen:

    Schlafstörungen können auf nächtliche Atemaussetzer, die sogenannte Schlafapnoe, hinweisen. Starkes Schnarchen, Müdigkeit am Tag sowie Schlafstörungen sollten daher mit dem Arzt abgeklärt werden.

  • Rotes Obst und Gemüse essen:

    Ein hoher Gehalt des Pflanzen-Inhaltsstoffes Lycopin im Blut kann das Schlaganfallrisiko offenbar deutlich senken. Das ergab eine finnische Langzeitstudie der Universität von Ostfinnland in Kuopio. Die Forscher fanden heraus, dass Menschen mit hohem Lycopin-Gehalt im Blut ein um 55 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko hatten als jene mit einem niedrigen Lycopin-Gehalt. Lycopin zählt zu den Antioxidantien und wirkt als Radikalfänger. Der Pflanzenstoff kommt vor allem in Tomaten vor, aber auch in anderen roten Obst- und Gemüsesorten wie Karotten, Paprika und Wassermelone. In verarbeiteten Produkten wie Tomatenmark oder -saft und Dosentomaten ist der Lycopin-Anteil sogar noch höher.

  • Zu dunkler Schokolade greifen:

    Dass dunkle Schokolade das Schlaganfallrisiko senken kann, zeigt eine Studie des Karolinska-Instituts in Stockholm an 33.000 Frauen. Die Forscher stellten fest: Die meisten Hirnschläge gab es bei Frauen, die mit null bis acht Gramm pro Woche – das sind etwa ein bis zwei Stückchen – am wenigsten Schokolade aßen. Probandinnen, die durchschnittlich 66 Gramm Schokolade und damit am meisten aßen, erlitten am seltensten einen Schlaganfall. Diese Menge entspricht etwas mehr als einer halben Tafel.

  • Vorbote: Was ist ein "Mini-Schlaganfall"?

    Bevor es zu einem Schlaganfall kommt, gibt es meist schon Vorzeichen. Circa 40 Prozent der Schlaganfall-Patienten haben zuvor einen sogenannten Mini-Schlaganfall. Mediziner sprechen auch von einer sogenannten Transitorisch Ischämischen Attacke (TIA). Dabei handelt es sich um neurologische Ausfälle infolge einer kurzfristigen Durchblutungsstörung im Gehirn. Die Symptome ähneln denen eines Schlaganfalls, bilden sich aber innerhalb von ein bis zwei Stunden zurück. Von einem Schlaganfall ist hingegen erst die Rede, wenn die Beschwerden länger als 24 Stunden andauern.

    Eine TIA ein medizinischer Notfall! Zögern Sie nicht, den Notruf 112 zu wählen, wenn Sie Symptome feststellen - selbst wenn diese bereits wieder nachlassen. Achten Sie neben den typischen Schlaganfall-Symptomen auch auf folgende Anzeichen:

    • Sie sehen verschwommen oder getrübt, wie durch Milchglas ?
    • Erblinden kurzzeitig, teilweise auch auf beiden Augen ?
    • Können keine richtigen Sätze mehr sagen und verdrehen Wörter oder Buchstaben?

    Eine TIA ist als Vorbote für einen echten Schlaganfall anzusehen. Jeder zehnte Betroffene, der solche Anzeichen bemerkt, erleidet innerhalb der nächsten Jahre einen "richtigen" Schlaganfall. Vor allem in den ersten Tagen nach der TIA sowie bei einer Symptomdauer von über zehn Stunden ist das Risiko erhöht.

    Daher ist es wichtig, solch eine Attacke ernst zu nehmen. Betroffene sollten dringend Ursachen, wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Diabetes, ärztlich behandeln lassen sowie ihre Lebensgewohnheiten überdenken. Wer auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achtet, auf Alkohol und Zigaretten verzichtet und negativen Stress vermeidet, kann so gegebenenfalls einen echten Schlaganfall verhindern.

    Was ist ein "stummer" Schlaganfall?

    Was, wenn man den Hirnschlag gar nicht bemerkt? Der so genannte stumme oder stille Schlaganfall verursacht keine oder nur unauffällige Symptome. Er entsteht zwar ebenfalls durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn, allerdings meist in einem Areal, das für keine wichtige Funktion, wie Sprache oder Bewegung, zuständig ist. Daher treten nicht die typischen Symptome auf. Erkennen lässt sich solch eine Durchblutungsstörung nur über ein MRT. Ein stummer Schlaganfall ist daher besonders gefährlich, da er selten oder oft zu spät entdeckt wird – meist ist dann der Schaden im Gehirn schon so sehr fortgeschritten, sodass es für eine Behandlung zu spät sein kann.

    Wer sich keine medizinische Hilfe holt, schadet seiner Gesundheit langfristig. Nicht nur, dass die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Schlaganfall – dann mit weitreichenden Folgen – stark erhöht ist. Vor allem die geistige Leistungsfähigkeit leidet unter einem stummen Schlaganfall. "Wer einen Schlaganfall erleidet, verdoppelt sein Risiko, an Demenz zu erkranken.", sagt Professor Darius Nabavi, Chefarzt der Neurologie des Berliner Vivantes-Klinikums.

    "Ob man einen Schlaganfall bemerkt oder nicht, ist wie ein Roulette-Spiel", erklärt Nabavi. "Es kommt darauf an, welche Ader welches Areal des Gehirns verschließt und wie groß dieses Areal ist". Es könne vorkommen, dass man selbst nichts bemerkt, die Freunde oder Kollegen aber ein verändertes Verhalten des Betroffenen wahrnehmen. Das kann sich beispielsweise in Vergesslichkeit oder motorischer Ungeschicktheit auswirken. Wer diese Symptome zeigt, sollte daher zum Arzt gehen.

    Die Ursachen für einen stillen Schlaganfall sind die gleichen wie beim herkömmlichen Schlaganfall. Faktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, mangelnde Bewegung und Diabetes, erhöhen das Risiko. In erster Linie ist der stumme Schlaganfall aber eine Folge alternder Gefäße. Besonders häufig trifft es Menschen zwischen 75 und 80 Jahren. In dieser Altersgruppe sind zwischen 15 und 30 Prozent davon betroffen. Damit sind stumme Hirninfarkte rund zehnmal so häufig wie klinisch deutliche Schlaganfälle. Vor allem bei Frauen kommt es häufig zu einem stummen Schlaganfall.

    Auto fahren nach dem Schlaganfall

    Generell ist es nicht ausgeschlossen, dass Patienten nach dem Schlaganfall wieder Auto fahren können. Doch Betroffene sollten sich darüber im Klaren sein, dass dies mit diversen Gefahren verbunden sein kann. Ein möglicher erneuter Schlaganfall sowie die Folgeschäden könnten Sie als Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Daher empfiehlt sich die freiwillige Meldung bei der Führerscheinstelle. Diese kann meist bereits anhand medizinischer Gutachten feststellen, ob Sie wirklich in der Lage sind, am Verkehr teilzunehmen.

    Gegebenenfalls ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) notwendig, um die Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr festzustellen. Bei der MPU wird unter anderem Ihre Reaktionszeit getestet. So soll sichergestellt werden, dass Sie auf Gefahrensituationen rechtzeitig und sicher reagieren können. Ebenso werden Sehstörungen als häufige Folge der Erkrankung sowie neurologische Schäden untersucht und dahingehend überprüft, ob diese Sie zu stark einschränken, wenn Sie Auto fahren.

    Natürlich besteht die Gefahr bei einer solchen freiwilligen Prüfung, dass Ihnen der Führerschein anschließend entzogen wird und Sie nicht mehr Auto fahren dürfen. Hinzu kommt, dass die Kosten für die MPU recht hoch sind und Sie diese selber tragen müssen. Auch wenn der Verlust des Führerscheins anfangs sicherlich schmerzhaft ist, haben Sie so das Risiko eines Unfalls ausgeschlossen, bei dem Sie nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben Ihrer Beifahrer sowie das anderer Verkehrsteilnehmer hätten gefährden können.

    Wiedereinstieg in den Beruf

    Die Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall verläuft nur bei den wenigsten Betroffenen problemlos. Nicht selten ist es Schlaganfallpatienten aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen und gesunkener Leistungsfähigkeit sogar unmöglich, den alten Job wieder aufzunehmen. In besonders schweren Fällen müssen Patienten Rente wegen Erwerbsunfähigkeit beantragen.

    In nur zehn Prozent aller Fälle gelingt die Wiedereingliederung von Schlaganfallpatienten in das Berufsleben vollständig. Meist sind die Betroffenen jedoch geistig und körperlich noch so weit beeinträchtigt, dass einige Einschränkungen im Arbeitsalltag unvermeidbar sind. Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern:

    • Reduzierung der Arbeitszeit: Sollten Betroffene aufgrund der Folgen eines Schlaganfalls nur weniger als sechs, aber mehr als drei Stunden am Tag arbeiten können, haben diese Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, um so die geringere Lohnhöhe auszugleichen. Wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann, gilt hingegen als voll erwerbsunfähig und kann Rente wegen voller Erwerbsminderung beantragen.
    • Anpassung des Arbeitsplatzes: Besteht die Notwendigkeit, dass Ihr Arbeitsplatz behindertengerecht ausgestattet werden muss, erhalten Sie Unterstützung durch die Arbeitsagentur sowie den Rentenversicherungsträger. Diese übernehmen einen Teil der für den Arbeitgeber anfallenden Kosten.
    • Anpassung des Tätigkeitsbereichs: In manchen Fällen erfordert der bisher ausgeübte Beruf bestimmte Fähigkeiten ab, die der Schlaganfallpatient nicht mehr leisten kann, besonders dann, wenn der Betroffene eine große Verantwortung trägt. Für den schrittweisen Wiedereinsteig kann es daher helfen, zunächst leichtere und weniger verantwortungsvolle Tätigkeiten beim gleichen Arbeitgeber auszuführen.
    • Umschulung: Vor allem bei stark körperlichen Berufen ist eine Anpassung der Tätigkeiten oft nicht möglich. Dann ist der Wechsel des Arbeitsplatzes für die Rückkehr ins Berufsleben sinnvoll. Bei Umschulungsmaßnahmen finden Sie ebenfalls bei der Arbeitsagentur den richtigen Ansprechpartner. Sie trägt die Kosten für die Umschulung und leistet außerdem finanzielle Hilfe bei der Einarbeitung in den neuen Beruf.

    Die größten Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall bereitet die nachlassende Leistungsfähigkeit: Neben den körperlichen Einschränkungen wie bleibenden Lähmungserscheinungen sind es vor allem die psychischen Anforderungen, denen Betroffene nicht mehr gerecht werden. Häufig geraten sie bei Ausdauer, Sorgfalt, Schnelligkeit und Belastbarkeit recht bald an ihre Grenzen.

    Auch das Wesen von Schlaganfallpatienten hat sich nach der überstandenen Krankheit häufig verändert. So lassen sich oft Probleme beim zwischenmenschlichen Umgang mit Kollegen beobachten, berichtet Experte Manfred Smeja laut "myhandicap.de", einem Portal für Menschen mit Behinderung. Smeja rät aus diesem Grund dazu, die psychischen und sozialen Faktoren bei den Reha-Maßnahmen stärker zu berücksichtigen, um die Erfolgschancen bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben nach einem Schlaganfall zu erhöhen.

    Schlaganfallrisiko per Bluttest einschätzen

    Ein Bluttest beim Arzt kann helfen, Ihr persönliches Schlaganfallrisiko einzuschätzen. Besonderes Augenmerk legt der Mediziner hierbei auf den Homocystein-Wert. Das Stoffwechselprodukt Homocystein hat jeder im Blut, denn es entsteht beim Abbau von Eiweiß. Erhöhte Homocystein-Werte hingegen sind riskant. Die sogenannte Aminosäure schädigt die Gefäße und wirkt gerinnungsfördernd. Damit steigt bei erhöhten Werten das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall, erklärt die Deutsche Liga zur Bekämpfung von Gefäßerkrankungen e. V. Auch das Risiko für Thrombose steige und das Risiko, an Alzheimer und Parkinson zu erkranken, sei sogar verdoppelt.

    Wichtig ist, dass sich die Werte im normalen Bereich befinden. Der Grenzwert im Blut liegt nach Ansicht der Mediziner bei 10 µmol/l (Mikromol pro Liter). Bei Werten über 15 µmol/l sei das Arteriosklerose-Risiko in den Gefäßgebieten von Herz und Gehirn stark erhöht, warnt die Liga. Nicht nur erbliche Veranlagungen lassen die Homocystein-Werte im Blut ansteigen. Um Homocystein abbauen zu können, braucht der Körper Folsäure sowie die Vitamine B6 und B12. Bei einem Mangel dieser Vitamine können sich die Werte ebenfalls erhöhen. Auch kranke Nieren, eine Schilddrüsenunterfunktion, Tabakrauch sowie einige Medikamente können sich negativ auf den Blutwert auswirken.

    Eine Normalisierung der Blutwerte kann unter anderem durch die Einnahme der Vitamine B6 und B12 sowie von Folsäure erreicht werden. Zudem sollte man seine Ernährung dauerhaft umstellen: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Fisch sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Folsäure steckt vor allem in Spinat, Tomaten, Gurken, Orangen, Vollkornbrot und Eiern. Die Vermeidung von Übergewicht, sportliche Aktivität sowie der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten wirkt sich ebenfalls positiv auf die Homocystein-Werte aus.

    Die Bestimmung des Homocystein-Wertes gehört nicht zu den Standarduntersuchungen beim Arzt. Wer seine Werte wissen möchte, muss seinen Arzt gezielt darauf ansprechen. Bei Risikopatienten ordnen die Ärzte die Untersuchung meist von sich aus an. Besonders ab 40 Jahren sollte man seine Werte kennen, denn mit dem Lebensalter steigt auch die Konzentration im Blut. Allerdings werden die Kosten von den Krankenkassen in der Regel nicht getragen. Gezahlt wird meist erst dann, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt.

    Vor allem Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Problemen sowie Menschen mit Gefäß-, Darm-, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen sollten ihren Homocystein-Wert bestimmen lassen.

    Frauen sind häufiger betroffen - Geschlechter im Vergleich

    Frauen bekommen häufiger einen Schlaganfall als Männer. Von den jährlich 270.000 Betroffenen sind laut Deutscher Schlaganfall-Hilfe 55 Prozent Frauen. Bislang war die Erklärung dafür, dass Frauen älter werden. Aber auch das Risiko ist ungleich verteilt: Bei Frauen mit Vorhofflimmern ist das Schlaganfallrisiko 18 Prozent höher als bei Männern mit dieser Herzrhythmusstörung. Auch Raucher sind je nach Geschlecht unterschiedlich betroffen: Rauchende Männer erhöhen ihr Schlaganfall-Risiko um das 1,7-fache, Frauen hingegen um das 3-fache. Besonders gefährdet sind sie bei gleichzeitiger Einnahme der Antibabypille.

    Darüber hinaus gibt es zwischen den Geschlechtern unterschiedliche Risikofaktoren, die zum Schlaganfall führen. Bei Männern sind es vor allem verengte Herzkranzgefäße, ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes und Rauchen. Bei Frauen führt eher ein hoher Blutdruck zum Schlaganfall.

    Studien haben zudem gezeigt, dass ein Schlaganfall Frauen auch härter trifft. So werden beispielsweise mehr weibliche Patienten zum Pflegefall. Zudem erleiden sie ihn meist später, durchschnittlich im Alter von 75 Jahren.

    Schlaganfall bei Kindern

    Selten können Schlaganfälle auch bei Kindern und Jugendlichen und gar bei Babys vorkommen: Jährlich werden etwa 300 Fälle in Deutschland registriert. Ein Drittel aller registrierten Schlaganfälle bei Kindern tritt während der Geburt auf, ausgelöst durch den Geburtsstress. Tückisch ist, dass solche Schlaganfälle nicht gleich diagnostiziert werden, weil die Kinder erst nach mehreren Monaten Symptome entwickeln. Den Eltern fällt dann zum Beispiel auf, dass das Kind eine Hand nicht beziehungsweise weniger zum Greifen einsetzt oder beim Krabbeln eine Seite weniger benutzt als die andere.Oftmals rufen Frauen auch später den Notruf als Männer. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass sie die Symptome anders wahrnehmen. Darauf weisen die Beschreibungen vieler weiblicher Patienten hin: Neben den typischen Anzeichen, wie plötzliche Sehstörungen, Sprachstörungen, Lähmungen auf einer Körperseite und Taubheitsgefühle, klagen Frauen vor allem über Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit, Schluckbeschwerden und Atemnot.

    Die Ursachen für einen Schlaganfall unterscheiden sich bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen. Ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, haben Kinder mit genetisch bedingten Blutgerinnungsstörungen, Herzfehlern, Verengungen der Gefäße oder Krebs. Aber auch eine Infektion wie Windpocken oder die Hormonumstellung zu Beginn der Pubertät sind Risikofaktoren.

    Zwar sagt man Kindern nach, sich schneller von einem Schlaganfall zu erholen – doch wird ein Schlaganfall nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann es für den jungen Menschen langfristige Folgen für das ganze Leben mit sich bringen. Betroffene können unter Konzentrations- und Verhaltensstörungen sowie unter psychosozialen Problemen, wie Angststörungen oder Depressionen, leiden.

    Quellen und weiterführende Informationen:

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